Impfungen - Ja oder Nein?

Hallo,

hier die Auswertung einer vom Robert-Koch-Institut durchgeführten Studie mit 18.000 Kindern und Jugendlichen im Alter von 0 bis 17 Jahren:

http://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/impfen-mach…

Ein Leitfaden für Eltern oder werdende Eltern?

Gruß,
p+p

Hallo,

Sehr interessanter kritischer Beitrag.

wie bei allen Statistiken, ist es sehr schwierig ohne die Daten zu kennen, was konkretes zur Statistik zu sagen.

Getreu nach dem Motto: Glaube keiner Statisktik die du nicht selbst gefälschst hast.

Im angeführten Versuch einer Stastistik fehlt der komplette mathematische Beweis, es sind keine Signifikanzen und sonstigen Paramter angegeben. Die Kunst in der Darstellung besteht ja auch darin, sein Anliegen gut darzustellen. So kann ein doppelt so hoher Balken bei den Werten 1 und 2 bei einer Skala die bis 1000 gehen würde gut aussehen, hätte aber keine wirkliche Relevanz…

Der Beitrag zu Tetanusimpfung stehe ich kritisch gegenüber. Wenn nicht genau bekannt ist, wie das Kollektiv zusammengesetzt ist, wird einfach vermutet, dass wohl auch geimpfte darunter sein müssen, weil es ja statistisch (und damit sollte es wohl wissenschaftlich werden!?) wahrscheinlich ist, dass auch Derartige darunter sind. In anderen Fällen wo das, das nicht in Konzept passt, wird diese statistische Streuung nicht angenommen.

Klar gibt es Probleme beim Impfen, klar treten Nebenwirkungen auf, auch gibt es Impfschäden die schrecklich sind. Das will ich nicht bestreiten.
Ich selbst will ja gar nicht sagen, dass jede Impfung so sinnvoll ist. Vieles sollte man sich sicher vorher überlegen. Aber manches macht schon deshalb Sinn, weil die Erkrankungen ohne Impfung manchmal letal enden, wie man leider nicht selten sieht.
Aber die Fälle von schweren, sogar letalen Folgen von ungeimpften Kindern in Ländern der Armut zeigen einem, dass es für manche Erkrankungen eine Impfung sinn macht…

Eine junge schwangere Frau ohne Rötelnschutz überlebt eine Infektions während der Schwangerschaft. Das Ungeborene wird schweren Schaden haben.

Es wird im Text der Internetseite geschrieben, dass viele Impfungen sehr früh gegeben werden, und das Kind schutzlos den Impfungen ausgliefert ist.

Aktuell werden von der STIKO einige Impfungen früher, andere später als vorher üblich empfohlen. Man hat die Erfahrung gemacht, dass einige Impfungen später besser vertragen werden, aber manchen Impfungen früher gegeben werden sollen, weil die Gefahr eines Spätschadens bei fehlendem Impfschutz zu groß ist.

Wie gesagt, ich kann die vorsichtige Einstellung zu gewissen Impfungen durchaus verstehen. Ich kann verstehen, wenn man sein Kind nicht gleich einer 6 oder 8 fach Impfung aussetzt. Ich selbst bin eher für die Einzelimpfung der wichtigen Erkrankungen.

Getreu dem Spruch: So viel wie nötig, sowenig wie möglich :smile:

Jeder darf selbst entscheiden:smile:

Anja

Moin,

Ein Leitfaden für Eltern oder werdende Eltern?

nur komisch, dass beim Robert-Koch-Institut selber nichts davon zu finden ist:
http://www.rki.de

Die von dir genannte Seite ist die private Seite EINER Person, die anscheinend u.a. Impfgegner ist. Sorry, ich hoffe, das nehmen werdende Eltern NICHT als Leitfaden.

Seriöse Seiten sind oben genanntes RKI oder die BZgA: http://www.bzga.de/

Gruß
Cess

Hallo,

Sehr interessanter kritischer Beitrag.

ebenso ist es deiner!

