In die Wiege gelegt

Hallo
Meine Frage ist wieso man eigentlich an einen Land besser gesagt ihrer Geografischen Standort sagen kann welcher Glaubensrichtung die Menschen dort hauptsächlich beigehören.

Nähmen wir mal an ein aus Arabien Stammender Mensch würde bei seiner Geburt in ein Chriestichen Familie groß werden und auch nach den Glauben.
Er währe von seiner Religion überzeugt das, das Christentum die richtige ist, aber hätte man ihn in Arabiene bei seiner Moslemischen Familie gelassen wäre er überzeugt das der Islam die wahre Religion ist.
Der glaube kommt nicht von einen selber sonder wird einen in die Wiege gelegt.
Und unbedacht angenommen. Natürlich Unterhalten sie sich hier hauptsächlich über die Bibel aber stellen sie sich vor sie wären in ein Moslemischen Land geboren dann würden sie mit hoher Wahrscheinlichkeit über den Koran schreiben.
Was einen doch zu bedenken geben sollte oder?
Mit freundlichen Grüßen
Hicham Bekouri

Gegenfrage
Hallo Hicham Bekouri,

Was einen doch zu bedenken geben sollte oder?

Weshalb sollte einem dies zu denken geben?

In froher Erwartung auf die Antwort

Freundliche Grüsse
Anonym

Saleem (oder Salaam ?)

Wie sagt der Lateiner: „Cuius regio, eius religio“ (=Wessen Land, dessen Religion). Jede Religion nimmt für sich in Anspruch im Besitz der einzigsten Wahrheit zu sein und das der Einzelne nur an ihre Aussage glauben soll. Wie passend, dass es Sachen gibt, die man nur glauben aber nicht im Kopf nachvollziehen kann. Und ein Kleinkind nimmt die Welt erst mal als gegeben hin: wenn da einer erzählt, es gäbe 34 Götter, wird das Kind dem erstmal Glauben schenken (müssen, mangels Gegenbeispielen). Und später wird es die Sage von den 34 Göttern seinen Kindern weitererzählen.
Aber alle Religionen haben in ihren Aussagen auch Gemeinsamkeiten: es gibt nur eine göttliche Instanz (ein Gott bzw. mehrere Götter in einer Person) und nur eine böse Instanz. Die göttliche schafft reale Werte, die böse nur Illusionen und Widersprüche. Vom Verhalten in dieser Welt hängt die Zugehörigkeit zu einer der Instanzen in Leben nach dem Tod ab. Schlimmstenfalls droht die Wiedergeburt…
Der eine nennt seinen Gott ‚Jahwe‘, der andere ‚Allah‘. Und um die sprachlichen Unterschiede geht der ganze Krach… :,-(

In diesem Sinne
mfg M.L.

Hallo!

Schon mal „Nathan der Weise“ von Gotthold Ephraim Lessing gelesen?

Besonders die „Ringparabel“!

Fritz

Hallo
Bedenkt man das man also seine Religion eigentlich mehr von seinen Umfeld aneignet.
Und wenn man Gläubig wird ist man dann von dieser als richtige überzeugt doch man wäre von der andren genau so überzeugt wäre man in einer andren Umgebung groß geworden.

Was sagt uns das, man eignet sich doch was an ohne die Richtigkeit in frage zu stellen, und das noch mit einer Naiven Überzeugung.
Mit freundlichen Grüßen
Hicham Bekouri

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Aber was ich mich frage ist was den die Religionen so am Leben hält. Man hat es leichter sich was anzueignen aber tut sich schwer diese auf seine Richtigkeit zu überprüfen.
Würde man diese doch tun kämme man in so viele Wiedersprüche oder auf falsch gedeutete Tatsachen das die Religion kein halt mehr hätte.
Es kommt mir aber auch so vor als wollten die Menschen gar nicht die Fassade fallen lassen.
Das, das die Religionsoberhaupte nicht wollen ist mir klar.
Aber warum die Gläubigen mehr denen glauben schenken als der Logik ist mir ein Rätsel.
Doch finden sie es gut einen Lüge von Generation zur Generation weiter zu geben.
Ich find man sollte wissen weiter geben damit man sich weiter Entwickel kann und nicht die Fantasien die selbst das Wissenschaftliche blockieren und eine Spaltung der Kulturen.
Mit freundlichen Grüßen
Hicham Bekouri

In die Wiege mitgebracht…
Hallo,

ich bin zwar kein Experte auf diesem Gebiet, aber zu dieser Frage fällt mir etwas ein: Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, das es Gefühle wie Ekel, Scham, Freude und Entzücken auch bei Neugeborenen gibt, die noch nichts haben lernen oder übernehmen können. Ich habe diesen Sachverhalt nur gehört. Für genauere Infos müßte man recherchieren.

