Guten Abend!
zur Behandlung v. Morbus Chron wurde ein Medikament Namens „Claversal Micropellets“ verordnet.
Wo kan man Näheres über die enthaltenen Inhaltsstoffe erfahren?
Diese sind zwar inzw. namentlich bekannt, siehe unten - aber wo kann man erfahren was das alles genau ist??? Lt. Arzt soll es keine Nebenwirkungen machen, nach meiner Internet-Recherche allerdings stimmt das nicht.
Warum erzählt ein Mediziner soetwas ???
Wie kann man dieses Mittel einstufen, ist sehr stark??
Was kann man gegen diese Krankheit alternativ noch tun?Es handelt sich z. Zt. noch um eine milde Form.
wer weiss Rat?? Sind für alle Tips sehr dankbar!
LG Petra
Inhaltsstoffe ClaversalMicropellets
ST == 3.846 g Granulat 1 Beutel
Mesalazin 1.5 g
(H) Carmellose-natrium-Cellulose, mikrokristallines Gemisch +
(H) Cellulose, mikrokristalline +
(H) Hypromellose +
(H) Eudragit® L 100-55 +
= (H) Eudragit® S 100 +
(H) Lactose-1-Wasser +
(H) Ascorbinsäure +
(H) Butylhydroxyanisol +
(H) Triethylcitrat +
(H) Talkum +
(H) Mannitol +
(H) Citronensäure, wasserfreie +
(H) Titandioxid +
(H) Sorbitol +
(H) Orangen-Aroma, 84257, Givaudan +
H: Hilfsstoff
Guten Abend!
Was kann man gegen diese Krankheit alternativ noch tun?Es
handelt sich z. Zt. noch um eine milde Form.
Servus Petra,
schau mal da:
http://www.dccv.de/bauchredner/br97_4/br97_4_mutaflo…
Ich würde allerdings das Claversal keinesfalls ohne Rücksprache mit dem Arzt absetzen. Vorsicht - hier schreibt ein Zahnmediziner.
Kai
In einem der letzten Medizinnewsletter, die ich erhielt war eine Info zu einer Forschung in England, wo festgestellt wurde das die Ursache von Morbus Chron eine Abwehrschwäche des Immunsystems ist, wo der Körper zu wenig Interleukin 8 bildet. Durch Gabe dieses Interleukin, man
kann die Interleukine synthetisch herstellen, kann die Krankheit behandelt werden. Außerdem kann eine Aufforstung der Darmflora mit fehlenden nützlichen Darmkeimen eine Besserung bringen.
Zur Zeit wird die Krankheit jedoch noch mit Immunsuppressiva behandelt, welche das Immunsystem unterdrückt!
Auch wenn es Deine Frage nicht direkt beantwort, informiert Euch bitte.
Das habe ich auch noch gefunden
13.03.2006
Erfolg für Infliximab bei Patienten mit Colitis ulcerosa
Zwei Studien mit 728 Patienten veröffentlicht / Signifikanter Rückgang der Krankheitsaktivität / Zulassungserweiterung ist in Sicht
MÜNCHEN (cin/mal). Für Patienten mit Colitis ulcerosa ist eine neue Therapieoption in Sicht: Nach Infliximab-Infusionen geht es vielen Patienten, bei denen Standardtherapien nicht ausgereicht haben, besser. Das haben jetzt zwei neue Studien belegt.
Jeweils 364 Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Colitis ulcerosa nahmen an den Studien ACT 1 (Active Ulcerative Colitis Trial) und ACT 2 teil. Die Studien liefen über 54 oder 30 Wochen (N Eng J Med 353, 2005, 2462). Die Krankheitsverläufe der Patienten wurden mit Hilfe eines Scores (Mayo-Score) ermittelt. Der Score berücksichtigt die vier Parameter Stuhlfrequenz, Ausprägung von rektaler Blutung, Allgemeinzustand und Endoskopiebefund. Es konnten maximal zwölf Score-Punkte erreicht werden. Die durchschnittliche Punktzahl lag bei Studienbeginn bei etwa acht Punkten.
