In welche Richtung soll ich gehen? IB, WP

Hallo liebe Wer-weiss-was-ler!

Ich studiere an einer FH BWL (auf Diplom)
und will mich langsam entscheiden in welche Richtung die
Reise denn gehen wird, da ich auch bald vor den Praktika
stehe und mich da dann schon orientieren will (4.Semester,
aber 1.Praktikum noch nicht absolviert).

Was mir wichtig ist sind gute Karriereaussichten.
Also einen Bereich, wo die Chancen gut sind einmal richtig
viel Geld mitzunehmen und gleichzeitig auch eine Branche,
in der man in 20 Jahren immer noch von guten Jobs ausgehen kann.
Das Chance-Risiko-Verhältnis sollte natürlich auch passen.
(Verdienst - Arbeitsplatzsicherheit/Erreichbarkeit)

Persönlich schweben mir 3 Richtungen vor:

Investment Banking: Wenn man von Gehalts"stars" hört,
kommen die fast immer aus diesem Bereich. Ich werde zwar nie
einen einen Hedge Fond managen, aber dennoch denke ich „geht“
hier einiges. Die Frage ist, wie schwer man da reinkommt und
wie sicher dann Jobs sind (Im Zuge von Bankenkrisen hört man
hier immer wieder von Entlassungen).

Consulting: Finde ich sehr interessant, aber man kann in
jede Richtung beraten und gerade bei kleineren Beratungen
sind die Gehaltschancen nicht so superrosig (denke ich)
und bei BCG, Kinsey und Berger sehe ich keine Chance
(FH Studium, Zeitverzögerungg im CV, Noten zwar gut,
aber nicht überragend)reinzukommen.

Wirtschaftsprüfung / Steuerberatung:
Finde das Thema nicht so spannend, wie die anderen beiden,
jedoch bin ich sehr flexibel und kann mir auch das vorstellen.
Vorteil- wir haben hier 2 sehr gute Profs und einer meinte er
könnte mich evtl. schon bei einer größeren unterbringen, wenn ich
im Schwerpunkt war.
Die verdienen hier zwar nicht schlecht, aber wie sind die Steigerungs-
möglichkeiten nach ein paar Jahren? Und wie sieht hier die Zukunft
aus? Kirchhoff wollte doch die Hälfte der Steuergesetze rauskürzen.

Ich hoffe ihr habt ein paar Tips für mich-
Schon mal Danke
Bacs

falsches Forum
Das Posting klingt einfach wie ein dicker Fake, und ich denke, es wäre im Witzebrett besser aufgehoben.
So viel Ignoranz gepaart mit dem Wunsch, richtig dick Geld zu machen - Gäbe es eine einfache Möglichkeit, ohne viel Arbeit an dick Geld zu kommen - würden wir das doch alle tun!

Das Chance-Risiko-Verhältnis sollte natürlich auch passen.

Hast Du Dich auch schon mal gefragt, was Du Deinem Arbeitgeber bieten kannst, um Deine Sonderlocken zu rechtfertigen? Gibt’s irgendwas, was nicht jeder „stinknormale“ Ingenieur mit MBA besser könnte als Du?

Ich hoffe ihr habt ein paar Tips für mich-

Nur eine Frage: kann ich auch was von dem Zeug haben, was Du rauchst?

Gruß,
Michael

Danke für diesen wertvollen Beitrag!
Ich bin mir jetzt nicht sicher, ob du frustriert bist, weil Du mit
deinen 30 Jahren gemerkt hast, dass es irgendwie nicht mehr weiter geht. Zumindest ist das für mich die schlüssigste Erklärung, warum Du mich hier so von der Seite anflotzt.

Wo steht, dass ich ohne viel Arbeit an viel Geld kommen will?
Wäre dein Posting auch nur annähernd sachlich, dann wärst Du näher
auf meine „Ignoranz“ eingegangen und hättest es nicht einfach so stehen lassen. Manage doch mal die Quality deiner Postings
(oder verbirgt sich hinter deiner neudeutschen Berufsbezeichnung
gar doch was anderes? Eine Art Facility Manager?)
Zumindest hättest Du selber darauf kommen können, dass man im Studium noch nicht den großen Durchblick hat, den Du ja zu haben scheinst.
Vielleicht wäre dir auch aufgefallen, dass ich mit meiner Schwerpunkt- und Praktikawahl eine gewisse Richtung durchaus beeinflussen kann.
Investment Banking und Wp/Steuerberatung sind eine Domäne der Wiwis
und in der Beratung befinden sich 55% Wiwis (ist jetzt nur die Zahl der großen). Wo bitte konkurriere ich denn mit Ingenieuren?
Ach, spar dir die Antwort- Ein Kuester kann halt nicht alles wissen.