Es gibt also „Grundwerte“, die in jedem Menschen, Kultur- und Völkerübergreifend, quasie genetisch, vorhanden sind. Jeder Mensch weiß also, was „prinzipiel“ gut und richtig ist und was nicht. Und dann kommt die Lerngeschichte. Jedes Kind will zu seiner Familie gehören. Es muß, um sein Überleben zu sichern. Und so übernimmt es die dort herschenden Normen und Werte.

Diese „familiären“ Normen und Werte können die instinktiven Werte überlagern. Und so kann man jedem Kind die jeweils eigene „Religion“ beibringen. Es wird das dargebotene Übernehmen, selbst wenn das zum Schaden seiner eigenen Persönlichkeit führt.

Meiner Meinung nach steckt in jedem Menschen ein „guter Kern“, den alle Menschen mehr oder weniger gemeinsam haben. Aber er kann durch Erfahrungen und erlernte Werte überlagert sein.

Je schwieriger die Normen und Regeln einzuhalten sind, um so strenger müssen sie verteidigt und befolgt werden. Ansonsten ist die persönliche „Struktur“ (Identität), auf die sich Verhaltensregeln, Werte wie Gut und Schlecht oder die Machthirarchie aufbauen, gefährdet. Ein verlust dieser Struktur bedeutet normalerweise großen Stress und psychische Belastung. Da muß sich jeder selbst überlegen, was leichter zu handeln ist: Der gelernte Glauben oder der Verlust der eigenen (wenn meißt auch nur erlernten) Identität.

Andaron

Jede Veränderung verunsichert. Bekanntes ist vertraut und wird nicht in Frage gestellt, selbst wenn es nicht mehr richtig oder sinnvoll ist. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, wie die drei bayerischen Verwaltungsgesetze:

  1. Des hamma scho immer so gmacht!
    (Das haben wir schon immer so gemacht!)
  2. Des hamma noch nia so gmacht!
    (Das haben wir noch nie so gemacht!)
  3. Da kannt ja a jeder kumma!
    (Da könnte ja jeder kommen!)
    Und dann wird halt altvertrautes weitergegeben.
    Warum das so ist, ist etwas schwieriger, aber auch dafür gibt es Lösungsansätze…

Andaron

Hallo
Du sagst es der Mensch ist zwar ein Gewohnheitstier aber auch lernfähig.
Doch denke ich haben sie angst sich vorzustellen das es kein Gott gibt. Den es kämen viele neue Fragen die man sich in den Letzten Jahrhunderten mit einen Gott beantwortet hatten. Es sind fragen die man sich in der heutigen Zeit noch nicht beantworten kann, aber wir müssen uns dort hin arbeiten.
Natürlich gibt es noch den Standpunkt das die Menschen dann auch den Punkt nach einen Leben nach den Tod nicht mehr hätten. Aber das kann ich aus eigener Erwahrung sagen geht.

Doch ich sage die Wahrheit ist immer hin besser als in einer Lüge zu leben.
Mit freundlichen Grüßen
Hicham Bekouri

Der glaube kommt nicht von einen selber sonder wird einen in
die Wiege gelegt.

d.h. dir wurde der nichtglaube in die wiege gelegt? und den missionarischen eifer und die autistische erkenntnisresistenz ebenfalls?

gruß
datafox

Nein bloß als ich mich damit beschäftigt hatte und nach der Wahrheit gesucht habe ist der glaube von mir gestorben den ich konnte mich damit nicht Identifizieren
Guten Nacht

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Hallo,

Meine Frage ist wieso man eigentlich an einen Land besser
gesagt ihrer Geografischen Standort sagen kann welcher
Glaubensrichtung die Menschen dort hauptsächlich beigehören.

Das stimmt nicht! Oder wie erklärst du dir deutsche Muslime, arabische Christen (und Juden), Chinesische Muslime usw.?