In den Wochen null, zwei, sechs und jeder weiteren achten Woche erhielten die Patienten Infliximab- (5 mg oder 10 mg pro kg/Körpergewicht) oder Placebo-Infusionen. In beiden Studien hatten nach acht Wochen signifikant mehr Verum- als Placebo-Patienten den primären Endpunkt - das klinische Ansprechen - erreicht. Klinisches Ansprechen war unter anderem definiert als Rückgang der Kranheitsaktivität um mindestens drei Score-Punkte. In der ACT 1-Studie wurde dieses Ziel von 69 Prozent ( 5 mg Infliximab) und 61 Prozent (10 mg ) der Patienten erreicht, in der ACT 2-Studie von 64 ( 5 mg) und 69 Prozent (10 mg). Im Vergleich dazu lagen die Werte in den Placebo-Gruppen bei 37 (ACT 1) und 29 Prozent (ACT 2).
Etwa ein Drittel der Verum-Patienten hatte nach acht Wochen nur noch zwei oder weniger Punkte im Mayo-Score. Das bedeutete, daß sie sich - nach der in der Studie vorgegebenen Definition - in klinischer Remission befanden. Bei etwa 60 Prozent der mit Infliximab behandelten Patienten war die Schleimhaut im Endoskopiebefund normal oder es waren allenfalls leichte Erytheme oder verminderte Gefäßzeichnung zu sehen. Bei Studienabschluß nach 54 (ACT 1) und 30 (ACT 2) Wochen befanden sich signifikant mehr Infliximab-Patienten als mit Placebo-therapierte in klinischer Remission. Beide Dosierungen von Infliximab waren ähnlich effektiv.
Für die Zulassungserweiterung von Infliximab (Remicade®, essex pharma) hat der Ausschuß für Human-Arzneimittel der Europäischen Arzneimittelagentur, wie berichtet, vor wenigen Tagen eine positive Empfehlung ausgesprochen. Das Präparat ist etwa schon für die Therapie bei Morbus Crohn zugelassen.
Hallöchen!
Habe selbst seit Jahren CU. und bekomme dagegen neben Cortison (immer mal wieder) Pentasa Sachet 1000mg. Dem Beipackzettel nach hat es genau die selben Inhaltstoffe wie du sie hier schreibst.
Lt. Arzt soll
es keine Nebenwirkungen machen, nach meiner Internet-Recherche
allerdings stimmt das nicht.
Warum erzählt ein Mediziner soetwas ???
Nach etwa 3 jähriger Anwendung (2000-4000mg täglich) kann ich nur bestätigen, dass mir keine Nebenwirkungen bekannt sind…
Wie kann man dieses Mittel einstufen, ist sehr stark?? Ich bin kein Mediziner, sondern Patient… aber ich würd sagen: Nööö… Ist meines Erachtens die mildeste Keule, die ich gegen diese Krankheit kenne…
Was kann man gegen diese Krankheit alternativ noch tun?Es
handelt sich z. Zt. noch um eine milde Form.
Also erfahrungsgemäß bei meiner CU (ich weiss, ist nicht das selbe wie MC, aber halt ziemlich ähnlich) hilft am besten Entspannung und Ruhe… Je stärker der Stress, desto mehr flackert alles wieder auf…
wer weiss Rat?? Sind für alle Tips sehr dankbar!
