Jemand bewirbt sich, wird zum Vorstellungsgespräch geladen und geht dorthin, trotz ungekündigkter Festanstellung.
Zu einer Anstellung kommt es nicht.
Jedoch, trotz schriftlicher ( im Anschreiben ) und mündlicher ( im Vorstellungsgespräch) Bitte dringt zum jetztigen Arbeitgeber die Fremdbewerbung durch.
Was tun? Kann man sich dagegen irgendwie wehren? Der Schaden ist ja nun auch da.
Kann man sich dagegen irgendwie wehren? Der Schaden
ist ja nun auch da.
Deswegen kannst Du Dich auch nicht mehr dagegen wehren. Da Du auch nicht weißt, wer die undichte Stelle war, kannst Du denjenigen auch nicht zur Rede stellen.
Einzige mögliche Konsequenz, im persönlichen Umfeld vor Bewerbungen bei diesem Arbeitgeber warnen.
Wenn man Kindern sagt etwas NICHT zu machen…was passiert dann? Klar, von einem Personaler koennte man mehr Diskretion erwarten, aber es sollte selbstverstaendlich sein dass er Deinen jetzigen Arbeitgeber nicht kontaktiert. Wenn Du ihn also auch noch zweimal aufforderst es nicht zu tun, hast Du vielleicht was zu verbergen? So koennte er gedacht haben. Natuerlich versucht jeder Personaler soviel wie moeglich im Hintergrund zu erfragen bevor er jemanden einstellt und hat natuerlich auch Kontakte in der Branche. Aber sehe es doch positiv! Dein AG weiss jetzt dass Du Dich umsiehst und Du koenntest ihn in 2 Wochen mal nebenbei nach einer Gehaltserhoehung fragen. Wenn er sie dir gibt will er Dich halten (weil er ja weiss, dass Du wecheslwillig bist) wenn nicht, waerst Du wohl eh nicht weitergekommen.
Ich habe mich auch mal aus einer Festanstellung heraus auf eine Anzeige beworben. Ich habe in meine Bewerbung geschrieben dass ich „zur Zeit bei einem namhaften Unternehmen der Branche in ungekuendigter Stellung“ beschaeftigt bin. Im Gespraech hat er dann versucht es zu erfragen („Das ist dann doch bestimmt die Firma xy?!“). Darauf habe ich ihm geantwortet, dass er es ja rausfindet wenn er mich einstellt. Hat er dann auch gemacht.
Also, ist etwas doof aber sehe es positiv. Wenn Du da jetzt irgendwie „rechtlich“ gegen vor gehst, machst Du Dir nur den Ruf kaputt. Ich z.B. arbeite in einer Branche in der es sehr gut ist wenn es solche Indiskretionen gibt: Dann weiss ich naemlich wer gerade „frei“ ist und kann ihn/sie ansprechen. Oder wenn ich beim Bier mal fallen lassen wuerde, dass bei meinem AG alles doof ist wuerde es sicherlich bald jemanden geben der mich anspricht. Nutze das einfach fuer Deine Zwecke aus, so laeuft es halt und jeder weiss es.
Soweit ich weiß, kann eine offene Ankündigung eines Jobwechsels ein Grund zur Kündigung. Deshalb hat sich die Firma B schon irgendwie schadenersatzpflichtig gemacht, wenn der Arbeitsvertrag dort nicht zustande kommt.
Soweit ich weiß, kann eine offene Ankündigung eines
Jobwechsels ein Grund zur Kündigung. Deshalb hat sich die
Firma B schon irgendwie schadenersatzpflichtig gemacht, wenn
der Arbeitsvertrag dort nicht zustande kommt.
Wie will man denn jemals beweisen, daß die Quelle der Information für den Ex-Chef unbedingt der BEtrieb war wo man sich beworben hat?
Das könnte doch auch z.B. das private Umfeld oder ein geschwätziger Kollege gewesen sein.