Jedenfalls habe ich nie behauptet es ohne Arbeit erreichen zu wollen, lediglich, dass ich kein absoluter Topabsolvent sein werde.
Und ich habe auch nicht von einem Millionengehalt gesprochen, nur
mal etwas überdurchschnittlich verdienen möchte (Was im Denken eines
BWL-Studenten normal sein sollte).

Ich würde mich sehr freuen, wenn jemand zu den im Eingangsposting genannten Bereichen mehr sagen könnte.
Auf unsachliche Pöbeleien a la mike-river(dance) kann ich gut verzichten.
Viele Grüße
Bacs

[MOD] Nun mal sachte…
Hallo Bacs,

du hast deine Frage in einem öffentlichen Forum gestellt, in dem du nun einmal damit rechnen mußt, daß nicht nur Antworten, die dir genehm sind, kommen werden. Wenn es dir nicht passt, mußt du halt eine Studienberatung oder einen Karriere-Coach aufsuchen.

Grüße
Renee

Hallo Renee!

Soweit so gut.
Ich kann auch mit berechtiger Kritik durchaus umgehen.
Allerdings lasse ich mir nicht alles gefallen und deswegen
habe ich mich dagegen auch gewehrt.
Ist schliesslich ein öffentliches Forum- damit musste
er rechnen :wink:

Grüße
Bacs

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Was mir wichtig ist sind gute Karriereaussichten.

Die Karriereaussichten hängen stärker von Dir, Deinem Einsatz und Deinen Leistungen ab, als von der gewählten Branche.

in der man in 20 Jahren immer noch von guten Jobs ausgehen kann.

Das kann Dir heute niemand sagen, die Welt, auch die Arbeitswelt ändert sich so schnell, dass niemand seriös Voraussagen über 20 Jahre machen kann.

Ich bin mir jetzt nicht sicher, ob du frustriert bist, weil Du mit deinen 30 Jahren gemerkt hast, dass es irgendwie nicht mehr weiter geht. Zumindest ist das für mich die schlüssigste Erklärung, warum Du mich hier so von der Seite anflotzt.

Sorry… ich wollte zuerst vernünftig antworten, dann habe ich aber gemerkt, dass eigentlich jeder einzelne Satz Unsinn ist und zeigt, dass Du von Betrieben und Wirtschaft nicht sonderlich viel Ahnung hast.

Zu Deinen Spekulationen: ich hab’s mir im Studium gut gehen lassen, habe mich auch über meinen Horizont hinaus fortgebildet und in meinen wenigen Jahren Berufserfahrung bin ich schon ne ganze Stange weiter gekommen als so mancher in seinem ganzen Leben :wink:
Übrigens über eine kleine Consulting-Agentur, die ja Deiner Meinung nach Deine Mühe nicht wert ist.

Aber um Dich nicht gänzlich dumm sterben zu lassen:

Was mir wichtig ist sind gute Karriereaussichten.

Die hängen, wie man als jemand, der sich mit der freien Marktwirtschaft so ein wenig grundlegend auskennt, von Faktoren wie Leistung, Einsatzbereitschaft und Erfolgen ab. Und nicht von der Branche oder dem Studienfach.

Also einen Bereich, wo die Chancen gut sind einmal richtig viel Geld mitzunehmen

Und dann dementieren, daß Du dick Kohle machen willst?
In jeder Branche kann man Müllionär werden - wenn man gut ist!
Auch das sollte ein BWL’er eigentlich wissen.

und gleichzeitig auch eine Branche, in der man in 20 Jahren immer noch von guten Jobs ausgehen kann.

Wenn Du einmal in den letzten 20 Jahren eine Wirtschaftszeitung gelesen hättest, wüßtest Du, das sowas heutzutage nicht vorhersehbar ist!

Das Chance-Risiko-Verhältnis sollte natürlich auch passen. (Verdienst - Arbeitsplatzsicherheit/Erreichbarkeit)

Das hängt alles von den persönlichen Qualifikationen ab. Und Arbeitsplatzsicherheit steht in der heutigen Gesellschaft bis auf in der Bundespolitik quasi negativ korreliert zum Verdienst.

Investment Banking: Wenn man von Gehalts"stars" hört,

kommen die fast immer aus diesem Bereich.
Naja, weder Bill Gates noch die Google Brothers sind Investment Banker. Und die Proportion der Topverdiener zu den eher Mäßigverdienern und gar denjenigen, die sich selbst in den Ruin gewirtschaftet haben ist nicht sonderlich rosig.

Ich werde zwar nie einen einen Hedge Fond managen, aber dennoch denke ich „geht“ hier einiges.

