In-office bleaching / Power-bleaching - home made
Ich hoffe hier auf eine/n Zahnärztin/arzt oder Fachkundige zu treffen, bin selber angehender Mediziner. Vorab möchte ich natürlich Voraussetzten, dass die Zähne alle Gesund sind, man vorher einen Zahnarzt konsultiert hat und keine Überempfindlichkeit der Zähnen oder des Zahnfleisch besteht.
Verfärbte Zähne sind ein Problem von dem zumindest schon jeder einmal gehört hat.
Interne Verfärbungen können das Dentin so wie den Zahnschmelz betreffen und entstehen durch Stress, altersbedingt, die Produktion von Sekundär- Tertiärdentin , die Einnahme von Medikamenten mit Tetracyclinen bzw. Fluoriden, intrapulpale Blutungen, bestimmte Wurzelfüllmaterialien oder die Genetik . Externe Verfärbungen sind der Zahnsubstanz aufgelagert und entstehen durch den Verzerr von Kaffe, Tee …, Medikamenten oder Mundspühllösungen mit Chlorhexidin bzw. Meridol.
Die Grundlagen des bleaching sind simpel. Wasserstoffperoxid, Carbamidperoxid, Natriumcarbonate oder Peroxoborate werden verwendet. Betrachten wir das Wasserstoffperoxid; es zerfällt zu Sauerstoffradikalen die das Dentin entfärben.
Ich möchte in diesem Beitrag nicht weiter auf die Aufhellung avitaler Zähne eingehen, da dies wirklich etwas für den Dentist ist!, was uns logisch dazu bringt, dass ich mich hier mit der Aufhellung von vitalen Zähnen befasse.
Beim In-office bleaching wird die Gingiva durch einsetzten eines Kofferdam oder einem Zahnfleischverband geschützt. Ob dies notwendig ist um einer Gingivitis oder zumindest Irritation vorzubeugen ist fragwürdig, meiner Meinung nach ist die eine Maßnahme die „showzwecken“ dient um den hohen Preis des In-office bleachings zu rechtfertigen (Sieht nach viel aus -> Rechtfertigt hohen Preis … ohne jemanden der Zahnarzt ist zu nahe treten zu wollen, bin kein Fachmann, vermute lediglich)?
Da die heutigen bleaching Gels teuer sind, aber dennoch simpel aufgebaut frag ich mich wodurch sich der hohe Preis rechtfertigt? Schauen wir uns bleaching Gels generell an. Bestandteile:
Hauptwirkstoffe:
Wasserstoffperoxid, 10-38 %, pH-Wert zwischen 4,4 – 7,7
Carbamidperoxid, 10-35 %, pH-Wert zwischen 4,9 – 7,9
Nebenbestandteile:
Kaliumnitrat
Natriumfluorid
Siliciumdioxid
Natriumhydroxid
Glycerin
Fluorid
Verdicker …
Geschmacksverstärker …
Das bleaching, egal in welcher Form, eine Belastung für die Zähne ist, ist klar. Betrachtet man die pH-Werte der einzelnen Präparate, so sieht man das sich der pH-Wert zwischen 4,4 und 7,9 bewegt. Der Zahnschmelz fängt aber bereits bei 5,7 sich aufzulösen, Karies bzw. das Abfallprodukt zersetzt die Zähne mit einem pH-Wert von 5,4. Es ist also wichtig keinen zu niedrigen pH-Wert in dem Gel zu haben.
Zu letzt bleibt dann noch der „Akitvator“. Die meisten Mittel sind zwei Komponentenpräparate oder benötigen zum aktivieren UV-Licht (800-980nm). Sind diese „Aktivatoren“ Spielereien der Hersteller und Zahnärzte, oder warum werden sie benötigt?
Meine Schlussfolgerung aus dem ganzen ist nun folgende. Ich kaufe ein bleaching Gel aus der Apotheke und reicher es mit reinem Wasserstoffperoxid an. Ich teste den pH-Wert mittels Indikatorstäbchen. Ein Mundspreizer und eine Polymerisationslampe zu bekommen ist auch kein Problem. Falls es denn tatsächlich nötigist.
Eine weitere Person streicht also die Zähne mit dem gemischten Gel ein und bestrahlt falls nötig … die Zähn mit dem Gel und lässt dieses dort so lange wie gewünscht. Danach wird das Gel entfernt und der Mund ausgespült damit mögliche Karzinogene Stoffe nicht in den Körper gelangen. Wenn nötig wird dieses Prozedur wiederholt bis die Aufhellung soweit vorgeschritten ist, wie gewünscht.
Nun das große ?, was denkt die Fachwelt …