Impfung gebärmutterhalskrebs

und gleich noch eine frage.
mir wurde vor kurzem eine impfung gegen gebärmutterhalskrebs empfolen. ist die wirklich gut? und kann ich die mit 18 jahren noch machen lassen??

Hallo,
ja, das ist möglich und die Kosten werden auch von der Kasse übernommen. Pro Impfung fallen ca. 159,00 € an - es sind drei
Impfungen erforderlich.
Gruß
Czauderna

und gleich noch eine frage.
mir wurde vor kurzem eine impfung gegen gebärmutterhalskrebs
empfolen. ist die wirklich gut? und kann ich die mit 18 jahren
noch machen lassen??

Ja. Die Impfung ist eine sehr sinnvolle Angelegenheit und wird besonders bei jungen Mädchen empfohlen, die noch keinen Geschlechtsverkehr hatten und sich so noch nicht mit dem entsprechenden Virus infiziert haben können.
Gruß,
Branden

Hi,

Ja. Die Impfung ist eine sehr sinnvolle Angelegenheit und wird
besonders bei jungen Mädchen empfohlen, die noch keinen
Geschlechtsverkehr hatten und sich so noch nicht mit dem
entsprechenden Virus infiziert haben können.

bedingt. Die sollte auch noch gemacht werden, wenn man schon Geschlechtsverkehr hatte bzw. älter ist. Es ist nur besser, es frühstmöglich machen zu lassen.

Gruß
Cess

Zahlt das die GKV auch bei 18jährigen? Ich dachte hier hält man sich an die Empfehlung der STIKO (nur 12-17 Jahre)?

Grüße, BErnhard

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

besonders bei jungen Mädchen empfohlen, die noch keinen
Geschlechtsverkehr hatten und sich so noch nicht mit dem
entsprechenden Virus infiziert haben können.

bedingt. Die sollte auch noch gemacht werden, wenn man schon
Geschlechtsverkehr hatte bzw. älter ist. Es ist nur besser, es
frühstmöglich machen zu lassen.

Nichts anderes sagte ich. Ich sagte ja: BESONDERS empfehlenswert bei…usw usf.

Zahlt das die GKV auch bei 18jährigen? Ich dachte hier hält
man sich an die Empfehlung der STIKO (nur 12-17 Jahre)?

Wie ich oben schon erläutertem, ist es weniger eine Frage des Alters als eine Frage der Virginität. :wink:
Gruß,
Branden

Huhu!

[…]bei jungen Mädchen empfohlen, die noch keinen
Geschlechtsverkehr hatten und sich so noch nicht mit dem
entsprechenden Virus infiziert haben können.

Das führt dann heute zu so Zitaten von zuständigen Ärzten wie „Ja, man impft ja am besten, wenn die Mädchen noch keinen Sex hatten. Wir sind dazu übergegangen, mit 12-13 zu impfen.“

Viele Grüße!
Ph.

Hallo,

das find ich ja an sich ganz sinnvoll, aber was ist mit denen, die jetzt, wo die Impfung eine Kassenleistung ist, einfach keine 12-13 mehr sind?

Mir hat meine Gyn angeboten auf die entsprechenden Viren zu testen. Fällt der Test negativ aus, ist es doch in JEDEM Alter empfehlenswert zu impfen, ob nun Jungfrau oder nicht. Ich kann diese Altersbeschränkung da nicht ganz nachvollziehen. Von mir aus, den Test auf die entsprechenden Viren als Privatleistung.
Aber wenn eben noch keine Ansteckung vorliegt ist eine Impfung doch mehr als richtig und sollte auch von der Kasse unterstützt werden.

Gruß, Seraphim

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mir wurde vor kurzem eine impfung gegen gebärmutterhalskrebs
empfolen. ist die wirklich gut? …

es gibt dazu durchaus auch kritische Ansichten, z. B.

http://www.aegis.ch/neu/hpv.html

In Deutschland werden Impfempfehlungen von der STIKO ausgesprochen. Martin Hirte schreibt hierzu:"Die STIKO besteht derzeit aus siebzehn Fachleuten: Kliniker und Wissenschaftler aus Mikrobiologie und Immunologie- meist Professoren medizinischer Fakultäten - und Vertreter des öffentlichen Gesundheitsdienstes und der niedergelassenen Ärzte…Impfkritiker wird man in der STIKO vergeblich suchen.

Mitglieder der Stiko haben im Gegenteil ein eher enges Verhältnis zur Pharmaindustrie. Dies belegen gemeinsame Auftritte mit Pharmavertretern in so genannten „Pressegesprächen“(zum Bespiel Pressegespräch 1999) oder Sponsering von Dienstreisen durch Pharmaunternehmen. Auch gemeinsame Projekte wie die „Arbeitsgemeinsschaft Masern“ zwischen dem Robert-Koch Institut, dem Grünen Kreuz und drei grossen Impfstoffherstellen drücken die Intensität der Beziehungen aus…

Auf internationaler Ebene ist die WHO ein überzeugter Vertreter des Impfgedankens. Auch sie steht in sehr engen Kontakt mit der pharmazeutischen Industrie und lässt hochrangige Stellen sponsern oder sogar von Pharmamitarbeitern besetzten (BUKO 1999)"
Quelle: Martin Hirte: Impfen Pro und Contra, S. 26-27