Wenn man gut ist, ja. So’n bisschen Devisen verschieben oder Portfolios erstellen kann jeder Kaufmann, damit kannst Du froh sein wenn Du ein Gehalt bekommst was über die Jahrzehnte zum Eigenheim reicht.

Die Frage ist, wie schwer man da reinkommt und wie sicher dann Jobs sind (Im Zuge von Bankenkrisen hört man

hier immer wieder von Entlassungen).
Wo sind denn Deiner Meinung nach noch Jobs sicher?
Nicht im Studium gelernt: in der heutigen Wirtschaftswelt besteht die Sicherheit darin, dass man selbst dem Arbeitgeber mehr bedeutet als umgekehrt. Wieder: Fleiss, Leistung, Resultate. Nix „Branche X“.

Consulting: Finde ich sehr interessant, aber man kann in
jede Richtung beraten
Warum ist das ein „Aber“?

und gerade bei kleineren Beratungen sind die Gehaltschancen nicht so superrosig

Schwachsinn. Ich weiß nicht was Dir vorschwebt, aber ich selbst hatte nach 5 Monaten im Job schon so viel verdient wie ich im Öffentlichen Dienst im Jahr bekommen würde. Das Einstiegsgehalt war mies, aber - Leistung, Resultate - Du kennst das ja.
Gerade die „kleinen“ nehmen viel eher wahr, wer ihre Spitzenleute sind.

und bei BCG, Kinsey und Berger sehe ich keine Chance

(FH Studium, Zeitverzögerungg im CV, Noten zwar gut,
aber nicht überragend)reinzukommen.
Schon mal daran gedacht, daß McKinsey und Konsorten noch andere Anforderungen als Noten haben?
Du wärst übrigens schon beim Sozialkompetenz Test durchgefallen (siehe Deine Antwort).
Dich könnte man nie und nimmer auf nen Kunden loslassen.

Wirtschaftsprüfung / Steuerberatung:
Finde das Thema nicht so spannend, wie die anderen beiden, jedoch bin ich sehr flexibel und kann mir auch das vorstellen.

Wenn man nicht mit Herz und Verstand bei der Arbeit ist, wird man eine Nullnummer. „Ich würd’s zur Not machen“ - damit brauchst Du Dich gar nicht erst bewerben.

Vorteil- wir haben hier 2 sehr gute Profs und einer meinte er könnte mich evtl. schon bei einer größeren unterbringen, wenn ich im Schwerpunkt war.

Wer mit solchen „Vorteilen“ anfängt, der hat keinen Peil von der Arbeitswelt, und solche Leute möchte ich um Gottesallerwelt nicht an meinen Prozessen rumdoktern lassen!
Sicher sind Connections wichtig, aber denk’ mal andersrum: wie erreicht man mehr: einer von Tausend in einer „großen“ Agentur, oder Hahn im Korb in einer „kleinen“?

Die verdienen hier zwar nicht schlecht, aber wie sind die Steigerungsmöglichkeiten nach ein paar Jahren?

Wenn Du ernsthaft meinst, dass manheutzutage noch Karriere machen kann, wenn man 10 Jahre im gleichen Konzern bleibt, hast Du die Zeit der Industrialisierung verschlafen.
Wenn Du nicht bereit bist, sowohl die Branche als auch die Aufgabenbereiche komplett zu ändern, kannst Du das mit Steigerungsmöglichkeiten eh knicken und froh sein, wenn Du’s in 15 Jahren zum Abteilungsleiter schaffst.

Und wie sieht hier die Zukunft aus?

*Kristallkugel rauskram* - wer soll Dir denn sowas sagen können, wenn man nichtmal weiß wie die Zukunft in 5 Jahren für Läden wie Telekom oder IBM aussieht?

Kirchhoff wollte doch die Hälfte der Steuergesetze auskürzen.

Was denkst Du denn, das Wirtschaftsprüfer in den USA machen, wo es keine deutschen Steuergesetze gibt?
Basel-II, SOX, etc.

Du hast ein kleines Bisschen Wissen im Bereich BWL vom Studium, aber selbst ein Prof. Dr. Dr. rer iur MBA wird keine dicke Nummer, wenn er nicht die grundlegenden Prinzipien der modernen Geschäftswelt kapiert:

  • Global denken
  • Jeder ist selbst seines Glücks Schmied
  • Der Mittelstand bietet das beste Karrieresprungbrett
    etc etc…

Davon sehe ich bei Dir nicht viel, und ohne diese Lektionen wirst Du nirgends Karriere machen und auch sicher nicht dick Geld abgreifen.

Gruss,
Michael

1 „Gefällt mir“

Hi,

Sorry… ich wollte zuerst vernünftig antworten, dann habe ich
aber gemerkt, dass eigentlich jeder einzelne Satz Unsinn ist
und zeigt, dass Du von Betrieben und Wirtschaft nicht
sonderlich viel Ahnung hast.