Rein ernährungsmässig, kann ich nur empfehlen: probier aus, was du verträgst. Was in den schlauen Büchlein steht, muss noch lange nicht auf jeden zutreffen… Habe z.B. immer wieder das Gefühl, dass sich der Verzehr von Mangos kurzfristig im Stuhlgang positiv bemerkbar machen…
Alles Gute,
Kai
Inhaltsstoffe ClaversalMicropellets
ST == 3.846 g Granulat 1 Beutel
Mesalazin 1.5 g
(H) Carmellose-natrium-Cellulose, mikrokristallines Gemisch
+
(H) Cellulose, mikrokristalline +
(H) Hypromellose +
(H) Eudragit® L 100-55 +
= (H) Eudragit® S 100 +
(H) Lactose-1-Wasser +
(H) Ascorbinsäure +
(H) Butylhydroxyanisol +
(H) Triethylcitrat +
(H) Talkum +
(H) Mannitol +
(H) Citronensäure, wasserfreie +
(H) Titandioxid +
(H) Sorbitol +
(H) Orangen-Aroma, 84257, Givaudan +
H: Hilfsstoff
Hallo,
Claversal hat i.d.R. tatsächlich nur geringe bis keine Nebenwirkungen, ist also meist gut verträglich. Leider reiht es sich in der Wirksamkeit auch eher in den hinteren Reihen ein. Fazit: Wirkt nicht besonders, schadet aber meist auch nicht.
Da es ein Medikament ist, ist das alles natürlich immer relativ zu sehen. Selbstverständlich können bei jedem Medikament auch Nebenwirkungen auftreten.
Ciao
Kaj, der selbst lange Zeit Claversal genommen hat.
Chemiekeulen und ihre Alternative -> Ärztezeitu
Hallo,
bei mir wurde vor 2 Jahren das 1. Mal Morbus Crohn diagnostiziert. Ich habe für die - und nur für die!!! - aktuen Schübe Claversal Klysmen bekommen, da die Entzündung nicht weit vom Darmausgang weg ist, das reicht, da braucht man nicht oral was nehmen.
Aber: recherchier doch mal nach Mutaflor, vor allem bei aerztezeitung.de:
http://www.aerztezeitung.de/docs/2001/11/02/197a1702…
Die Bakterien in Mutaflor schützen genauso gut vor einem Schub, wie bei denen, die selbst in der Ruhephasen die Chemiekeulen nehmen.
Beweis bin u.a. ich: ich hatte in den 2 Jahren nur 2 Schübe à 1 Woche, dazwischen nehme ich Mutaflor ein, tgl. 100 mg für ein halbes Jahr, danach kurweise 2 Wochen eine pro Tag, 2 Wochen Pause usw.
Das Ergebnis: seit 2 Jahren keinen Schub mehr, völlig beschwerdefrei, toi, toi, toi.
Warum also den Körper ständig mit Chemiekeulen bombardieren, belasten und kaputtmachen, wenn es wissenschaftlich nachgewiesen noch andere Methoden gibt.
Chris
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Aber: recherchier doch mal nach Mutaflor, vor allem bei
aerztezeitung.de:
http://www.aerztezeitung.de/docs/2001/11/02/197a1702…
Die Bakterien in Mutaflor schützen genauso gut vor einem
Schub, wie bei denen, die selbst in der Ruhephasen die
Chemiekeulen nehmen.
Inzwischen weis man aber, dass die E-Coli-Bakterien wie in Mutaflor auch bei einem bestimmten Milieu im Körper die Entstehung von Krebs fördern können. Deshalb setzen es einige HP schon nicht mehr ein und greifen eher auf andere Präparate mit verschiedenen Milchsäurebakterienstämmen zurück.
Gefahr durch Mutaflor?
Inzwischen weis man aber, dass die E-Coli-Bakterien wie in
Mutaflor auch bei einem bestimmten Milieu im Körper die
Entstehung von Krebs fördern können. Deshalb setzen es einige
HP schon nicht mehr ein und greifen eher auf andere Präparate
mit verschiedenen Milchsäurebakterienstämmen zurück.
Interessant, das hab ich nicht gewusst und noch nie gehört. Gibts da eine zuverlässige Quelle dafür?
Danke.
Christina