Habe es schon einmal gebacken- und es war lecker. Nun wollte ich das mal mit Gewürzen (getrocknete)machen, weiss allerdings nicht wieviel rein muss. 1 TL oder mehr? Zur Auswahl häte ich:
Korriander
Curry
Kurkuma
Kreuzkümmel
Oregano
Was nehme ich am besten und vor allem wie viel? Ausserdem werde ich nicht so viel Zucker nehmen, weils halt zum Grillen ist, meint Ihr das beeinflusst den Hefeteig?
Ganz allgemein gesprochen ist Hefe auf die Ernährung durch Zucker spezalisiert, weniger Zucker bedeutet eher schlechteres Aufgehen; war Dein vorheriges Ergebnis viel zu süß (eher wie Hefekuchen)? Dann vorsichtig Zucker reduzieren.
Zu den Gewürzen: Im Link sind keine erwähnt, vermutlich soll das Naan neutral schmecken und die Gerichte nicht verfälschen.
Vielleicht einen Teil vorsichtig würzen, den anderen nicht!
(Mit Curry und Curcuma wäre ich eher vorsichtig, wegen der Farbe und bei Fertigcurry auch wegen des starken Eigenaromas)
werde nur 1 EL Zucker nehmen und ein bisschen mehr Hefe.
In dem Link weiter unten (Kommentare) haben verschiedene Leute das Naan Brot mit diversen Gewürzen gebacken… Meine Frage: Wieviel bei der genannten Menge Teig?
Koriander würde ich eher 1/2 TL sagen, sonst kannst du das Brot nicht essen.
Grüner Koriander stört weniger beim Geschmack, macht das Brot aber grün wenn du viel nimmst.
Kurkuma sollte auch nicht mehr dran, denn es würzt und färbt sehr stark und tendiert dazu alle anderen Aromen zu überdecken.
Zu Curry kann ich nichts sagen, bin allergisch.
Bei Keuzkümmel und Oregano kannst du dafür etwas mehr rein tun. Wenn der Oregano getrocknet ist würde ich nach Handmaß urteilen, so dass es eben gut verteilt ist.
Den Kreuzkümmel würde ich ganz lassen, also nicht mahlen. Das sieht hübscher aus und würzt auch gut. 1 TL sollte okay sein, ich würde da aber nach Augenmaß und Bauchgefühl gehen.
Currypulver ist ja nun immer eine Gewürzmischung. In fast allen Curries ist Kurkuma und in den meisten auch Koriander. Gegen „Curry“ kann man nicht allergisch sein, höchstens gegen Bestandteile daraus. Die o.g. können wir also schon mal ausschliessen.
Wenn du weißt, welche Gewürze du verträgst, kannst du dir prima deine eigene Currymischung herstellen.
Gruß
Jo
Da dort curry und nicht currypulver stand, dachte ich es waren Curryblätter http://de.wikipedia.org/wiki/Currybaum gemeint und nicht eine wilde Mischung. Da kann niemand sagen wieviel rein muss/darf.
Da dort curry und nicht currypulver stand, dachte ich es waren
Curryblätter http://de.wikipedia.org/wiki/Currybaum gemeint
und nicht eine wilde Mischung. Da kann niemand sagen wieviel
rein muss/darf.
Ein „Currybaum“ und seine Blätter haben Nullkommanix mit Curry zu tun.
Dieses thema wurde hier aber schon mal ausgiebig beackert. „Currybaum oder -Blätter“ ist ein ebensolcher Fantasiename wie „Fliederbeeren“ oder „Vanilleblume“ (damit würde ja auch keiner einen Kuchen backen…)
Mehr Hefe wird sicher nicht schaden, aber ohne ausreichend Zucker wird sie verhungern! Auch geringere Hefemengen vermehren sich bei ausreichend Nahrung bis der Zucker (theoretisch) ganz aufgebraucht ist.
Zur Dosierung der Gewürze kann ich leider keine genaue Menge nennen, ich würde frisch Gemahlenes mit etwa 1-2 KL pro Kilo Mehl probieren.
In fast jedes südindische Curry (-Gericht) gehören Curry-Blätter, sie sind ganz wichtig für den typischen Geschmack (und ich meine jetzt den typisch indischen, nicht den typischen Currypulver-Geschmack) !
Sie werden zu Beginn im heißen Fett kurz angebraten und verströmen einen sehr typischen wunderbaren Geruch.
Auch roh riechen diese Blätter sehr gut !
Beim Essen werden sie dann rausgefischt, wie Lorbeerblätter.
Curryblätter gibt es bei uns leider nicht frisch, aber mit etwas Glück in guter Qualität tiefgefroren im Indischen Laden.
Getrocknet findet man sie noch leichter, ist ein Kompromiss, aber immer noch eine schöne Erfahrung.