Immobilienverkauf in der Familie und Steuern

Hallo,

man nehme mal an A verkauft seine Wohnung an den Sohn. Der Sohn nimmt keinen Kredit hierfür auf. Er möchte in Raten, wie Miete abzahlen. Verzinst mit 3 %. Der Sohn bekommt Eigenheimzulage.
Das FA kassiert seitdem jährlich (bei der Steuererklärung) 1500 euro vom Vater. Ist das wegen der Zinsen die der Vater vom Sohn kassiert oder wegen der monatlichen Rückzahlung?

Wie wäre es wenn der Sohn den Restkredit doch von der Bank finanzieren lassen und den Vater auszahlen würde? Ist das zu empfehlen? Hat der Vater dann noch mehr kosten dadurch? Und wie ist das mit der Eigenheimzulage ? Die 8 Jahre sind noch nicht rum. Muss man was beachten?

LG

Servus,

um das beurteilen zu können, müsste man die Einkünfte des Vaters kennen, so wie sie in den Einkommensteuerbescheiden aufgeführt sind.

Ohne Schilderung des Sachverhaltes wird das nix.

Schöne Grüße

MM

Hallo,

das hört sich so an, als hätte das Finanzamt hier einen Verkauf gegen Gewährung einer Leibrente angenommen.

Dann muss der Vater dieser Rente versteuern.
Das Problem läge dann eher darin, dass der Sohn diese Renzenzahlungen von Anfang an als dauernde Last bei den Sonderausgaben hätte geltend machen können, dann könnte das wieder ein Nullsummenspiel werden.
Hat er dies getan? Wenn nein, warum nicht?

Gruß
Lawrence

Hallo,

das hört sich so an, als hätte das Finanzamt hier einen
Verkauf gegen Gewährung einer Leibrente angenommen.

Das ist für mich jetzt nicht zu verstehen. Leibrente??

Dann muss der Vater dieser Rente versteuern.
Das Problem läge dann eher darin, dass der Sohn diese
Renzenzahlungen von Anfang an als dauernde Last bei den
Sonderausgaben hätte geltend machen können, dann könnte das
wieder ein Nullsummenspiel werden.
Hat er dies getan? Wenn nein, warum nicht?

Entschuldige aber diese Finanzamt-Geschichten sind sowieso schon ein Irrgarten. Könnts du das mir als Laien gaaaanz langsam und so einfach wie möglich erklären?! :wink:

Da wär ich echt dankbar.

LG

Ist das wegen der Zinsen die der Vater
vom Sohn kassiert oder wegen der monatlichen Rückzahlung?

Das sollte erst mal mit dem FA geklärt werden, weil so sehr wir´s hier auch versuchen-hellsehen hat noch keiner gelernt.
Eine einfacher Anruf beim FA mit der netten Frage nach dem Warum bringt Klarheit.

Muss man was beachten?

Kommt alles drauf an, wie die erste Frage vom FA beantwortet wird.

Hallo Melli,

ich versuchs mal für einen Laien verständlich darzustellen.

Vater überträgt Haus an Sohn.
Sohn bezahlt dafür einen keinen einmaligen Kaufpreis, sondern nur monatliche Raten.
Diese monatlichen Raten wirken wie die Zahlung einer privaten Rente an den Vater.
Diese erhaltene Rente muss der Vater versteuern.
Aus den hochgerechneten Rentenzahlungen (Raten) erhält der Sohn die Eigenheimzulage.
(Wie das berechnet wird lassen wir jetzt, dafür gibts Tabellen, Sterbetafeln, Vervielfältiger usw.)
Die Rentenzahlungen (Raten) an den Vater könnte der Sohn gleichzeitig in seiner Einkommensteuererklärung geltend machen.

Ob das Finanzamt mit dieser Einschätzung der Dinge richtig liegt, lässt sich aber nur feststellen, wenn der Kaufvertrag/Übertragungsvertrag von einem Steuerberater geprüft wird.

Gruß
Lawrence