Es tut mir leid, aber auch Deine Ausführungen bedürfen der ein oder anderen Korrektur.

Investment Banking
Wenn man von Gehalts"stars" hört,
kommen die fast immer aus diesem Bereich.

Naja, weder Bill Gates noch die Google Brothers sind
Investment Banker. Und die Proportion der Topverdiener zu den
eher Mäßigverdienern und gar denjenigen, die sich selbst in
den Ruin gewirtschaftet haben ist nicht sonderlich rosig.

Als Investment Banker wirtschaftet man sich nicht in den Ruin. Mancher arbeitet sich Tot aber sonst nix. Ein guter Banker (und zumindest heute müssen sie nur noch die guten nehmen) hingegen kann gut und gerne nach einigen Jahren 7-stellig verdienen, je nach dem welche Deals er an Land zieht und abwickelt.

Ach ja, Du meintest glaube ich Händler, die auf eigene Rechnung arbeiten. Die machen das aber im Normalfall nicht für eine Investment Bank.

Ich werde zwar nie einen einen Hedge Fond managen, aber dennoch denke
ich „geht“ hier einiges.

Wenn man gut ist, ja. So’n bisschen Devisen verschieben oder
Portfolios erstellen kann jeder Kaufmann, damit kannst Du froh
sein wenn Du ein Gehalt bekommst was über die Jahrzehnte zum
Eigenheim reicht.

Auch hier wieder: Nein, ein Hedge Fond verschiebt keine Devisen erstellt keine Portfolios, sondern handelt mit extrem spekulativen Finanzinstrumenten. Dabei geht er normalerweise Wetten auf die zukünftige Marktentwicklung ein und tätigt beispielsweise Leerverkäufe, d.h. er verkauft Positionen, die er noch gar nicht und zum Lieferzeitpunkt erst erwerben muss. Dies tut er z.B. wenn er vermutet, dass er sie zum Lieferzeitpunkt billiger bekommet als er sie verkauft hat.
So passiert es, dass der aktuelle Star der Branche letztes Jahr ein Einkommen von ich glaube es waren 2 Mrd. US$ oder EUR, das spielt dabei dann auch keine Roller mehr erzielt hat.

und gerade bei kleineren Beratungen sind die Gehaltschancen nicht so
superrosig

Schwachsinn. Ich weiß nicht was Dir vorschwebt, aber ich
selbst hatte nach 5 Monaten im Job schon so viel verdient wie
ich im Öffentlichen Dienst im Jahr bekommen würde. Das
Einstiegsgehalt war mies, aber - Leistung, Resultate - Du
kennst das ja.
Gerade die „kleinen“ nehmen viel eher wahr, wer ihre
Spitzenleute sind.

Solange Du kein Partner bist, kannst Du bei denen nicht Reich werden. Das Gehalt mit dem Öffentlichen Dienst zu vergleichen grenzt natürlich an Naivität.

und bei BCG, Kinsey und Berger sehe ich keine Chance
(FH Studium, Zeitverzögerungg im CV, Noten zwar gut,
aber nicht überragend)reinzukommen.

Schon mal daran gedacht, daß McKinsey und Konsorten noch
andere Anforderungen als Noten haben?
Du wärst übrigens schon beim Sozialkompetenz Test
durchgefallen (siehe Deine Antwort).
Dich könnte man nie und nimmer auf nen Kunden loslassen.

Ja, die haben auch andere Kriterien, aber die zählen erst wenn die harten Kriterien erfüllt sind.

Wenn Du ernsthaft meinst, dass manheutzutage noch Karriere
machen kann, wenn man 10 Jahre im gleichen Konzern bleibt,
hast Du die Zeit der Industrialisierung verschlafen.
Wenn Du nicht bereit bist, sowohl die Branche als auch die
Aufgabenbereiche komplett zu ändern, kannst Du das mit
Steigerungsmöglichkeiten eh knicken und froh sein, wenn Du’s
in 15 Jahren zum Abteilungsleiter schaffst.

Das ist ja wohl der größte Blödsinn den ich seit langem gelesen habe. Du solltest Dir mal in einem großen Konzern die High-Potential Entwicklung ansehen. Dort wird richtig Geld reingesteckt. Meinst Du die machen das aus purem Spaß am Geld ausgeben? Wenn ich Dir erzähle was wir bei uns für Programme haben, kommen Dir die Tränen vor Neid. Da fliegt man eben auch mal schnell für eine Woche nach China, trifft Wirtschaftsbosse und hört spannende Vorträge.
Und wenn man sich dann nicht ganz dämlich anstellt macht man auch Karriere.

Na ja, ist ja nicht so schlimm. Nur bitte nicht so von oben herab.

Gruß
C.