In Scheidung lebende Ehefrau kauft auf den Namen des Noch-Ehemannes und bezahlt nicht

Hallo zusammen,

folgendes bestimmt derzeit den Alltag eines jungen Mannes.

Seine 30jährige Ehefrau ist von einem Tag auf den anderen in eine andere Wohnung gezogen und reicht die Scheidung ein. Beantragt Harz IV, verklagt den Ehemann auf Unterhalt. Soweit alles normal.
Sie verschuldet sich und kann (oder will) ihre Rechnungen nicht bezahlen.
Sie kauft - unter ihrer neuen Anschrift, aber unter dem Namen ihres Noch-Ehemannes! - bei vielen verschiedenen Firmen viele verschiedene Dinge.
Bei Firmen, bei denen per Lastschrift bezahlt wird, gibt sie auch noch das Konto ihres Noch-Ehemanes an (Amazon, ein Mobiltelefonprovider etc.). Abgebuchte Rechnungsbeträge lässt der Konto-Inhaber zurückgehen, setzt sich gleichzeitig mit den Firmen in Verbindung und schildert die Situation. Das Konto ist das, von dem er den Unterhalt zahlt und dessen Kontodaten bei diesen Zahlungen der Empfängerin wohl übermittelt werden. 
Der Noch-Ehemann erfährt außerdem von Schufa-Abfragen durch Firmen, bei denen sie offenbar auch gekauft (und natürlich nicht bezahlt) hat. Er, bei der Schufa bislang unauffällig war, kriegt nun plötzlich einen negativen Eintrag nach dem anderen, für Dinge, die er gar nicht getan hat. Auch mit diesen Firmen setzt er sich in Verbindung.
Er macht eine Strafanzeige. Mit unbefriedigendem Ergebnis: Amazon z.B. sei in Lux ansässig und brauche daher keine IPs herauszugeben, überhaupt sei die IP nicht beweiskräftig. Zwar würden die Lieferanten speichern, aber nicht die Provider. Usw., usw.
Die Beweislage sei insgesamt extrem schwierig.
Es kostet den Noch-Ehemann etwas Überredungskunst, um den Kripo-Beamten überhaupt zum Tätigwerden zu motivieren. Und sehr viel Zeit. Ob die Staatsanwaltschaft letztlich tätig wird, ist eine Frage, die bislang kaum mit Ja zu beantworten ist.
Kripo lädt die Noch-Ehefrau vor, aber sie erscheint nicht. 
Inzwischen steht der Gerichtsvollzieher vor der Tür, und zwar vor der Tür des Ehemannes!  Beitreiber sind Firmen, von denen der Ehemann bisher keine Kenntnis hatte, weil sie weder eine Lastschrift ausführten noch eine Schufa-Anfrage gestartet hatten.
Weshalb der Gerichtsvollzieher vor SEINER Wohnung stand? Der ging zuerst zu der Wohnung, von der aus die Ehefrau die Sachen bestellt und in der sie sie auch in Empfang genommen hatte. Schließlich hatte sie ja ihre neue Adresse angegeben. An der Klingel steht nur der Nachname. Gesucht wird der Ehemann, denn der ist für die Firmen ja der Besteller und Säumige. Ehefrau sagt dem Gerichtsvollzieher: „Gehen sie in die soundso-Straße, dort wohnt der jetzt.“ 
Ehemann klagt zivilrechtlich auf Schadenersatz und Unterlassung. Bis ein Urteil ergeht, wird die Dame weitermachen. Danach vermutlich auch.

Wie kann sich der Geschädigte verteidigen?
Wie kann man ihr das Handwerk legen?
Wie müsste die Beweisführung aussehen?

Danke im Voraus für etwaige Antworten.
Gruß vom Tintling

Guten Morgen,
ohne einen versierten Rechtsanwalt wirst Du wohl nicht auskommen.
Alles andere dürfte wohl sehr teuer werden.

mfg. Schwarz

Guten Morgen,

ohne einen versierten Rechtsanwalt wirst Du wohl nicht
auskommen.
Alles andere dürfte wohl sehr teuer werden.

Und was genau wird der Anwalt machen, was der Betroffene nicht selber (und vllt sogar schneller) machen könnte?

Grüsse
T.