Getreu nach dem Motto: Glaube keiner Statisktik die du nicht
selbst gefälschst hast.

Tja - das ist immer das Problem, auch dem folgenden, hier nicht wiedergegebenen stimme ich zu.

Der Beitrag zu Tetanusimpfung stehe ich kritisch gegenüber.
Wenn nicht genau bekannt ist, wie das Kollektiv
zusammengesetzt ist, wird einfach vermutet, dass wohl auch
geimpfte darunter sein müssen, weil es ja statistisch (und
damit sollte es wohl wissenschaftlich werden!?) wahrscheinlich
ist, dass auch Derartige darunter sind. In anderen Fällen wo
das, das nicht in Konzept passt, wird diese statistische
Streuung nicht angenommen.

Persönlich würde ich sagen, daß Tetanus-Impfungen angemessen sind, wenn sich jemand z.B. an einem verrosteten Nagel im Boden bei der Gartenarbeit verletzt. Also ein echter Verdacht auf Infektion vorliegt.

Aber die Fälle von schweren, sogar letalen Folgen von
ungeimpften Kindern in Ländern der Armut zeigen einem, dass es
für manche Erkrankungen eine Impfung sinn macht…

Das ist kein sehr gutes Beispiel - dort leiden die Menschen unter verseuchtem Trinkwasser, sind zahlreichen Infektionen ausgesetzt, die sich in den Tropen rasant entwickeln können, vielfach unterernährt, folglich das Immunsystem stark geschwächt, somit nicht auf die Verhältnisse in Industrieländern übertragbar.

Eine junge schwangere Frau ohne Rötelnschutz überlebt eine
Infektions während der Schwangerschaft. Das Ungeborene wird
schweren Schaden haben.

Richtig. Die Impfung kann dann aber z.B. mit 18 Jahren durchgeführt werden, wenn die Betreffende bereits ein gutes Immunsystem hat, dann dürften auch Folgeschäden seltener sein.

Es wird im Text der Internetseite geschrieben, dass viele
Impfungen sehr früh gegeben werden, und das Kind schutzlos den
Impfungen ausgliefert ist.

Bis einschl. 2. Lebensjahr hat das Baby noch kein entwickeltes Immunsystem, es wird durch die Muttermilch geschützt und entwickelt es so nur allmählich.

Wie gesagt, ich kann die vorsichtige Einstellung zu gewissen
Impfungen durchaus verstehen. Ich kann verstehen, wenn man
sein Kind nicht gleich einer 6 oder 8 fach Impfung aussetzt.
Ich selbst bin eher für die Einzelimpfung der wichtigen
Erkrankungen.

Die 6- oder 8-fachen sind eine viel zu hohe Belastung für so kleine Würstchen… Das ist mit Kanonen auf Spatzen schießen, wobei das Kind der Spatz ist.

Ja, und das in größeren Zeitabständen, damit der Organismus dazwischen immer Zeit hat sich zu erholen. Da gerade die Kinderkrankheiten heute sehr gut behandelt werden können, wäre es eine Überlegung wert, ob man dagegen überhaupt impfen soll. Wer diese Krankheiten durchmacht, geht daraus für gewöhnlich mit einem gestärkten Immunsystem hervor.

Getreu dem Spruch: So viel wie nötig, sowenig wie möglich :smile:

Genau so denke ich auch…

Jeder darf selbst entscheiden:smile:

Und gerade das ist sehr schwer, weil den Eltern oft die medizinischen Kenntnisse fehlen und verunsichert sind, die Werbung und Ärzte auf die Eltern starken Druck ausüben, den ungeimpften Kindern den Zugang zu Kindergarten und Schule verwehren - dadurch ist inzwischen ein Impfzwang entstanden - obwohl es immer heißt das sei freiwillig!

