Hallo,
vielleicht kann mir jemand grundlegende Tipps zu meinem Vorhaben geben:
Zusammen mit meinem Vater habe ich im Jahr 2003 eine Immobilie für 320 000 € erworben. Zusätzlich wurden in diese noch 40 000 € an Renovierungskosten investiert.
Bei dem Objekt handelt es sich um einen Art Resthof mit einem Wohnhaus (ca. 200m², voll unterkellert, Zustand Note 2-3), einem Anbau (unterteilt in eine Wohnung mit ca. 120m², Zustand Note 4 sowie einer Zweizimmerwohnung, Größe ca. 45m², Note 3). Außerdem steht dort noch ein Holzhaus mit ca. 40m² Wohnfläche, Zustand neuwertig.
Zugehörig ist ein Reitplatz, eine Scheune, ein kleiner Pferdestall mit vier Boxen und eine Weide mit ca. 1,8 ha. Ein Klärteich erübrigt Abwassergebühren, ein eigener Brunnen stellt Brauchwasser und kann u.U. sogar als Trinkwasserbrunnen verwendet werden. Die Grundstücksgröße beläuft sich, ohne angrenzende Weide, auf ca. 6000m².
Es sind zwei Ölheizungen sowie ein Feststoffbrennkessel, mit dem ALLES geheizt werden kann, vorhanden.
Betrachet man jetzt alles sehr objektiv, so ist unser Kaufpreis sehr weit unter dem tatsächlichen Preis anzusiedeln. Das wissen wir und das wusste auch die damalige Verkäuferin.
Da wir alle vier eigenständigen Wohnungen mit der Familie bewohnen und der räumliche Situationsanspruch sich nach jetzt ca. fünf Jahren geändert hat und nicht mehr unseren Anforderungen (Nachwuchs, pp)genügt, tendiere ich zu einem Verkauf des Ganzen.
Aus dem Bauchgefühl heraus würde ich einen Erstverkaufspreis von ~650 000€ veranschlagen.
Der Erstfinanzierungsvertrag mit der Bank läuft noch sieben Jahre zu 4,%(ganz genau weiß ich das jetzt gar nicht)
Und nun zu meiner Frage:
Was kommt da eigentlich nun auf uns zu, wenn wir einen Interessenten finden?
Eine Übernahme der jetzigen Finanzierung ist wohl auszuschließen, da diese sich auf einen gänzlich anderen Preis bezieht.
Was wäre mit dem Gewinn bei Verkauf hinsichtlich Steuern?
Wahrscheinlich habe ich noch mehrere Fragen, würde aber erstmal eine Allgemeinmeinung hören.