Hallo Herr Sacken,
natürlich „schreckt“ einen der Gedanke sein gesundes Kind mit einem „Eingriff“ zu belasten, der durchaus auch mal neben Wirkung sehr selten Nebenwirkung zeigen kann. Das Risiko der Erkrankungen ist aber ungleich höher.
Sie würden Ihre Tochter heute ja auch nicht mehr ohne Kindersitz und ungeschützt im Auto transportieren?
Sehr geehrte Damen und Herren, da ich demnächst entscheiden
muss ob unsere tochter geimpft wird oder nicht wollte ich sie
fragen ob sie mir mit hilfreichen Links, wissenschaftlichen
Studien, persönlichen Meinungen, Zeitungsartikel, etc. helfen
können meine Entscheidung zu fällen.
Gute Informationen mit wissenschaftlichem Fundament finden Sie auf den Seiten der Ständigen Impfkomission www.stiko.de
Unter
www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Bedeutung/Schutz…
werden viele Fragen und Einwände beantwortet und klar gestellt.
Auf den Seiten gibt es noch viele andere Informationen mit wissenschaftlicher Untermauerung.
… jedoch die 6-fach Impfung für Säuglinge ist schon ein
wenig viel.
Trauen Sie dem Immunsystem Ihrer Tochter ruhig etwas zu. Ihr Kind kommt jeden Tag mit hunderten Antigenen in Kontakt - ob in der Impfung jetzt eine Komponente mehr enthalten ist spielt keine so große Rolle …
Das Hauptrisiko einer Impfung in dem Alter ist eine Lokalreaktion und eine Reaktion des Immunssystemes mit Temperaturerhöhung und bei Fieberanstieg (der auch von einem beliebigen Infekt ausgelöst werden kann) auch mal einem Fieberkrampf.
Und da ist es so, dass jedes einzelne Ereignis (selten) dazu führen könnte. Kombinationsimpfstoffe sind da ein Segen - und ersparen dem Kind zusätzliche Piekser (Schmerzen).
Einiges zum Thema Impfung und Diskussion darüber über die letzten Monate mit vielen Links auch zur Geschichte von Impfungen etc. finden Sie unter https://www.facebook.com/Impfen
Die ganz kurze Aussage: mein Sohn hat die 6-fach-impfungen und alle anderen empfohlenen Impfungen erhalten.
Alles Gute
Andreas Kaunzner
Arzt
=====
Die Auskünfte und Ratschläge, die hier erteilt werden, ersetzen nicht die Beratung durch einen Arzt und sind vollkommen unverbindlich. Ratschläge von Fachkundigen (Ärzten und/oder Apothekern usw.) sind von diesem Vorbehalt nicht ausgenommen, da durch die Schriftform eine echte Diagnosestellung, somit auch ein Therapievorschlag, ausgeschlossen ist.
Gleichzeitig warnen wir ausdrücklich vor Selbstmedikation ohne Rücksprache mit dem behandelnden Arzt oder mit dem Apotheker.