Hallo Gartenfreunde und -kenner,
es geht um Flieder, von denen ich 4 Stöcke (nicht Sträucher) gesetzt hatte. Alle 4 wuchsen erst wunderbar an und hatten auch tüchtig Triebe und Blätter gebildet. Und dann - quasi von einem Tag auf den anderen - wurden die Triebe und Blätter bei zwei Stöcken braun, starben ab. Die zwei anderen Fliederstöcke blühten wunderbar. Ich habe die kaputten geschnitten, in der Hoffnung, dass sich nächstes Jahr vielleicht wieder etwas tut (bisher jedenfalls nicht). Wisst Ihr, um was es sich da handeln könnte? Anmerkung: Ich habe extra gute Erde genommen und auch regelmässig gegossen.
Wäre für Hinweise sehr dankbar.
Gruss, Eva
Liebe Eva,
ich vermute, die Fliederstöcke standen im Freiland, ohne Topf?
Es könnte sein, daß der Abgestorbene von Wühlmäusen im Würzelwerk angefressen bzw. umgeschmissen wurde. Zieh mal am Stämmchen, ob es leicht aus der Erde kommt und schau Dir die Wurzeln an.
Auch ein arbeitender Maulwurf kann durch seine Buddelei Pflanzen um Umkippen und Eingehen bringen.
Aber vielleicht hatte er einfach nicht genug Kraft, um sich auf Dauer niederzulassen, nicht genug Wurzeln gebildet?
Mach nächstes Jahr einen weiteren Versuch!
Schöne Grüße
Kerstin
www.k-kilanowski.de
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würde auch auf wühlmäuse tippen… dann pass mal gut auf die anderen stöcke auf… (Wühlmäuse sind echt doof!)
Hallo Eva,
In der Regel genügt es beim Pflanzen einmal gut einschwemmen.
Hast Du ev.schweren, lehmigen Boden ?
Flieder verträgt keine Staunässe.
Gruss
Fritz
a.d.Uw.
Hallo,
vielen Dank für Eure HInweise.
Maulwürfe wären natürlich „Horror“, habe aber noch keine entsprechenden Beobachtungen gemacht. Muss wohl abwarten.
Wären bei Staunässe nicht auch die anderen 2 Stöcke betroffen, die in genauso in leichter Hanglage in der gleichen REihe stehen?
In beiden Fällen hätte ich wohl keine Chance mehr und werde nach Prüfung ggf. gleich im Herbst neu anpflanzen.
Gibt es evtl. noch spezifische Krankheiten oder kennt Ihr weitere mögliche Gründe?
Liebe Grüsse, Eva
Hallo,
vielen Dank für Eure HInweise.
Maulwürfe wären natürlich „Horror“,
Wühlmäuse, nicht Maulwürfe! Maulwürfe sind Fleischfresser und eher als Nützling einzustufen (wenn man nicht gerade einen gepflegten Rasen will).
Gruß, Niels
… Hinterlassen Wühlmäuse irgendwelche „Beweise“ ? Kann oder sollte
ich dann etwas dagegen tun? Oder brauche ich um meine anderen Pflanzen keine Angst haben?
LG, Eva
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hallo eva,
wühlmäuse graben sehr flache gänge, direkt unterhalb des bodens. wenn es viele sind dann sinkt mensch im boden regelrecht ein. sie werfen kleine flache hügel auf (viel kleiner als maulwürfe). sie fressen die wurzeln ratzeputz ab, so ein junger baum kann dann unten aussehen wie ein besenstiel… aber du schreibst auch etwas von ´hanglage´ dann könnten sie auch schlichtweg vertrocknet sein - bei dem wenigen niederschlag neulich. vieleicht hatten sie einfach noch nicht genügend - und vor allem nicht genüged tiefe wurzeln, um ihren durst zu stillen. wäre vieleicht die bessere lösung des problems, denn gegen wühlmäuse ist echt schwer anzugehen. lieben gruß jochen
Hallo Jochen, hallo liebe Ratgeber,
ich danke Dir/Euch sehr herzlich! Am Giessen dürfte es m.E. weniger liegen, da ich schon sehr viel gepflanzt habe und darauf sehr achte.
Das mit dem Lehmboden trifft allerdings auch zu. Jedoch bin ich jetzt seit über 20 Jahren „Gärtnerin“ und höre das erste Mal von Beschädigungen durch Wühlmäuse. Bisher war das bei uns und in der Nachbarschaft nie ein Problem. Da hab’ ich ja bisher Glück gehabt. Habe also viel dazugelernt und werde mit „Argusaugen“
meinen Garten durchforsten …
Tschüss! Eva
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