Hallo liebe Leute,
ich habe die Möglichkeit evtl. einige Immobilien zu einem sehr günstigen Preis (ca. 40% vom Schätzwert) aus einer insolventen OHG zu kaufen.
Nun verhält es sich so, dass der tatsächliche/letztendliche Verkaufspreis noch Verhandlungssache ist. Die insolvente OHG hat Verbindlichkeiten bei der Bank. Die Bank möchte die Immobilien verkaufen. Ich möchte kaufen, möchte aber nur einen Preis in Höhe von den Verbindlichkeiten zzgl. Nebenkosten bezahlen. Es gibt sonst keinen Interessenten. Die Bank/Insolvenzverwalter würden dem Verkauf so zustimmen, da dann alle Verbindlichkeiten der OHG und somit auch die Insolvenzsituation beseitig wäre.
ABER: Ein OHG-Gesellschafter droht bei einem zu „günstigen“ Verkauf mit Klage gegen die Bank und gegen den Insolvenzverwalter! Der andere Gesellschafter stimmt dem Verkauf so zu (er ist mit mir in direkter Linie verwandt).
Meine Fragen: Kann ein OHG-Gesellschafter diesen Verkauf blockiren? Wenn ja, was wäre die Alternative? Zwangsversteigerung, da kein anderer Interessent da ist.Wer garantiert, dass der Verkauf in der Zwangsversteigerung einen höheren Erlös bringt (vor allem unter der Berücksichtigung der durch die Zwangsversteigerung verursachten Zusatzkosten)? Hier könnte doch wiederum der andere Gesellschafter klagen (da ja ein offizielles „en bloc“-Kaufangebot vorliegt welches die Insolvenz beseitigen würde)?
Vielen Dank für Eure Antworten!
Grüsse