Impfung gegen Windpocken

Hallo Ihr Lieben,

ich wollte mal umfragen, ob Ihr Eure Kinder gegen Windpocken impfen lasst.

Ist es besser, wenn das Kind die einmal durchmacht oder Impfung dagegen?

LG
Bärchen

Hallo

ich wollte mal umfragen, ob Ihr Eure Kinder gegen Windpocken
impfen lasst.

Ist es besser, wenn das Kind die einmal durchmacht oder
Impfung dagegen?

Ich wusste gar nicht, dass es eine Impfung gegen Windpocken gibt.

Das soll ja eine immer harmlose, aber oft sehr unangenehme Krankheit sein. Wie es meinen Kindern ginge, wenn sie die Krankheit nicht durchgemacht hätten, weiß ich natürlich nicht. Manche Kinder behalten vom vielen Kratzen Narben auf der Haut zurück.

Ich fand die Windpocken damals sehr blöd, weil die Kinder isoliert und alle Kontakte abgesagt werden mussten. Da es zwei Kinder waren, die die Windpocken hintereinander kriegten, waren es ziemlich viele Wochen.

Irgendwie habe ich auch die Vorstellung, dass zur Kindheit Kinderkrankheiten gehören. Aber ob es wirklich besser ist … ich weiß auch nicht, wie man das feststellen will. Dafür müsste man ja Versuche machen mit einer großen Anzahl an Teilnehmern.

Viele Grüße
Thea

Hi Thea,

Ich wusste gar nicht, dass es eine Impfung gegen Windpocken
gibt.

ja genauso wie gegen Meningitis, wird auch seit neuem von den Kassen bezahlt

Irgendwie habe ich auch die Vorstellung, dass zur Kindheit
Kinderkrankheiten gehören.

dachte ich auch…aber trotzdem habe ich heute Kind dagegen impfen lassen, es wurde so schön geredet und ging mal eben flott. Aber ob das so gut war… Dann muss er sich ja als Teenie nochmal impfen lassen bzw sonst als Erwachsener, denn wenn Erwachsene die Windpocken bekommen - so habe ich gelesen - soll es schlimmer sein, als bei Kindern… Drum ärgere ich mich schon dass ich dagegen habe impfen lassen. Aber mal sehen was die anderen dazu sagen…

viele Grüße
Bärchen

Hi,

also ich finde schon, dass wenn man sich gegen eine Krankheit schützen lassen kann dieses auch tun sollte. Ich meine selbst Krankheiten wie Windpocken können in x von tausend Fällen bleibende Schäden hinterlassen, nur ist das Risiko bei einer Impfung meist wesentlich niedriger. Unsere Kinder sind geimpft und ich glaube auch das es gut ist.

Viele Grüße
Me

Hallo Bärchen,

Ich denke man sollte grundsätzlich eher impfen als nicht-impfen, sofern die Impfung selbst ein tragbares Risiko darstellt, was bei den Impfungen gegen unsere einheimischen üblichen Krankheiten ja allgemein der Fall ist. Ich selbst bin als 13/14-jährige nicht gegen Röteln geimpft worden, bekam sie mit 15 und hatte als deren Folge ein Thrombozytopädie, die mich 6 Wochen ans Krankhausbett gefesselt hat und nur mit einer Cortisonbehandlung über 12 Monate mit richtig hohen Dosen, explosionsartiger Gewichtszunahme (10 Kilo in 2 Wochen), Gewebeschädigungen etc. wieder in den Griff zu bekommen war. Diese Krankheit war lebensbedrohlich und sie waren drauf und dran, mir die Milz rauszunehmen, was lebenslange Beeinträchtigung bedeutet hätte. Zum Glück hat die Cortisontherapie dann doch angeschlagen. Derartige Folgen kann jede Infektionskrankheit haben - also auch die Windpocken. Meine ganzen Freundinnen, die gegen Röteln geimpft wurden, hatten keinerlei Probleme.

Zudem ist es auch unverantworlich anderen gegenüber, vertretbare Impfungen nicht vorzunehmen. Es gibt ausgestorben geglaubte Seuchen, die wieder auf dem Vormarsch sind, weil die Leute sich und ihre Kinder nicht impfen lassen.

Das hier ist ganz interessant:

http://www.gesundes-kind.de/impfungen_kinder_krankhe…

Gruß
Tania

Hallo Bärchen,

ich wollte mal umfragen, ob Ihr Eure Kinder gegen Windpocken
impfen lasst.

Nein!

Ist es besser, wenn das Kind die einmal durchmacht oder
Impfung dagegen?

Wir haben unsere Kinder gegen Wundstarrkrampf und Kinderlähmung geimpft, mehr nicht.

Es war übrigens einigermaßen schwierig einzelsera für diese Krankheiten zu kriegen, es gab nur diese Cocktails.

Wir würden es übrigens wieder so machen, denn ich tendiere zur Ansicht, daß ein unterfordertes Immunsystem zu Allergien neigt.
Das schließt übrigens nicht nur m.E. unnötige Impfungen ein, sonder allgemein übertriebene Hygiene.
Unsere Kinder sind Sommers wie Winter draußen, auch wenn es regnet, aber nur wenn sie wollen.
Manchmal müssen wir sie mit dem Schlauch abspritzen, bevor sie wieder ins Haus dürfen, aber richtig krank werden sie selten.

