Hallo,
ich hatte vor gut 1 Jahr eine Schulter OP, wegen Kaldepot ect. Es wurde der Kalk entfern,am Schulterdach etwas abgefräst und mehr weiß ich nicht. Eigendlich sollte nach 6-8 Wochen alles wieder Fit sein, laut den Arzt der die OP durchgeführt hat, aber leider kämpfe ich immer noch damit, Schmerzen, Bewegungseinschränkung, Nachtschlaf ist sehr gestört.Der Arzt der die Schulter nach der OP Behandelt hat, meinte nur, ich sollte mich nicht so anstellen, oder ich sollte mir mal überlegen was ich der Kasse Koste, mit ein paar Übungen zu Hause, würde die Schulter auch wieder fit werden. Nun, nach gut 1 Jahr war ich jetzt bei der Reha, leider ohne Erfolg, „Rehaziel nicht Erreicht“, weiterhin schmerzen u. Bewegungseinschränkung.Da die Therapie nach der OP nicht ausreichend war, laut den Reha Ärzten, wäre es nun so, das die Bewegungseinschränkung bleiben würde, der Arm würde nicht mehr 100% werden, ich sollte mich noch darüber erfreuen, wie weit es noch gehen würde.
Wie ist das nun genau, ich lese immer, das eine Schultersteife wieder von alleine weg gehen würde…in meinen Fall nun nicht? Die OP ist über 1 Jahr her, die Therapie bis zur Reha war nur mäßig, zwar habe ich zuhause viel gemacht, aber das war wohl nicht ausreichend.
Laut den Reha Ärzten, ist eine Schulter nicht in Eigenleistung wieder voll herstellbar,aber der Arzt hat mir ja nur 1x wöchtl. KG mit erlernen von Eigenübungen verschrieben damals.
Muß ich nun mein Leben lang mit schmerzen leben ?
Eine OP Lehne ich strickt ab, kommt für mich nie wieder in Frage.
Hallo
Ich will es mal so formulieren: Schöne Scheisse.
Was mir sinnvolles dazu einfällt:
Hoffentlich bist Du gut krankenversichert.
Rechne damit, das weitere Maßnahmen erforderlich und sinnvoll sind.
Schau mal bei Wikipedia, was so gemacht wird. Da steht auch noch mehr.
Außerdem gibt es die Möglichkeit der Mobilisation unter Narkose.
Je länger mit der Mobilisation(allgemein) gewartet wird, um so schwieriger wird es, einen Erfolg zu erzielen, und 1 * KG pro Woche reicht nicht. Eventuell mußt Du Dich irgendwie selbst stärker bemühen.
Die original „Drohung“ lautet, wenn Du nichts machts, bleibt es so, der Arm steif.
Als Ursache kommt vieles in Betracht, und man hat anscheinend was bei Dir gefunden. Von der genauen Ursache hängt wohl auch die Behandlung ab.
Ich habe den Tipp, sich einen erfolgreichen Arzt zu Thema zu suchen, wo ich aber nicht weiß, wie man das machen kann(Orthopädie)
Habe als Tipp Magnesium(aus Kaufhaus) und Kamillentee, zusätzlich zu den verschriebenen Schmerzmitteln. Ich weiß aber nicht, ob es hilft.
Man kann der Arm nachts und evt. tagsüber auch, mit einem Hilfsmittel hochstellen so weit es geht, so das der mittlere Arbeitsbereich langsam höher geht.
Ich hab dieselbe Sch. und nachts lass ich schon mal den Arm in Bauchlage aus dem Bett hängen, damit das Gelenk nicht durch sein Eigengewicht aufliegt und damit Schmerzen verursacht.
Die Schmerzmittel kennst Du ja, einschließlich Kältepack und Voltaren bzw. ähnliche?
Es gibt auch das MRT, welches gut Weichteile darstellen kann.
Das Du Dich nicht so anstellen sollst, finde ich ziemlich ignorant, aber anscheinend ist es wichtig, sich bei sowas zu quälen, weil andernfalls kein Fortschritt eintritt. Dem Knick im Gemütslevel wird es auch nicht besonders gerecht. Aber vielleicht ist es auch ein Zeichen, das es Grund dafür gibt, das spontane Besserung eintreten kann, oder z.B. die Operation erfolgreich verlaufen ist.
Dieses Impingement Syndrom gibts öfters und es scheint häufig, das Patienten unzufrieden sind. Dazu kannste auch mal googlen.
Such Dir zusammen, was Dir hilft und Du kannst ja auch den Arzt dazu befragen. Einem Kind würde man raten, tapfer zu sein, aber darauf wird es hinauslaufen. Vielleicht antwortet Dir hier ja ein kompetenter Mediziner.
MfG und gute Besserung
Matthias
Alternative Methoden:
Essig Wickel;
Akupressur, Shiatsu, Jin Shin Do, Touch for Health
Danke für die netten Worte. Natürlich mache ich zuhause auch regelmäßig Übungen, denn auf das was mann heut zu Tage noch verschrieben bekommt,kann man sich nicht Stützen.
Von OP habe ich die Nase voll, kommt in meinen Fall gar nicht mehr in Frage.
Also, Augen zu, Zähne zusammen beißen und durch…na, mein Job kann ich eh nicht mehr ausüben, wurde nun auch in der Reha Klinik bestätigt, da ich meinen Arm nicht mehr zu 100% hinbekommen werde, das ist sehr frustierend und niederschlagend…nur der Kleine dumme (gesetztl.Versicherter Man(n))ist der dumme und darf sich mit den Folgen selber abfinden.
Toller Sozialstaat…mein Arzt war es irgendwie egal, das ich meinen Job nicht mehr machen kann, der sagte nur „dann machen sie eine Umschulung“, ich habe meinen Job sehr gerne gemacht!
Hallo Phil,
ich hatte vor 5 Jahren eine Impingement-OP. Es hat fast 1 Jahr gedauert, bis alles wieder okay war.
Die ersten 6 Monate tat sich nichts.
Ich habe dann aktives Rückentraining 1-2 mal pro Woche für 1,5 Stunden an Geräten unter Anleitung von Krankengymnasten und Sportlehrern, gemacht, und siehe da, es ging von Woche zu Woche besser.
Heute merke ich nichts mehr von einer Einschränkung, habe keine Schmerzen mehr!
Vielleicht wäre das eine Möglichkeit, die Du noch nicht in Betracht gezogen hast?
Angelika