Sind Impfungen grundsätzlich „verboten“, wenn man an MS erkrankt ist? Welche Risiken gibt es?
Sind Impfungen grundsätzlich „verboten“, wenn man an MS
erkrankt ist? Welche Risiken gibt es?
Hallo,
Nein, Impfungen sind nicht nicht grundsätzlich verboten. Es gibt die Faustformel für MS-Patienten, dass Totimpfstoffe unbedenklich sind, während Lebendimpfstoffe gemieden werden sollten. Hierzu zwei Links.
http://www.dmsg.de/multiple-sklerose-news/index.php?..
http://www.dmsg.de/multiple-sklerose-news/index.php?..
Ich persönlich würde dazu raten alles zu vermeiden, was das Immunsystem anheizt, dass heißt Infektionen zu vermeiden. Und da sind insbesondere Grippeimpfungen eine sinnvolle Maßnahme.
Gruß
Carlos
Vielen Dank für die interessanten links!!! Lieber Gruß
schau mal unter www.aegis.ch
Hepatitis B Impfung wurde mittlerweile in einigen Ländern verboten da sie unter Verdacht steht MS auszulösen.
Hi,
Impfungen sind nicht grundsätzlich verboten, ganz im Gegenteil. Die Belastungen, die eine Erkrankung mit sich bringt, sind viel schwerwiegender als die einer Impfung - eine Infektion bringt das Immunsystem länger und intensiver auf Trab als eine Erkrankung. Siehe dazu hier http://www.ms-life.de/mslife/forum/actionViewThread… - da bitte auch oben auf „Übersicht“ klicken, es gibt mehr Fragen zu dem Thema. Die Antwortenden Experten sind auf MS spezialisierte Neurologen.
Natürlich liegt die eigentliche Entscheidung beim MS-Patienten selbst. Es ist bisher nicht erwiesen, dass ein ursächlicher Zusammenhang zwischen Impfung und Schub besteht. Untersuchungen haben nicht einmal einen zeitlichen Zusammenhang finden können. Die Untersuchungen werden ja auch dadurch erschwert, dassdie Ursache für MS noch nicht bekannt ist. Aber die Gesetze der Logik sagen, dass es nicht möglich ist, ein Negativum zu beweisen - ich kann genausowenig beweisen, dass eine Impfung keinen Schub auslöst, wie ich beweisen kann, dass jemand einen bestimmten Mord nicht begangen hat.
Für mich sind der fehlende zeitliche Zusammenhang und die weitaus größere GEfahr, die von einer Infektion für mich als MS-Patienten ausgeht, ausschlaggebend. Ich habe die Überlegung grad wieder hinter mir und werde mich nächste Woche gegen die saisonale Grippe impfen lassen, nicht aber gegen die SChweinegrippe. Als Lehrerin habe ich ein hohes Infektionsrisiko, mein Hausarzt (mit dem ich das besprochen habe) hat einen Impfstoff, der gegen beide Grippeviren schützt. Aber auch sonst hätte ich mich nicht gegen Schweinegrippe impfen lassen. Die verläuft sehr milde, undda erlaube ich mir die Angst vor dem Pieks - einmal pro Woche wegen meiner Interferone reicht mir 
die Franzi