Gruß,
p+p

N’abend,

nur komisch, dass beim Robert-Koch-Institut selber nichts
davon zu finden ist:
http://www.rki.de

Du meinst offenbar, daß das RKI uneingeschränkt vertrauenswürdig ist? Die Studie wurde im Bundesgesundheitsanzeiger veröffentlicht (400 Seiten). Eine stark verkürzte Fassung daraus kostet € 90,-, Der Preis allein verhindert schon, daß dieses Exemplar weite Verbreitung findet. Wenn das RKI so vertrauenswürdig ist, warum stellt es die Studie dann nicht KOMPLETT ins Netz?

Aufgrund früherer Skandale rund um Paul-Ehrlich-Institut, RKI und weiterer Institute darf man davon ausgehen, daß eine Studie, die teilweise gegen Impfungen spricht genauso in der Schublade des RKI verschwand, wie die negativen Studien zu Medikamenten bei der Pharma z.B. Vioxx und viele weitere.

Und bitte nicht vergessen: viele Mitarbeiter von RKI und STIKO sind frühere Mitarbeiter der Pharma und diese ist daran interessiert, daß die Impfungen nicht weniger, sondern mehr werden.

Gruß,
p+p

Hallo Pontius+Pilatus,

ich möchte Dir zum Thema Impfen oder nicht nur eine Sache anmerken: Ich bin so alt, dass es damals, als ich im passenden Kleinkindalter für Impfungen wie Masern, Keuchhusten etc. war, diese Impfungen noch nicht gab.
Es gab auch noch keine Antibiotika. (Höchstens Novalgin Chinin)

  • Ich bin mit weniger als 6 Monaten an Keuchhusten erkrankt und habe nur überlebt, weil Mutter und Großmutter abwechselnd Tage und Nächte an meinem Bett wachten und mich bei jedem Hustenanfall aufsetzten.

  • Ich hatte mit 5 Jahren heftig die Masern, die mir die Augen kaputt machten; mit so hohem Fieber, dass ich mich an die Befindlichkeit und die Alpträume bis heute erinnere. Und das ist immerhin ein halbes Jahrhundert her.

Sicher gibt es Impfrisiken, sicher muss man mit Ärzten verhandeln, wenn man keine Kombi-Impfung will, sondern lieber bedachsam, einzeln. Dennoch würde ich es keinem Kind antun wollen, Kinderkrankheiten ohne Impfschutz durchzustehen. Kinderkrankheiten heißen nicht so, weil sie Kinderleicht durchzustehen sind. Sondern weil sie Kinder (früher) fürs Leben schädigten oder sogar umbrachten.

viele Grüße
geli

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Hallo,

Persönlich würde ich sagen, daß Tetanus-Impfungen angemessen
sind, wenn sich jemand z.B. an einem verrosteten Nagel im
Boden bei der Gartenarbeit verletzt. Also ein echter Verdacht
auf Infektion vorliegt.

Du scheinst nicht besonders gut über Tetanus informiert zu sein. Der berühmte „rostige Nagel“ ist weit weniger problematisch als wenig blutende Schürf- oder Kratzwunden. Der Erreger kann durch relativ unscheinbare Wunden eindringen. Rennst Du wegen jeder Schürfwunde zum Arzt?
Tetanusimpfung ist schlicht ein „Muss“, wenn man nicht einen grausamen Tod riskieren will.

Hast Du mal jemanden gesehen, der an Polyo erkrankt ist und das überstanden hat?

Gruß, Niels

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hier die Auswertung einer vom Robert-Koch-Institut
durchgeführten Studie mit 18.000 Kindern und Jugendlichen im
Alter von 0 bis 17 Jahren:

http://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/impfen-mach…

Der Link verbreitet hellen Blödsinn, fachlich steht er auf dem medzinichen Wissen etwa des 16. Jahrhunderts.

Hallo,

das war nur EIN Beispiel…

Polio: leider kenne ich so jemanden. Wurde mit 8 Jahren gegen Polio geimpft (Schluckimpfung) und erkrankte kurze Zeit danach schwerstens an Polio - Invalide sein Leben lang, ist jetzt Ende 50. Er hatte noch Glück im Unglück weil Atemzentrum und Gehirn nicht betroffen waren, ansonsten aber alle Gliedmaßen. Ärztlicherseits wurde dies als Impfschaden bestätigt.

