Auch wenn es vielleicht etwas absurd klingen mag, lässt mich ein Thema gerade nicht mehr los. Jemand aus meiner Kursgruppe unternimmt mit Kollegen nach einem Häuserkauf grundlegende DIY-Renovierung, d.h. auch bestimmte Wände weg, neue Bäder etc.
Nähere Informationen habe ich nicht.
Für den Fall, dass dort dabei leichtsinnig mit möglichen Schadstoffen wie Asbest etc. umgegangen wird, kann ich es nicht einschätzen, ob es auch eine Gefahr für mich bedeutet, wenn ich mit dieser Person öfter in der Woche ein paar Stunden in nächster Nähe in einem Raum zusammensitze. Ich dachte da an die Möglichkeit, dass Fasern auf seiner Jacke, Klamotten, Tasche etc. hängen geblieben sind und dann dadurch in meiner Umgebung/Atemluft verteilt werden.
Realistisch oder übertriebene Sorgen? Was kann man tun?
Für den Fall, dass dort dabei leichtsinnig mit möglichen
Schadstoffen wie Asbest etc. umgegangen wird, kann ich es
nicht einschätzen, ob es auch eine Gefahr für mich bedeutet,
wenn ich mit dieser Person öfter in der Woche ein paar Stunden
in nächster Nähe in einem Raum zusammensitze. Ich dachte da an
die Möglichkeit, dass Fasern auf seiner Jacke, Klamotten,
Tasche etc. hängen geblieben sind und dann dadurch in meiner
Umgebung/Atemluft verteilt werden.
Realistisch oder übertriebene Sorgen? Was kann man tun?
Wenn dem so wäre dürftest Du deine Wohnung nicht ohne geeignetem Atemschutz mehr Verlassen.
Hallo Juli.
Ich möchte Deine Befürchtungen nichts ins Lächerliche ziehen, doch bedenke bitte, dass Asbestmaterialien auch damals nur an bestimmten Stellen (heißt: in bestimmten Baumaterialien) eingesetzt wurden. Und die sind weitgehend bekannt.
Bei einem alten Steinmauerwerk brauchen wir uns nicht vor Asbest zu fürchten. Vor dem Staub schon.
So bedarf es beispielsweise noch nicht einmal der hysterieauslösenden Asbestfaser (nicht alle Asbestarten sind übrigens lungengängig) sondern lediglich irgendwelcher Fasern, die über ein bestimmten Verhältnis von Faserlänge zu Durchmesser verfügen. Dann erst sind diese Farern kritisch. Lösen dadurch aber nicht zwingend auch eine Krankheit aus!
Das bedeutet:
Wir sind im täglichen Leben von einer Vielzahl von Situationen umgeben, welche unter bestimmten Bedingungen gesundheitliche Veränderungen auszulösen vermögen.
Die PKW-Bremsbeläge alter Art, über Jahrzehnte kritiklos und unwissentlich als nicht unerheblicher Asbestverschmutzer im Straßenverkehr genutzt, waren eine derartige Quelle. Tausende von diesen umgeben uns täglich.
Der Körper hat sich durch einige Selbstschutzmechanismen (im Übrigen auch gegenüber Pilzsporen, die milliardenfach täglich auf uns „herniederregnen“) darauf eingerichtet.
Doch gegen alles, was uns an Schädlichem umgibt, können wir uns nicht schützen!
Doch aus der Situation heraus, wie Du es beschrieben hast, vermag ich keine beunruhigenden Tendenzen erkennen.
Dann erkenne ich schon eher (doch das ist ein völlig anderes Thema) die Gefahren durch vercracktes Speiseöl (zu hoch erhitztes Öl z.B. in Fritteusen oder Pfannen), welches nicht unerhjebliche Mengen an PAKs freisetzen kann, oder halt die schädlichen Suspensionen, welche die Raucher unter uns täglich kredenzen …
Also:
Umarme den Kollegen weiter zur Begrüßung und benutze ihm gegenüber keinen Mundschutz, wenn er Dich anspricht (scherzhaft gemeint!).
-.-.-.-.-.-
Ein angenehmes Wochenende, Gruß: Klaus
Hallo!
Denk mal logisch! Wenn dem so wäre, wären schon alle Bauarbeiter samt deren Familien und näheren Bekannten ausgestorben, also beruhig Dich und genieße das WE.
airblue21