Hallo!
Ich bekomme immer Beiträge von SiebenKatzenLeben, und z. Zt. wird da über den Schaden vs. Nutzen von Impfungen diskutiert. Ich bin zu spät aufmerksam geworden und habe nur noch einen Link „gerettet“:
http://www.unternehmen-berichten-online.de:80/impfsc…
Ich habe auch schon gehört, dass - angeblich - Impfungen bei Katzen Krebs erzeugen können, besonders an der Einstichstelle, aber mein TA (den ich schon lange kenne) behauptet, das träfe nicht zu, weil usw. (ich will das nicht alles ausführen). Ich lasse meine beiden Freigänger natürlich regelmäßig impfen, was beiden gar nicht gefällt, besonders der Kater bringt sich immer fast um, und nun bin ich nicht einmal mehr sicher, ihnen wirklich was Gutes zu tun. Schwiegermama gegenüber hat seit 14 Jahren eine Katze, ein fettes Urviech, das außer als Baby die Grundimmunisierung, nie wieder eine Impfung erhalten hat, auch keine Wurmkur oder was gegen Flöhe (kriegt auch nur Müllfutter), und war trotzdem nie krank - abgesehen von der Adpositas
und verfilzten Fellbatzen auf dem Rücken, weil sie sich nicht mehr putzen kann. Der Katze scheint das schnuppe zu sein, sie ist kregel und ein achtbarer Gegner für andere Katzen, die in ihr Revier eindringen.
Wie ist das nun mit dem Impfen? Schaden größer als Nutzen?
Gruß,
Eva
Hi Eva
Impfschäden sind Allgemein bekannt und ein hingenommenes Risiko.
Gleiches gilt für Menschen übrigens auch.
Letztlich ist es dir überlassen ob du bei einer reinen Wohnungskatze impfst. Denn die Virenbelastung ist dort fast nicht gegeben.
Ist deine Katze aber ein Freigänger, so muss sie zumindest gegen Tollwut(Tollwutverordnung) geimpft sein.
Allerdings sehe ich aus meiner Sicht das Riskio einer Krebsentwicklung durch Impfung als marginal an.
Denn wer beweist daß der Krebs durch die Impfung ausgelöst wurde und die Katze nicht ohnehin Krebs schon hatte oder bekommen hätte.
Der Nutzen aber der Impfung ist eindeutig.
Weniger Fälle von Katzenseuche, Tollwut usw. usw.
Wer sagt dir daß durch falsches Futter nicht der Krebs aktiviert wurde etc.
Daher… ich für meinen Teil impfe sowohl Katze als auch Hund so oft wie nötig(idR. alle 2 Jahre bei Tollwut)siehe auch
http://www.intervet.de/News/Fokusthemen/Impfempfehlu…
Gruß Steffen
Hallo,
http://www.unternehmen-berichten-online.de:80/impfsc…
Mit dem Artikel habe ich stellenweise echt so meine Probleme…
Ich habe auch schon gehört, dass - angeblich - Impfungen bei
Katzen Krebs erzeugen können, besonders an der Einstichstelle,
aber mein TA (den ich schon lange kenne) behauptet, das träfe
nicht zu, weil usw. (ich will das nicht alles ausführen).
Doch, die gibt es…sehr wahrscheinlich…suche mal nach Impfsarkom oder vakzine assoziierte…Tumore hier zB Fibrosarkom:
http://www.tierklinik-hofheim.de/downloads/download_…
http://www.laboklin.de/pdf/de/fachbeitraege_online/1…
Vor einigen Jahren habe ich mich mit dem Thema auch befasst, da hieß es eine zeitlang, wenn Tiere über mehrere Jahre regelmäßig geeimpft wurden, sei eine Immunität wahrscheinlich, so dass man ältere Tiere nicht mehr impfen müsse…weiter hiess es dann, dass die Intervalle zur Impfung neu überdacht werden müssen, da die Impfung länger hielte, als angenommen.
Auf welchem Stand man heute angekommen ist entzieht sich aber leider meiner Kenntnis. Auf jeden Fall würde ich große vet. (Uni-)Kliniken als Quellenlieferanten suchen ;o)
Gruß
Maja
Hallo,
diese Diskussionen gibt es auch für Menschen (oft bei Masernimpfung etc.), die Antworten sind eigentlich immer ähnlich:
- Nutzen der meisten Impfungen übersteigt deutlich die Risiken
- Nicht-Impfen trägt zur Risikoerhöhung bei, da so der Infektionsdruck steigt (darunter leiden Tiere, die zu jung oder zu krank zum Impfen sind)
Es ist richtig, dass Katzen zum sogenannten Impfsarkom neigen. Die ganze Sache ist noch nicht 100%ig erforscht, aber man vermutet, dass Trägerstoffe der Kombiimpfungen die Entstehung der Tumore begünstigen können. Der w-w-w Nutzer Archie hat letztens aus einer Statistik zitiert:
„Die Häufigkeit [des Sarkoms] liegt bei 1:10.000 Katzen. Die durchschnittliche Häufigkeit von Leukose in Deutschland liegt bei 1:300 Katzen und da sind die reinen Wohnungskatzen mit eingerechnet. Außerdem gibt es auch von der Impfung unabhängige Sarkome, so daß die Beziehung nicht immer klar ist.“
Ein bißchen Info noch hier:
FAQ:1000
FAQ:2194
Für alle Katzen sind Impfungen gegen Katzenschnupfen und -seuche sinnvoll. Bei Freigängern auch Tollwut, dafür gibt es mittlerweile Impfstoffe mit Zulassung für 3 oder 4 Jahre (ich lese gerade, so etwas gibt es mittlerweile auch für Katzenseuche). Je nach Risikobewertung ist auch eine Leukoseimpfung sinnvoll, sofern die Katze bisher negativ ist. Das gilt vor allem für Gebiete mit vielen verwilderten (=ungeimpften) Katzen, wo hoher Infektionsdruck herrscht.
FIP-Impfung ist nur in Ausnahmefällen (Massenhaltung, Züchter, hoher Infektionsdruck, negativer Titer) sinnvoll.
Gruß,
Myriam
Wie ist das nun mit dem Impfen? Schaden größer als Nutzen?
Da bis jetzt nicht eindeutig wissenschaftlich erwiesen, immer eine Gewissensfrage.
Hier der Tip einer alten, erfahrenen Katzenschützerin:
Ich lasse meine Tier ab 7 Jahren nicht mehr impfen, weil: die Haltbarkeit der Immunität langsam aufbauen und schnell wieder abnehmend ist, man müßte theoretisch die Tiere alle 1/2 Jahre impfen lassen, damit sie immer einen gleichhohen Schutz haben.
Das leuchtete mir damals ein, zumal mein Kater kein Freigänger war. Ab dem 7. Jahr ließ ich ihn nicht mehr impfen. Er wurde 17 Jahre alt, und starb letztendlich an eine Trombose die die Hauptader verschloß.
Bzw. Ich ließ ihn einschläfern da die Hinterhand vollkommen gelähmt war.
Ohne Seuchendruck, würde ich Dir immer eine Tollwutimpfung empfehlen und eine gute Ektoparasitenprophylaxe.