Abraham hat sich auch selbstständig nach dem Sinn des Lebens gefragt und ist (nach eingehender Analyse) darauf gekommen, dass es einen Gott geben muss. Genauso gibt es auch heute noch Menschen, die von allein die Religion wechseln. Ich bin Polinnen begegnet, die behauptet haben, dass sie schon sehr lange Muslima sind, obwohl sie bis dahin keinem Muslim begegnet sind!

Nähmen wir mal an ein aus Arabien Stammender Mensch würde bei
seiner Geburt in ein Chriestichen Familie groß werden und auch
nach den Glauben.

Wir brauchen’s nicht anzunehmen, das gibt es tatsächlich.

Der glaube kommt nicht von einen selber sonder wird einen in
die Wiege gelegt.

Teilweise. Das muss nicht unbedingt von den Eltern kommen. Die Gesellschaft trägt auch dazu bei. Dir würde ich jetzt spontan genau das unterstellen! In der Gesellschaft gibt es die allgemeine Haltung „Es gibt keinen Gott“. Wie das immer wieder „bewiesen“ wird, ist schon komisch in meinen Augen, aber dazu ein andermal.

Das heisst, es ist kein Intelligenzbeweis, wenn du nicht an Gott glaubst, (vor allem wenn du - wie in deinem Fall - noch nicht mal rationales Denken hinkriegst!). Und man ist nicht dumm und einfältig, wenn man an die Existenz Gottes glaubt.

Gruss, Omar Abo-Namous

Moin!

Natürlich gibt es noch den Standpunkt das die Menschen dann
auch den Punkt nach einen Leben nach den Tod nicht mehr
hätten. Aber das kann ich aus eigener Erwahrung sagen geht.

Was geht aus Deiner eigenen Erfahrung? - Leben nach dem Tod? Hast Du’s schon erlebt? Oder nur, daß man sich Leben nach dem Tod ohne Gott vorstellen kann. Klar kann man. Ich persönlich kann mir 'ne ganze Menge vorstellen. Fliegende Kühe zum Beispiel… Und auch Du kannst Dir sicher eine ganze Menge vorstellen. Nur welche von unseren Vorstellungen der Realität näher kommt, entscheidet keiner von uns beiden…
Fazit: Nur weil sich jemand etwas vorstellen kann oder gar für sich als richtig und wahr befunden hat, muß es das Vorgestellte noch lange nicht geben und das Befundene muß nicht richtig und wahr sein, schon gar nicht für den anderen. Das gilt für meine Vorstellungen, genauso aber auch für Deine.
Glaube ich, daß es Gott gibt, mußt Du das noch lange nicht tun. Aber ich muß auch nicht glauben, daß es keinen Gott gibt, wenn Du es tust. Kein logisches Argument (zumindest ist in den ganzen Diskussionen hier noch keins aufgetaucht) belegt Deine Aussagen. (Nein, ich kann meine auch nicht beweisen, sonst hätte ich das schon getan…)
Wer will also entscheiden, was wahrscheinlicher ist - die Existenz eines Gottes oder die Nichtexistenz desselben?!?!

Kari

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Nein bloß als ich mich damit beschäftigt hatte und nach der
Wahrheit gesucht habe

witzig, und diese geistesleistung sprichst du allen anderen ab?

gruß
datafox

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hi,

ich denke hicham bringt zwei dinge durcheinander: das eine ist die art der religion und das andere der grad der religiosität (=weltbild).

Das stimmt nicht! Oder wie erklärst du dir deutsche Muslime,
arabische Christen (und Juden), Chinesische Muslime usw.?

flugzeuge?

Genauso gibt es auch heute noch
Menschen, die von allein die Religion wechseln.

ja, aber ist eine winzige minderheit (und meistens sind es pathologische fälle - kenne da sehr wenige ausnahmen). die mehrheit derer die es tun, tun es aus handfesten sozialen gründen mit heirat und familie an erster stelle.

Nähmen wir mal an ein aus Arabien Stammender Mensch würde bei
seiner Geburt in ein Chriestichen Familie groß werden und auch
nach den Glauben.

