Vielen Dank für deine Antwort.
Das ist so üblich, zu meiner Zeit, als ich damals nach
Beendigung der Ausbildung bei einem ortsansässigen
Immobilienmakler angefangen habe, gab es eine Staffelung, 25%
bis 9.999DM Courtage, 30% bis 14.999 DM Courtage und alles
darüber wurde mit 35% vergütet.
Das habe ich auch nicht beanstandet.
Bin sogar mit dieser Regelung einverstanden. Schliesslich habe ich keine Erfahrungen in dieser Branche.
Da fragt man sich natürlich irgendwann, wieso man nicht
selbständig für 100% arbeitet, die Kosten, die Dir dort
abgenomen werden sollten, Visitenkarte, Anzeige usw. sind ja
nicht so hoch, mal von einem Büro abgesehen, aber selbst das
kann man sich in der Anfangsphase sparen.
Ein Büro wäre das kleinste Übel.
Es ist mir auch klar, dass die Kosten nicht so hoch sind, aber wie gesagt fehlt es mir an Erfahrung weshalb ich gerne in Kooperation mit einer Firma arbeiten möchte.
Dass sich Maklerunternehmen vor Festanstellungen hüten, ist
verständlich, gerade bei Seiteneinsteigern ist das Risiko der
Selbstüberschätzung zu hoch, ich würde auch keinen Miarbeiter
bezahlen wollen, der nicht mal seine Kosten erwirtschaftet.
An einer Festanstellung bin ich auch gar nicht interessiert. Daher habe ich auch immer wieder das Wort freiberuflich erwähnt.
Zumindest aber einen Vertrag über die vereinbarte Provision hätte ich schon gerne in der Tasche.
Ja fein, das ist die wichtigste Eigenschaft eines Maklers:
Fleiß!!!
Ohne jetzt eingebildet rüber zu kommen, aber ich bin fleissig wie ein Bienchen 
Der Job bedeutet ewige Rennerei, Objektaufnahmne,
Interessentenbesichtigung, Aquisition, Vertragstermine, da
bedarf es, gerade wenn man allein arbeitet, einer gehörigen
Portion Selbstdisziplin.
Das hat mir grossen Spass gemacht.
Lass Dich da mal nicht blenden, Gebietsschutz heißt nur, dass
aus der angesprochenen Firma kein anderer Mitarbeiter in
Deinem Revier wildert. Bei der Vielzahl der Maklerunternehmen
ist dieser Gebietsschutz also gar nichts wert, reine
Dampfplauderei und Bauernfängerei, leider branchentypisch!
Das habe ich auch gedacht, weshalb ich ja mein Lachen unterdrücken musste.
Telefonische Zusagen nehme ich kaum ernst. Erst Recht nicht in der Geschäftswelt. Vorausgesetzt sie kommen von Menschen die ich seit Jahren kenne und denen ich vertrauen kann.
Klar, die freuen sich immer über Eigeninitiative, aber wieso
direkt mit nem Vertrag wedeln? Als freie Mitarbeiterin bist Du
auch selbständig, im Moment weiß ich leider nicht genau, ob Du
da auch den Gewerbeschein nach §34c vorlegen musst, ich
fürchte allerdings ja, der ist zumindest bei uns in Düsseldorf
unverschämt teuer.
Bei uns auch 
Wie bereits oben erwähnt möchte ich mit dem Vertrag meine Provision als auch meine Zugehörigkeit zur Immofirma dokumentiert haben.
Das ich als freie Mitarbeiterin auch selbständig bin ist mir bekannt. Seit 1 Jahr habe ich einen Gewerbeschein für die Lebensmittelbranche.
Der Mitarbeiter vom Finanzamt hat mir versichert, dass es bei ihnen keine Probs gibt solange ich alles angebe. Das einzige wäre das Gewerbeamt wo ich entweder einzusätzliches Gewerbe anmelden oder das andere ab- und das neue anmelden müsste. Aber damit wollte ich erst warten bis die ganze Sache Hand und Fuss hat.
Es ist äußerst schwer, als Seiteneinsteiger mit seriösen
Ambitionen (die kann ich doch bei Dir voraussetzen?) ein
ebenso seriöses Unternehmen zu finden, aber als allerersten
Rat würde ich Dir auf den Weg geben wollen, ein bis zwei
Seminare zum Thema zu besuchen (IHK), damit Du weißt, worum es
geht.
Bisher bieten fast alle Immofirmen diese Schulungen an. Aber danke für den Tip mit der IHK. Werde gleich am Montag dort anrufen und nach Info Material fragen.
Es gibt nichts peinlicheres, als vor dem Kunden zu
stehen und dessen allgemeinen Fragen nicht beantworten zu
können.
Bin zwar keine Juristin habe mich aber (aus eigeninteresse) in den letzten Jahren in Sachen Mietrecht, Grundbuchrecht usw schlau gemacht. Wenn auch nicht klug 
Worauf begründest Du dann eigentlich Deinen
Provisionsanspruch? Nur auf den Nachweis der freien Immobilie?
Ok, juristisch mag das angehen, aber reicht Dir das?
Zu deiner Frage:
Wenn ich nach erfolgreicher Arbeit etwas erfolgreich vermittelt habe und beide Parteien zufrieden die Verträge unterzeichnet haben. Oder habe ich deine Frage missverstanden?
Dauerhaften Bestand in der Branche wirst Du ohne Kenntnisse
nicht haben.
Da gebe ich dir vollkommen Recht. Es ist für mich aber eine Selbstverständlichkeit mich da weiter zu entwickeln. Vorausgesetzt es klappt.
Ansonsten gibt es ja noch fast unzählige Möglichkeiten sich anderweitig zu orientieren.
Zudem ist es
sinnvoll, dass Du Dir über Die rechtliche Situation des
Maklers bewusst wirst (nicht nur das Recht, Provision zu
verlangen, auch die Verpflichtungen, die sich z. B. aus der
Makler-und Bauträgerverordnung ergeben). Nie gehört? Um so
wichtiger ist der Besuch eines Grundlagenseminars für Dich.
Stimmt. Das sind Dinge wo ich mich noch rein knien muss.
Viele Anfänger machen es so, dass sie eine Wohnung (Miete, des
schnelleren Erfolges wegen) vermitteln, und danach von der
Provision den §34c bezahlen.
Das wäre meine nächste Frage gewesen. Aber die hast du ja beantwortet.
Bei uns kostet §34c cirka 600 Euro und ich war mir nicht sicher ob auch die Makler die „lediglich“ im Auftrag einer Immofirma arbeiten diesen Nachweis ebenfalls besitzen müssen. Vielen Dank für die Info.
1000 unbeantwortete Fragen, ich weiß!
Es ist ein grosser Unterschied ob man sich die Infos einfach so aus dem Netz zieht oder die Erfahrungen anderer Menschen liest.
Dein Posting hat mir trotzdem sehr geholfen.
Gruß von einem, der schon vor längerer Zeit das Maklergewerbe
verlassen hat.
Warum hast du dieses Gewerbe verlassen?