Ein Schutz gegen solche Folgen könnte sein, wenn VOR einer Impfung eine gründliche Untersuchung stattfindet, um sicher zu stellen, daß der Betreffende ein gesundes Immunsystem hat und keine, noch nicht ausgebrochenen Infekte vorliegen, um eine Doppelbelastung Infektion-Impfserum zu vermeiden.

Gruß,
p+p

Hallo Geli,

Es gab auch noch keine Antibiotika. (Höchstens Novalgin
Chinin)

Für viele dieser Kinderkrankheiten -so genannt weil sie vorwiegend im Kindesalter auftreten, und nicht weil sie harmlos wären-, wie du rihtig sagst, gibt es heute Behandlungsmöglichkeiten, die einen schweren Verlauf verhindern können, zumindest in den Industrieländern.

  • Ich bin mit weniger als 6 Monaten an Keuchhusten erkrankt
    und habe nur überlebt, weil Mutter und Großmutter abwechselnd
    Tage und Nächte an meinem Bett wachten und mich bei jedem
    Hustenanfall aufsetzten.

Auch ich hatte Keuchhusten, allerdings erst mit 5 Jahren, bekam alle 6 Stunden für 48 Stunden eine Penicillin-Spritze, wodurch der Husten gar nicht erst voll zum Ausbruch kam. Nach 3 Tagen war alles überstanden. Diese Behandlung hat mir allerdings eine lebenslange Penicillin-Allergie beschert. Zum Glück gab es dann später auch andere Antibiotika.

  • Ich hatte mit 5 Jahren heftig die Masern, die mir die Augen
    kaputt machten; mit so hohem Fieber, dass ich mich an die
    Befindlichkeit und die Alpträume bis heute erinnere. Und das
    ist immerhin ein halbes Jahrhundert her.

Hätte es damals die heutigen Behandlungsmethoden gegeben, wäre das milder verlaufen und möglicherweise ganz ohne Nachwirkungen geblieben.

Sicher gibt es Impfrisiken, sicher muss man mit Ärzten
verhandeln, wenn man keine Kombi-Impfung will, sondern lieber
bedachsam, einzeln. Dennoch würde ich es keinem Kind antun
wollen, Kinderkrankheiten ohne Impfschutz durchzustehen.
Kinderkrankheiten heißen nicht so, weil sie Kinderleicht
durchzustehen sind. Sondern weil sie Kinder (früher) fürs
Leben schädigten oder sogar umbrachten.

Es ist ein schwieriges Thema und für Eltern extrem schwierig abzuwägen, wieviel impfen und wieviel nicht. Eben deswegen habe ich es hier zur Diskussion gestellt. Ich bin nicht prinzipiell gegen das Impfen, denke aber, daß hier viel differenzierter gehandelt werden müßte, auch seitens der Ärzteschaft.

Meine beiden Neffen, jetzt 6 und 8 wurden mit dem gesamten Impfmarathon der STIKO beglückt. Der Altere bekam kurz danach schwere Hautausschläge mit extremem Juckreiz - Kind und Mutter verzweifelten fast. Nach 18 Monaten legte sich das -18 Monate Tortur für Kind und Mutter- und dann kam schweres Asthma, das bis heute anhält. Der Jüngere bekamt mit drei Jahren schweres Asthma - ebenfalls noch anhaltend. Beide müssen stets einen Spräy dabei haben und können auch nicht wie andere Kinder herumtollen. In der ganzen Familiengeschichte gab es vorher weder Allergien noch Asthma - also keine Veranlagung.

Daher stellen sich für mich drei Fragen:

  1. könnte das Verteilen der Impfungen auf ca. 1-2 Jahre, solche Nebenwirkungen verhindern?

