wir haben bei uns in der firma kürzlich eine rechnung von t-online bekommen, auf der uns eben diese 39.500 onlineminuten in rechnung gestellt wurden. das ist … recht viel!
wir haben bei uns im wesentlichen zwei internetfähige rechner (und anwender). das wären ja pro rechner sage und schreibe knappe 16 stunden pro tag …
ach ja, wir haben T-DSL, wenn´s vielleicht damit etwas zutun hat.
bei den nutzungsdaten sind wir auf diverse verbindungen gestossen, die an uhrzeiten benutzt worden, wo mit sicherheit niemand bei uns arbeitet. ausserdem sind dann mal eben am stück 1.500 min. gesurft worden.
wie kann so etwas entstehen?
kann es sein, dass man sich einen 3,63DM/Min. Dialer runtergeladen hat und der sich offensichtlich selbst einwählt?
gibt es ähnliche fälle oder eine website für „solche“ opfer?
Hallo Michael,
wenn Ihr Euch nicht irrt, dann tut es entweder die Telekom ( kommt öfter mal vor )oder jemand hat sich in den Anschluss geschlichen und surft auf Eure Kosten. Vieleicht stellt irgendein Programm automatisch die Verbindung her ?
Auf jeden Fall untersuchen und auch Telekom Bescheid sagen.
Es gibt Programme, mit denen man unabhängig von der Rechnung der Provider feststellen kann, wie lange und wann man mit dem Netz verbunden war. Mir fällt aber partout keins ein, poste doch mal jemand einen link
Also über DSL wird sich kein Dialer-Programm einwählen, da dort ein direkter Zugriff auf den DSL-Server gemacht wird und keine Wählverbindung. Habt Ihr evtl. die Zugangsdaten allen Mitarbeitern zugänglich gemacht, dann kann jeder mit den Daten von einem anderen Rechner über DSL oder auch ISDN sich einklinken und vielleicht kommen daher auch die Zeiten, an denen Ihr nicht drin wart. Hier eine Seite auf der Ihr, wenn Ihr von eurem Rechner sie anklickt, die letzten Verbindungen angezeigt werden: http://t-online.t-online.de/t-on/kund/star/ei/CP/ei-…
alf
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auf jedem Fall mal bei der Telekom melden. Es hat bei DSL-Zugängen in der letzten Zeit in einigen wenigen Fällen (heise hat darüber berichtet) deutlich überhöhte Zeitabrechnungen gegeben. Bislang sollen allerdings wohl nur Kunden betroffen sein, die ihren Anschluss über 1&1 habe. Aber wer weiß.
Ansonsten würde ich auch die zwei schon gemachten Vorschläge überprüfen: Entweder jemand surft privat mit Euren Zugangsdaten (kann man schnell austesten, indem man das Passwort ändert, darf natürlich nur ein einzelner machen und muss es dann geheim halten, sicherheitshalber nach einer Woche noch mal durch jemand anderen ändern lassen), oder es gibt Programme, die sich selbsttätig einwählen. Hierzu ein paar mögliche Kandidaten:
E-Mail-Clients (z.B. Outlook), die so konfiguriert sind, das sie automatisch alle x-Minuten Mails abholen, ohne dass „Verbindung automatisch trennen“ eingeschaltet ist
automatische Vorschau im Mail-Client aktiviert und dort wird zufällig gerade eine html-Mail mit Script angezeigt, was z.B. für einen Austausch von Werbebannern sorgt. Wenn dann automatische Anwahl eingestellt ist, bingo! (hatte ich auch mal Ärger mit)
offen gebliebene Browser-Instanzen, in denen Seiten mit Scripts geöffnet sind, die automatisch nachladen (z.B. Werbebanner im Wechsel), s.o.
Du schreibst von 2 Rechnern. Ich gehe also mal davon aus, dass ein Router im Einsatz ist. Dieser kann falsch konfiguriert sein und schlicht und ergreifend versuchen Datenpakete nach draußen zu
routen, die da nichts zu suchen haben (NETBUI, Watchdog und Alive-Anfragen, etc.)
Kleiner Tipp zum Schluss: Flatrate und der Ärger ist in Zukunft gegessen.
Gruß vom Wiz
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Wenn keiner im Büro war, würde ich bei der Post einmal nachfragen, von welchem Anschluß möglicherweise Dailups erfolgten außerhalb der Bürozeiten. Das müßten die Euch ansich sagen können. Schließlich liegt ja ein Verdacht auf Mißbrauch nahe. Wenn die Telekomiker euch das nicht sagen wollen, dann eben per Anwalt.
Achja…und Kennwort ändern nicht vergessen falls nicht schon geschehen!