Ordenliche Ernährung tut übrigens auch was dazu, genauso wie das Gefühl geliebt zu werden.

Gandalf

hallo gandalf,

ohne deinen standpunkt bewerten will, aber:
in der ddr war eine sehr hohe impfrate üblich und bis zur wende die anzahl der allergien niedrig. jetzt hat sich das im anschlussgebiet umgekehrt.
scheint also nicht ganz schlüssig zu sein.

strubbel
i:open_mouth:)

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Hallo strubbel

scheint also nicht ganz schlüssig zu sein.

wenn Du den ganzen Artikel gelesen hättest…

Gandalf

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Hi Bärchen,

ich habe nicht gegen Windpocken impfen lassen - mein Sohn hat sie übrigens gerade. :smile:

Es gibt Krankheiten, die schwere Komplikationen nach sich ziehen können (wie Masern), bei denen kann ich eine Impfung durchaus nachvollziehen. Und es gibt natürlich die lebensbedrohlichen Krankheiten, bei denen eine Impfung m.E. sein muß (wie z.B. Kinderlähmung).

Davon abgesehen finde ich aber schon, daß man einem Kind nicht auf Teufel komm raus ALLES ersparen muß - Windpocken kann er ruhig haben. Und hat er ja jetzt nun auch. :wink:

Liebe Grüße,
Nike

Davon abgesehen finde ich aber schon, daß man einem Kind nicht
auf Teufel komm raus ALLES ersparen muß - Windpocken kann er
ruhig haben. Und hat er ja jetzt nun auch. :wink:

Geht ja auch gar nicht. Andererseits - wie MeToo schon sagte - können Windpocken in einer verschwindend geringen Zahl von Fällen zu einer schweren virusbedingten Encephalitis mit nachfolgender lebenslanger Verblödung führen. Deshalb raten Ärzte in Problemfällen zur Impfung, also bei allgemein schlechter Abwehrlage, schwächelnden Kindern, chronischen Erkrankungen etc. pp. Bei kerngesunden Kindern eigentlich eher nicht.

Unser Kind haben wir letztes Jahr auf Anraten unserer Hausärztin impfen lassen, weil er damals ein halbes Jahr rezidivierende Bronchitiden und Mittelohrvereiterungen mit sich rumgeschleppt hat und wir nicht wollten, dass sonst noch irgendwas dazukommt. Die Varicella-Impfung ist übrigens (hallo Gandalf) ein Einzelimpfstoff. War auch absolut komplikationslos.
Vorher hatte es seine Mama schon zweimal (übrigens gegen meinen Willen)mit einer Windpockenparty probiert, hat aber keine sichtbaren Resultate erbracht.

LG Jesse

Hallo

dachte ich auch…aber trotzdem habe ich heute Kind dagegen
impfen lassen, es wurde so schön geredet und ging mal eben
flott. Aber ob das so gut war… Dann muss er sich ja als
Teenie nochmal impfen lassen bzw sonst als Erwachsener, denn
wenn Erwachsene die Windpocken bekommen - so habe ich gelesen

  • soll es schlimmer sein, als bei Kindern…

Das stimmt auch, aber das lässt sich ja wohl zur Not machen, so schwierig ist das doch nicht.

Meine Tochter hatte übrigens damals die Windpocken nur ganz leicht, und später noch mal so eine Krankheit bekommen (Name vergessen), die man nur kriegt, wenn man nicht ganz immun dagegen geworden ist. Auch die Gürtelrose soll ja sowas sein. Wer also die Windpocken hatte, ist deswegen noch nicht unbedingt für sein ganzes Leben immun.

Ich glaube nicht, dass du deinem Kind etwas Schlimmes angetan hast. Auf jeden Fall hat es so 4 Wochen mehr, in denen es andere Kinder treffen kann. Und diese Juckerei ist auch nicht gerade angenehm.

Viele Grüße
Thea

danke an alle
Hallo nochmal,

Danke an alle für Eure Antworten. Schaden kanns also nicht, man muss dann nur aufpassen, dass man die Folgeimpfung dann auch nicht verpasst, da ja bei Erwachsenen dann eher Gefahr besteht, wenn sie erst dann Windpocken bekommen.

LG
Bärchen

aus Forum Eltern-Kinder, mehr Informationen
Hallo,

will auch noch meinen Senf dazu abgeben.
Unser Kinderärzte hat uns dazu geraten, gegen Windpocken zu impfen.
Gründe:
Wenn man selbst „harmlose“ Windpocken hat, denkt man, das ist ok. Aber sie sehen die schweren Fälle und halten deswegen eine Impfung für notwendig.
Außerdem hatten sie zwei Fälle in der Praxis, da hatten die Kinder als Folge der Windpockenerkrankung einen Schlaganfall.

Vorher dachte ich, wir lassen nicht gegen Windpocken impfen, jetzt lassen wir es doch.
Unser Kinderärzte sind übrigens keine ausgeschlossenen Schulmediziner.

Grüßle, Ute

Hi Ute,

ohje, sowas das beruhigt mich dann doch, dass ich bereits geimpft habe und es somit gut war…

LG
Bärchen