Hallo Zusammen,
wenn sich Eheleute trennen und ein eigenes Haus zu je 50% besitzen und der Mann die Frau auszahlen will. Wie soll man sich denn auf eine realistische Summe einigen können??
Die Ehefrau will so viel wie möglich, aber auch nicht mehr als das Haus Wert ist und der Mann will so wenig wie möglich zahlen.
Hat jemand einen Tipp??
Danke & Gruß
Barbara
vom Fachmann schätzen lassen und dann jeweils 50%…scheint mir das realistischte und einfachste zu sein!!!
MfG Sonja
Das ist ja gerade das Problem!
Sie nehmen sich einen Gutachter, der so viel wie möglich als Verkehrswert ermittelt. Ihr Mann nimmt sich einen, der so wenig wie möglich als Verkehrswert ermittelt. Man streitet sich, wer von beiden der richtigere ist, rennt vor Gericht, dort wird ein Dritter als vereidigter Gutachter bestimmt, der ein neutrales Gegengutachten schreibt, welches Ihnen zu niedrig, Ihrem Mann zu hoch erscheint, es geht in Berufung, es kommt ein neuer vereidigter Sachverständiger, der entweder eins von allen dreien als das richtige oder gar alle als richtig hinstellt. Schlauer werden Sie dadurch nicht. Auch die Gutachter nicht. Und nicht mal der Richter weiß, was nun genau los ist.
Wenn man sich nicht friedlich und sachlich anhand der eigenen Unterlagen einigen kann (oder will), bleibt nur der Weg über die Gerichte. Das wird teuer, stressig und sehr langwierig. Oder man betreibt eine Versteigerung zur Auflösung der Gemeinschaft. Das wird auch teuer, langwierig und stressig.
Oder man einigt sich darauf, dass die Hütte verkauft wird und der Berg Geld verteilt wird. Dann sehen wir in den nächsten Monaten den Mann hier nachfragen, wie er eine Frage stellt, wie man am Besten einen Ertrag aus dem Hausverkauf an Finanzamt und Frau vorbei schleust.
Ich persönlich würde die Variante bevorzugen, im Dreierteam alles gemeinsam zu besprechen. Und das Gutachten, welches entsteht, als Basis annimmt. Und dieser Verkehrswert wird von beiden Parteien als richtig angenommen und dementsprechend ausgezahlt.
Man kann ja zusätzlich noch den ein oder anderen Makler befragen, dieses Haus evtl. zu verkaufen. Ist auch immer ein guter Preisspiegel.
Es gibt hier nur diese halbwegs sinnvolle Lösung. Hinsetzen und sachlich alles gemeinsam durchgehen. Ein Gutachter, der mit beiden zusammensitzt und alles bespricht.
Klar verbietet sich dann, dass eine oder sogar beide Parteien diesen Gutachter irgendwie versucht zu beeinflussen. Am besten wäre, wenn von Anfang an ein Honorar vereinbart wird, welches unabhängig von der Höhe des Verkehrswertes bestimmt wird.
Ist ein schwieriger Fall, der nur im Vorfeld zu vermeiden wäre. Aber das ist wohl schon einige Jahre zu spät.
Ihnen nützt also auch ein vereidigter Gutachter nicht wirklich viel.
Aber ein ehrlicher. Aber woran erkennt man das schon wieder?
Irgendwie verhext.
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Hallo erstmal,
danke für die Ausführungen.
Wir haben uns bereits zusammengesetzt und sind uns einig, daß wir einen gemeinsamen Gutachter beauftragen wollen und uns das Honorar teilen.
Mir ist nur wichtig, daß mein Mann den Gutachter nicht so beeinflusst, und alle „kleinen“ Mängel als riesen Mängel darstellt und deshalb kein realistischer Wert zustandekommt. Außerdem weiss ich immer noch nicht wo ich diesen Gutachter, den ich kontaktieren soll, herbekomme.
Sollten wir uns bei Vorliegen des Gutachtens nicht auf die Mitte einigen können, würde ich den Vorschlag an einen Dritten zu verkaufen aufgreifen. Dann haben wenigstens beide die Absicht so viel wie möglich an Geld zu erreichen.
Gruß Barbara
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Telefon - Katasteramt/Gutachterausschuss - Gutachter geben lassen
Hallo erstmal,
danke für die Ausführungen.
Wir haben uns bereits zusammengesetzt und sind uns einig, daß
wir einen gemeinsamen Gutachter beauftragen wollen und uns das
Honorar teilen.
Mir ist nur wichtig, daß mein Mann den Gutachter nicht so
beeinflusst, und alle „kleinen“ Mängel als riesen Mängel
darstellt und deshalb kein realistischer Wert zustandekommt.
Außerdem weiss ich immer noch nicht wo ich diesen Gutachter,
den ich kontaktieren soll, herbekomme.
Sollten wir uns bei Vorliegen des Gutachtens nicht auf die
Mitte einigen können, würde ich den Vorschlag an einen Dritten
zu verkaufen aufgreifen. Dann haben wenigstens beide die
Absicht so viel wie möglich an Geld zu erreichen.
Gruß Barbara