Hallo …
bedauerlicherweise führte die steigende Zentralisierung innerhalb der Bankenlandschaft bereits zur Auflösung vieler Auslandsabteilungen in den kleineren Zweigstellen der Banken.
Während es früher an der Tagesordnung war, dass die Leiter der Auslandsabteilung mit einem neuen Kunden Essen gingen und die Abwicklung in Ruhe erklärten, werden die Kunden heutzutage mit den Formularen versorgt und ansonsten an das sogenannte Kompetenzzentrum verwiesen, dass sich um die Abwicklung kümmert.
Da die angebotenen Produkte in Privat- und Firmenkundenabteilungen insgesamt deutlich gestrafft wurden, kann man natürlich auch an der Qualität der Mitarbeiterausbildung sparen, die vom Wissen her dann natürlich nicht mehr rechts und links über den Tellerrand blicken müssen und „preiswerter“ zu haben sind.
Bestes Beispiel für eine gestraffte Angebotspalette ist die Citibank mit einem nur sehr geringen Angebot, straff durchorganisiert, mit einer effizienten Abwicklung im Kernbereich.
Die darunter leidenden Dritten sind die privaten und gewerblichen Kunden, die mit ihren Problemen alleine gelassen werden und dann eben keine Hilfe mehr erhalten, wie dies früher einmal der Fall gewesen ist.
Problematisch wird es für den Fragenden, wenn er auf die Bank als ausstellende Bank angewiesen ist, wenn er dort zur Abwicklung beispielsweise einen Kredit aufgenommen hat und sich an die Bank gebunden hat. Dann kann er die Bank nicht so ohne weiteres wechseln und das Akkreditiv von einer anderen Bank ausstellen lassen, weil sich die Hausbank sperren wird.
Er wäre dann nicht nur dem Unwissen des Mitarbeiters ausgeliefert, sondern auch der Unsicherheit, dass ihn eine Bank, die ihm bei den Grundgeschäften im Stich lässt, auch in anderen Dingen schlecht beraten wird.
Er bräuchte dann eine Art begleitende Beratung, um ihn kaufmännisch zu unterstützen und um Fehler, die die Bank ihm bereitet, schon im Vorfeld zu verhindern.
Rechnen würde sich dies für ihn bereits dann, wenn man die Zinsdifferenz zwischen Zahlung bei Sicht und aufgeschobener Zahlung ermitteln würde und einem Berater anböte, gegen ein Honorar in Höhe der hälftigen, ersparten Zinsdifferenz zu arbeiten, den Unternehmer zweimal im Monat besucht und ihn beratend begleitet, mal ganz abgesehen davon, dass die begleitende Beratung zusätzlich zu 50% subventioniert wird.
Dies wäre eine Investition, die sich für Ihn bereits beim ersten Auftrag rechnen würde, vorausgesetzt er findet einen Berater, der fast alle Tricks und Kniffe kennt 
MfG
BEBOUB
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