Hallo Claude,
entschuldigung wenn ich mich da
einmische.
Im Bezug auf Indische Küche von einem
„Orginal Rezept“ zu sprechen, ist ein
ziemlich hoffnungsloses Unterfangen.
Indien ist groß und die regionalen
Unterschiede sind ja schon recht
gravierend, da mir aber von mehreren
Prsonen (indischer Herkunft) glaubhaft
versichert wurde das jede Hausfrau ihr
eigenes Gewürz herstellt…
Da bleibt von dem Anspruch des „Original“
Rezepts leider nicht mehr viel übrig.
Hallo MW,
dieser hinwes war gut, ich habe nun für jede Kategorie ein Vorwort geschrieben. Anbei das für Fleisch.
>>>>Natürlich sind Currys die beliebtesten indischen Fleischgerichte, aber zweifellos hat das kulinarische Repertoire Indiens noch weit mehr zu bieten.
Denken Sie an Pfannengerichte mit einer Mischung indischer Gewürze, an Kebabspieße mit Fleisch und Gemüse, an Gemüse mit einer köstlichen Füllung aus Reis oder einer Linsenmischung, an risottoartige Kombinationen von Fleisch oder an im Tandoori-Stil gebratenes Fleisch.
Bemerkenswert sind die Unterschiede und Variationen, wodurch ein typisches Nationalgericht ein eigenes regionales Aroma erhält.
Südindische Currys sind beispielsweise kräftig und scharf, während Fleischgerichte im Norden Kaschmirs und im Punjab vergleichsweise mild sind und mit Zwiebeln und Knoblauch gewürzt werden.
Die recht scharfen Gerichte aus dem Westen oder der Gegend um Goa werden üblicherweise langsam gegart und mit Kokosmilch verfeinert, während man im Osten des Landes bei Fleischgerichten vorwiegend auf Gewürze wie Senf, Kreuzkümmel und Anis zurückgreift, um den Speisen ein ganz typisches, originelles Aroma zu verleihen.
In Fleischgerichten wid häufig Gemüse mitgegart, so daß in einem Topf eine vollständige Mahlzeit zubereitet wird.
Mir wurde gesagt das im Norden Lorbeerblätter und Joghurt die Regel sind
und im Süden Curry-leaves und Kokosmilch.
Falls das was hilft.
Meine Lehrerin erwähnte auch, das ein Essen für die meisten Inder erst fertig ist, wenn das Fleisch vom Knochen gekocht und das Gemüse breiig ist.
Da der echte Inder mit den Fingern mampft(Daumen, Zeige- und Mittelfinger der rechten Hand, idealerweise nur bis zum zweiten Glied eingesaut)ist das Essen so besser mit dem Reis zu Kügelchen(mundgerecht) vermanschbar.
Vitaminhaltig ist das ganze dann allerdings nicht mehr…
Dein GM ist dann wohl aus einer nördlichen Region, wegen des Lorbeers.
Das das ich gerade nehme ist eher gelblich und läßt auf Tumeric schließen.
Ups… Kurkuma natürlich.
Für mich ist GM, Curry das zum Schluß in kleiner Menge zugefügt wird.
Eben 1Tl Gemisch anstatt 3 gebergte Eßl (gehäuft konnte man das nicht nennen) von allen einzelnen Gewürzen.
Ich hab da zum Beispiel ein Rezept für Chicken Curry, da werden,unter anderem,
3Eßl Korianderpulver verlangt. Sie fügte dann hinzu, das da gehäufte gemeint wären und demonstrierte die Menge.
Ich hätte nie gedacht das soviel auf einen Löffel paßt!
Mit der Suppenkelle wär’s einfacher gewesen und die gleiche Menge, 3 davon.
Aber es kam nur noch ein gestrichener Tl GM dazu.
MfG
MW
Tja, wärst Du mal in Malaysia an den
Hawkercenters eingekehrt, da hättest Du
was zum schwärmen!
War mal in Kota Kinabalu in einem lokalen … äh … Restaurant ;o))
Mit vielen Gesten versuchte ich zu erklären, daß sie alles bringen könnten außer Fischkopfcurry (ich mag´s nicht wenn mich mein Essen anschaut °lach°). Rat mal was ich bekam …
Hier in Johor Bahru schmeckt’s viel
besser und ist wesentlich billiger.
Kann ich mir denken … °lach° In Singapur hab ich mir den unglaublichen Luxus gegönnt im Raffles abzusteigen :o))) Ich war ja schon in vielen Hotels, aber das ist wirklich der Mount Everest an Klasse … °schwärm°
Murtabak, Nasi Biryani, Bak Kuh Teh, Wan
Tan Sup, Chili Crabs, Kuew Teow, Beef
Rendang, Mee Mamak usw. usw.
°schleck°
Im November 00 werd ich mal die Küche der Phillipinen überprüfen °freu°.
Südkorea war eher eine Enttäuschung, fermentierter Bohnenkäse mit getrockneten Fischen war nicht so ganz meins … °schüttel°