  2. könnte man einige Impfungen wie z.B. Röteln nicht auf einen späteren Zeitpunkt verschieben, etwa nach der Pubertät, aber vor dem Zeitpunkt, wenn eine Schwangerschaft auftreten könnte. Oder bei Tetanus erst dann, wenn das Kind anfängt zu Krabbeln/Laufen, weil erst dann ein Verletzungsrisiko eintritt, oder erst beim Verletzungsfall, was ebenso effektiv ist.

  3. könnte es sein, daß weniger das Serum an diesen Nebenwirkungen schuld ist als vielmehr die verschiedenen zur Haltbarmachung hinzugefügten Fremdstoffe wie Aluminium, Quecksilber usw., die wie inzwischen bekannt Allergien auslösen können? Diese Fremdstoffe sind keineswegs erforderlich, wenn das Serum in Einzeldosen in Ampullen geliefert würde und dienen nur der Vereinfachung und Kostenreduktion der Produktionsverfahren.

Wie gesagt, für die Eltern ist das eine schwere Entscheidung, die dadurch erschwert wird, daß es 6-fach und 8-fach Impfungen sind, also muß der kleine Organismus gleich mit 6 oder 8 verschiedenen Erregern fertig werden, statt mit nur einem bei einer Einzelimpfung, dann, wenn er sich von dieser erholt hat, die zweite Impfung usw.

Jemand schrieb hier, die eingestellte Seite sei von Impfgegnern und ward somit abqualifiziert, das ist insoweit unsinnig als man sich BEIDE Seiten ansehen sollte, die der Impfgegner ebenso wie die der Impfbefürworter, beiden sollte man kritisch gegenüber stehen, denn nur so kann man sich eine eigene Meinung bilden und dann entsprechend verfahren. Nur so kann man überhaupt den goldenen Mittelweg finden und diesen dann mit Hilfe des Arztes gehen…

Oder wie jemand anders schrieb: so viel wie nötig und so wenig wie möglich! Übrigens eine Richtlinie, der auch meine Ärztin folgt, wenn sie Medikamente verschreiben muß.

Liebe Grüße,
p+p (auch nicht mehr die Jüngste!)

Hallo,

Es gab auch noch keine Antibiotika. (Höchstens Novalgin
Chinin)

gibt es heute Behandlungsmöglichkeiten, die einen
schweren Verlauf verhindern können, zumindest in den :
Industrieländern.

Das stimmt leider nicht immer. Eine Hirnhautentzündung mit oder eine Herzklappenentzüdung mit septischer Streuung und Embolie ist nicht
so gut zu beherrschen. Ist zwar selten, wenn aber, dann eher nicht so günstig.

  • Ich hatte mit 5 Jahren heftig die Masern, die mir die Augen
    kaputt machten; mit so hohem Fieber, dass ich mich an die
    Befindlichkeit und die Alpträume bis heute erinnere. Und das
    ist immerhin ein halbes Jahrhundert her.

Hätte es damals die heutigen Behandlungsmethoden gegeben, wäre
das milder verlaufen und möglicherweise ganz ohne
Nachwirkungen geblieben.

Und falls es doch ausversehen Schäden geblieben wären?..

Erinnert mich an das Motto: mit dem Feuer kann man sorglos umgehen, wir haben ja die Feuerwehr!! Aber es brennt danach! Den Schaden kann man nicht immer vorraussehen, denn manchmal greift das Feuer auf andere Dinge über, an die man nicht so gedacht hat!

… denke aber, daß hier viel
differenzierter gehandelt werden müßte, auch seitens der
Ärzteschaft.

Da stimme ich dir zu! :smile:

Meine beiden Neffen, jetzt 6 und 8 wurden mit dem gesamten
Impfmarathon der STIKO beglückt. Der Altere bekam kurz danach
schwere Hautausschläge mit extremem Juckreiz - Kind und Mutter
verzweifelten fast. Nach 18 Monaten legte sich das -18 Monate
Tortur für Kind und Mutter- und dann kam schweres Asthma, das
bis heute anhält. Der Jüngere bekamt mit drei Jahren schweres
Asthma - ebenfalls noch anhaltend. Beide müssen stets einen
Spräy dabei haben und können auch nicht wie andere Kinder
herumtollen. In der ganzen Familiengeschichte gab es vorher
weder Allergien noch Asthma - also keine Veranlagung.