Wir brauchen’s nicht anzunehmen, das gibt es tatsächlich.

ja. da hat er auch recht. natürlich gibt es arabische christen. aber sind die alle religiös? ich sage nein. es ist einfach brauchtum, das weitergegeben wird und in der tat „in die wiege gelegt“ wird.

hicham meinte aber ganz was anderes: religiöse menschen wären sozusagen blöd und religion was dummes, weil sie einfach den glauben ihrer eltern übernehmen. nun das ist unsinn, da das auf ALLE weltanschauungen zutrifft. religiöse eltern erziehen religiöse kinder und nichtreligiöse eltern nichtreligiöse kinder - das ist ja „erziehung“ im wortsinne… das weitergeben von werten. die meisten bleiben auch was sie sind, aber manche brechen aus, weil sie für sich eine andere wahrheit entdeckt haben (ihr gutes recht!)

In der Gesellschaft gibt es die
allgemeine Haltung „Es gibt keinen Gott“.

ja, in westlichen sogenannten laizistischen gesellschaften ist das die „arbeitshypothese“. (zum glück - ich will weder eine medizin noch ein rechtssystem, das davon ausgeht, daß es einen gott gibt!) was aber nicht ausschließt, daß man dran glauben kann, ja, das ist sogar ein verbrieftes recht!

Wie das immer wieder
„bewiesen“ wird, ist schon komisch in meinen Augen, aber dazu
ein andermal.

atheismus bzw. starker atheismus ist eine glaubenshaltung. er wird oft fanatischer vertreten als das gegenstück :smile:

Das heisst, es ist kein Intelligenzbeweis, wenn du nicht an
Gott glaubst, (vor allem wenn du - wie in deinem Fall - noch
nicht mal rationales Denken hinkriegst!). Und man ist nicht
dumm und einfältig, wenn man an die Existenz Gottes glaubt.

ja. dumme und einfältige gibt es in jeder weltanschauung, und ebenso rationale nüchterne denker und logiker. das hat mit religiosität erstmal nix zu tun.

gruß
datafox

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Hallo Hicham,

Nein bloß als ich mich damit beschäftigt hatte und nach der
Wahrheit gesucht habe ist der glaube von mir gestorben den ich
konnte mich damit nicht Identifizieren

Du meinst, dass Du aus Deinem „Stueckchen Wahrheit“ eine Religion gegruendet hast und diese nun mit missionarischem Eifer in der Welt trollartig verbreitest?

Ja? :wink:

http://www.cit.gu.edu.au/~anthony/icons/large/troll.jpg

Der Teufel war mit seinem Freund (aka Troll Hicham Bekouri) unterwegs. Vor ihnen bückte sich ein Mann und hob ein Stückchen Wahrheit auf. Darauf sagte der Freund zum Teufel: „Beunruhigt Dich das nicht, dass jemand ein Stück Wahrheit gefunden hat?“ Erwidert der Teufel grinsend: „Nein, überhaupt nicht. Ich werd ihm sogar gestatten, ein Religionsbekenntnis daraus zu machen“.

mfg peter

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Doch denke ich haben sie angst sich vorzustellen das es kein
Gott gibt. Den es kämen viele neue Fragen die man sich in den
Letzten Jahrhunderten mit einen Gott beantwortet hatten.

die aufklärung liegt ein paar jahrhunderte zurück !! die menschheit ist zumindest in einem teil der welt längst soweit, daß sie im intellektuellen diskurs (wissenschaft, recht, staat) nicht davon ausgeht, daß es einen gott geben muß…

gruß
datafox

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Hallo
Wenn man meinen Sinn nicht verstanden hat tut es mir Leid.
Aber was ich mit eigener Erwahrung meine ist mit den Gedanken zu leben das nach meinen Tod nichts ist. Wenn ich sterbe ist es aus kein andre Welt gar nichts.
Mit freundlichen Grüßen
Hicham Bekouri

Moin!

zu leben das nach meinen Tod nichts ist. Wenn ich sterbe ist
es aus kein andre Welt gar nichts.

Und was machst Du, wenn Du stirbst und feststellst, daß es da doch noch was gibt?!?

What if you slept?
And what if,
In your sleep
You dreamed?

And what if,
In your dream,
You went to heaven
And there plucked
A strange and
Beautiful flower?

And what if,
When you awoke,
You had the flower
In your hand?

… Ah, what then?

Samuel Taylor Coleridge
1772-1834

In diesem Sinne
Kari - die im übrigen auch nicht weiß, was passiert, wenn sie stirbt - die aber auch nicht ganz ausschließen möchte, daß vielleicht doch noch was nachkommt!

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