Impotenz als Nebenwirkung von Medikamenten

Hallo liebe Wissenden,

ich wende mich heute in einer etwas heiklen Frage an euch, die ich erst einmal versuchen will „anonym“ abzuklären, anstatt gleich zu meinem mit mir befreundeten Hausarzt zu gehen:

Seit etwas über einem Jahr nehme ich Medikamente, welche bei mir Impotenz, bzw. Errektionsstörungen als Nebenwirkungen verursachen. Das mittel an sich, für dass es gedacht ist, ist sehr gut und ich will es deswegen nicht unbedingt absetzen müssen.

Also es ist schon so, dass ich eine Errektion bekommen kann und es bis zum Orgasmus schaffe, was allerdings häufig sehr lange dauert.

An sich wäre das für mich kein so großes Problem, nur habe ich seit kurzem wieder eine Freundin. Beim unserem ersten Mal war natürlich auch zusätzlich noch etwas Aufgeregtheit dabei und dadurch war bei mir dann komplett tote Hose :wink:.

Für Sie zwar laut Ihrer Aussage kein Problem, ich habe ihr auch alles erklärt, für mich aber schon sehr unangenehm, wie man sich sicher vorstellen kann.

Nun bin ich gerade mal 27 Jahre alt und scheue mich etwas davor, zu Mitteln wie Viagra zu greifen (Klischeedenken). Außerdem habe ich von möglichen Dauererrektionen gelesen, die u. U. völlig Impotent machen könnten.

Darum meine Frage: Was wäre eine Alternative zu den besagten blauen Pillen, bzw. ist die Gefahr bei der Einnahme in kleinen Dosen doch nicht so gegeben, wie ich mir das ausmale? Und ist das überhaupt das Mittel der Wahl überhaupt und im speziellen für mich, da die Problematik aufgrund der Medikamente besteht.

Ich würde mich sehr über einen kompetenten Rat freuen, vielleicht meldet sich ja auch jemand, der eine ähnliche Problematik kennt und kann mir einen Tipp geben…

Vielen Dank für Eure Antworten!

Hallo liebe Wissenden,

Hallo,

Also es ist schon so, dass ich eine Errektion bekommen kann
und es bis zum Orgasmus schaffe, was allerdings häufig sehr
lange dauert.

da bist du in einer für die meisten Männer beneidenswerten Lage, denn sie „leiden“ (in diesem Zusammenhang eigentlich blöd, denn wer leidet hier?..:wink:) unter Ejaculatio praecox, also dem Gegenteil

…und dadurch war bei mir dann komplett tote Hose :wink:.

Für Sie zwar laut Ihrer Aussage kein Problem, ich habe ihr
auch alles erklärt, für mich aber schon sehr unangenehm, wie
man sich sicher vorstellen kann.

Ja, kann Mann. Glückwunsch, zu der Frau!

Nun bin ich gerade mal 27 Jahre alt und scheue mich etwas
davor, zu Mitteln wie Viagra zu greifen (Klischeedenken).
Außerdem habe ich von möglichen Dauererrektionen gelesen, die
u. U. völlig Impotent machen könnten.

Abgesehen von dem Unsinn der Dauererektion; es gibt viele Medikamente, und hier wären in erster Linie (bei deinem Alter) Medis gegen zu hohen Bluthochdruck (z.B. Beta-Blocker)zu nennen, aber auch Schmerzmittel bei kontinuierlicher Einnahme.
Eine psychische Disposition will ich erst einmal außen vor lassen, weil du explizit Medis im Zusammenhang mit einem Zeitraum nennst, die du mit dem Problem der erektilen Dysfunktion verbindest (ee sei denn, es sind psychopharmaka).

Darum meine Frage: Was wäre eine Alternative zu den besagten
blauen Pillen, bzw. ist die Gefahr bei der Einnahme in kleinen
Dosen doch nicht so gegeben, wie ich mir das ausmale? Und ist
das überhaupt das Mittel der Wahl überhaupt und im speziellen
für mich, da die Problematik aufgrund der Medikamente besteht.

Wenn du keine kardialen Probleme hast gibt es zwar viele Alternativen zu den blauen Rauten, aber keine wirklich genau so gut wirksame.

Ich würde mich sehr über einen kompetenten Rat freuen,
vielleicht meldet sich ja auch jemand, der eine ähnliche
Problematik kennt und kann mir einen Tipp geben…

In den allermeisten Fällen (in dem Alter) ist eine psychische Ursache der Grund für Impotenz. Da du ja geschildert hast dass du noch erektionsfähig bist, würde ich mich mit der Einnahme irgendwelcher Medis für dieses Problem noch zurückhalten. Eine verständnisvolle Partnerin hilft dir sicherlich mehr, als irgendeine Pille.

Die blauen Dinger sollten eine Ultima Ratio bleiben.

Vielen Dank für Eure Antworten!

Gruß
rolli

Das bespricht man mit dem Arzt
Hallo,

um Viagra oder Cialis zu bekommen, muss man sowieso zum Arzt.

Besprich das Problem mit ihm, er wird es sicherlich ernst nehmen.

Vielleicht hat er ja noch ideen die Medikamentation umzustellen, andere Tabletten auszuprobieren oder ähnliches , um die blauen Pillen zu umgehen.

Grüße
miamei

Moin,

Also es ist schon so, dass ich eine Errektion bekommen kann
und es bis zum Orgasmus schaffe, was allerdings häufig sehr
lange dauert.

da bist du in einer für die meisten Männer beneidenswerten
Lage, denn sie „leiden“ (in diesem Zusammenhang eigentlich
blöd, denn wer leidet hier?..:wink:) unter Ejaculatio praecox,
also dem Gegenteil

Naja. Anorgasmie steht z.B. bei vielen Psychopharmaka als Nebenwirkung auf dem Beipackzettel. Ein guter Freund von mir hat mir Mal darueber berichtet. Nach ca. 3h ohne Absch(l)uss macht das weder dem Mann noch der Frau Spass.

Gruss
Paul

Moin,

Moin Paul,

Naja. Anorgasmie steht z.B. bei vielen Psychopharmaka als
Nebenwirkung auf dem Beipackzettel. Ein guter Freund von mir
hat mir Mal darueber berichtet. Nach ca. 3h ohne Absch(l)uss
macht das weder dem Mann noch der Frau Spass.

nicht dass ich deinem Freund unterstellen will, dass es dich ankrückt…aber Anorgasmie betrifft in erster Linie und überwiegend Frauen. Männer haben meistend ein Problem mit der Erektionsfähigkeit und damit verbunden, eine Anorgasmie. Wirkstoffinduzierte Potenzstörungen wie evtl. beim UP sind vlt. gar nicht so selten, betreffen aber nicht die Orgasmus-, sondern die Erektionsfähigkeit. Und 3 Std. Dauererektion…chapeau, die kenne ich nur aus Witzen über Viagra.

Gruss
Paul

Gruß
rolli

Hi Worx,
sag uns erst einmal, um welches Medikament es sich handelt, dann wissen wir wir schon ein wenig mehr und können Dir einen substantiellen Rat geben, ansonsten ist es wie im Nebel stochern
denkt synapse (Landarzt)