Gesellschaftspolitisch bemerkenswert finde ich persönlich, dass erstmal die Mädchen als Versuchskarnickel herhalten sollen, obwohl die Impfstoffhersteller auch die Impfung von Jungen/Männern propagieren:

" … Es sollte natürlich vor dem Einsetzen der ersten sexuellen Aktivität geimpft werden, solange noch keine Infektion möglich war. Die medizinische Empfehlung lautet, Mädchen im Alter zwischen neun und 15 Jahren zu impfen. Leider werden in solchen Empfehlungen die Jungen ausgenommen. Das ist sicher ein Fehler. Ich kann keinen Grund erkennen, warum nicht Jungen ebenfalls geimpft werden sollten. Da die Übertragung der Viren im wesentlichen durch den Sexualkontakt zustande kommt, wäre es besonders wichtig, dass beide Geschlechter geimpft sind. Aber natürlich ist das eben eine Kostenfrage…"

Quelle: http://www.medizin-welt.info/aktuell/aktuell.asp?new…

Entsprechende Aufrufe zur Impfung von Jungen habe ich in den Medien aber noch nicht vernommen.

LG
sine

Hallo!

mir wurde vor kurzem eine impfung gegen gebärmutterhalskrebs
empfolen. ist die wirklich gut? …

In Abhängigkeit davon wie Du so lebst sicher Ja. :wink:

es gibt dazu durchaus auch kritische Ansichten, z. B.

http://www.aegis.ch/neu/hpv.html

Die Zulassung für Gardasil wurde erteilt, weil sich durch das Impfen sehr effektiv Neoplasien verhindern ließen und sich keine besonderen Gefahren gezeigt haben.
Das wurde nicht einfach aus Spaß gemacht.

Gesellschaftspolitisch bemerkenswert finde ich persönlich,
dass erstmal die Mädchen als Versuchskarnickel herhalten
sollen, obwohl die Impfstoffhersteller auch die Impfung von
Jungen/Männern propagieren:

Das hat andere Gründe. Die Infektion mit bestimmten HPV-Stämmen verursacht bei Frauen öfter als bei Männern Karzinome.
Außerdem ist die Tumorprogression bei Peniskarzinomen nicht so ausführlich beschrieben und es sind keine so guten Vorsorgesysteme etabliert wie bei Frauen aus verschiedenen Gründen.
Die Gründe sind also zum einen die größere Hilfe für die Frauen und zum anderen die bessere Erfassung der Erfolge.
Warum das so gemacht wird. Das hat verschiedene Gründe.
Unter anderem liegt das an den enormen Kosten von Phase II und III der clinical trials.

Dazu und auch zu der Sinnigkeit der Impfung könnte man noch vieles schreiben. Ich muss weg :wink:

Gruß, Stefan

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Hallo Günter!

Meine 15-jährige Nichte (in einer gesetzl. KV versichert) hat diese Impfung kürzlich durchführen lassen.
Es ist aber keine Kassenleistung im herkömmlichen Sinne, sondern musste erst von der Patientin bezahlt werden.
Mit der Quittung hat sie dann die Rückerstattung bei ihrer Kasse beantragt und das Geld auch zurückbekommen.

Oder ist das sonst anders?

Angelika

Ich habe das Thema kürzlich mit verschiedenen Gynäkologen diskutiert, die alle einer Meinung waren: Unsinn!

Es sind 12 HPV-„Untergruppen“ bekannt, nur gegen 4 davon wird geimpft. Der Impfschutz hält nur wenige Jahre. Insgesamt gibt es keine hinreichenden langfristigen Studien. Es kann zu diversen Nebenwirkungen kommen.

Das wäre kurz zusammengefaßt, was ich erfahren habe.

Hier noch was bei wikipedia dazu steht:

Da sich Gebärmutterhalskrebs erst im Verlauf von etwa 10 Jahren nach einer HPV-Infektion entwickelt, wurde in den Studien bislang daher lediglich die Entstehung von Krebsvorstufen und Frühformen beobachtet und ausgewertet.
Das arznei-telegramm [2] beschreibt die aus den klinische Studien resultierende Datenlage als unzureichend. Die zulassungsrelevanten klinischen Studien seien teilweise nur unvollständig veröffentlicht. Für Frauen, die unabhängig von ihrem HPV-Status zu Studienbeginn ausgewertet wurden, ließe sich ein Schutz gegenüber höhergradigen Muttermundveränderungen durch die Impfung nicht nachweisen.
Bei Geimpften kamen Erkrankungen durch HPV-Typen, die nicht in Gardasil enthalten sind, um 5,5% häufiger vor als unter Placebo. Kritiker befürchten, dass durch eine Impfung andere, bisher als harmlos eingestuften HPV-Typen den Platz der krebsauslösenden Viren besetzen könnten, gegen die sich der Impfstoff richtet (Serotypen-Replacement).
Als unerwünschte Wirkungen der Impfung mit Gardasil® wurden sehr häufig (≥ 1/10) Fieber, Schmerzen, Rötung und Schwellung an der Injektionsstelle genannt. Häufig (

Gibt das jetzt ne neue Stelle bei der GKV? Jungfrauentester?
Oder gibt es da Einhörner bei der Rechnungsprüfung?

wie soll das denn funktionieren?

Benrhard

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