Es ist ja nicht unwahrscheinlich, dass es davon gekommen ist. Nur keiner kann dir sagen, dass es nicht auch anders entstanden ist. Das Kind meiner Schwester hat noch nie eine Impfung gekriegt und sonst Medikamente, weil der Mann meiner Schwester nur das Beste will. In der kompletten Familie keine Veranlagung, nix. Und das Kind hat mit 2 Asthma bekommen, Neurodermitits und viele nicht so nette andere Dinge. Klar kann man sagen, kommt dann von der Ernährung. Aber das Kind hat genau das bekommen, was eben das nicht machen sollte. Klar ein Einzelfall, aber keiner Weiss es. Andere Kinder auf Familie mit x-facher Vorgeschichte bekommen die volle Dröhnung und entwickeln gar nichts. Also es kann alles sein, nur muss nicht sein.

etwa nach der Pubertät, aber
vor dem Zeitpunkt, wenn eine Schwangerschaft auftreten könnte.
Oder bei Tetanus erst dann, wenn das Kind anfängt zu
Krabbeln/Laufen, weil erst dann ein Verletzungsrisiko
eintritt, oder erst beim Verletzungsfall, was ebenso effektiv
ist.

Aber bitte rechtzeitig daran denken, damit man das ganz genau planen kann. ?!

Denkst Du im Ernst, das ein junges Mädchen vor dem Sex dran denkt, ob es gegen Röteln geimpft ist?!

Wie gesagt, für die Eltern ist das eine schwere Entscheidung,
die dadurch erschwert wird, daß es 6-fach und 8-fach Impfungen
sind, also muß der kleine Organismus gleich mit 6 oder 8
verschiedenen Erregern fertig werden, statt mit nur einem bei
einer Einzelimpfung, dann, wenn er sich von dieser erholt hat,
die zweite Impfung usw.

Es gibt Kombinationen die Sinn machen, weil eine gewisse Kreuzreaktion gewollt ist… Aber im Prinzip ist das mit den vielen Stoffen auf einmal rege Diskussionsgrundlage viele Tagungen. Viele Fremdstoffe wären nicht notwendig, der Impfstoff aber auch nicht immer mehr bezahlbar. Klar ist das eine Milchmädchenrechnung, denn die Langzeitkosten durch UAW werden nicht mit einbezogen.
Darum ist es doch jedem selbst überlassen wann er was impfen lassen will. Nur sollte man genau wissen was man warum tut. Was bringt dir eine Impfung im hohen Alter, wenn gelegentlich eine Reaktion auftreten kann, die zur Zeuungsunfähigkeit beim Mann führt? Im Kindesalter wäre es egal gewesen, weil die entsprechende Keimbahn nicht geschädigt werden kann, da nicht vorhanden.

Liebe Grüsse

Anja

Hallo Anja,

ja, alle deine Einwände und Gründe sind berechtigt, es ist und bleibt eine schwere Entscheidung, die jeder für sich selbst treffen muß und auch ohne Druck von außen treffen können sollte.

Ohne Impfung und dennoch Asthma, Neurodermitis, da kann natürlich nicht nur die Ernährung auslösend sein, sondern die zahlreichen anderen Toxine denen wir heutzutage ausgesetzt sind. Chemikalienausdünstungen in Wohnungen, um nur ein Beispiel von vielen zu nennen, können da beteiligt sein.

Und die Kleinsten sind anfälliger dafür als Erwachsene mit „ausgereiftem“ Immunsystem, wobei die zahlreichen chronischen und autoimmun-Krankheiten heutiger Erwachsener, die immer häufiger auftreten, die Frage aufwerfen, ob selbst diese Menschen mit den vielen Toxinen nicht schlicht überfordert sind.

Gruß,
p+p