Hi, wer kann mir sagen wie die induktive Energieübertragung genau funktioniert (benötigte Frequenzen ("Hochfrequenzbereich??), übertragene Energie, Abhängigkeit vom Abstandder Spulen und vom Medium dazwischen).
Oder kennt vielleicht jemand Quellen, in dennen man das nachlesen kann.
Danke, Miklo
Hallo Miklo!
Hi, wer kann mir sagen wie die induktive Energieübertragung
genau funktioniert (benötigte Frequenzen
("Hochfrequenzbereich??), übertragene Energie, Abhängigkeit
vom Abstandder Spulen und vom Medium dazwischen).
Das Gundprinzip ist klar?
Alles Weitere hängt von der speziellen Anwendung ab. Ich hab z.B. mal gesehen, dass ein Elektroauto so „getankt“ wird. Ich selbst habe mich mit medizinischen Anwendungen beschäftigt (für Implantate). Geht es um etwas bestimmtes?
Oder kennt vielleicht jemand Quellen, in dennen man das
nachlesen kann.
Da müsste ich mal suchen.
Gruß
Arndt
Genau darum geht es. Ich halte ein referat über Implantate, die von außen mit Energie geladen werden. Wichtig wäre für mich, was dabei von der physikalischen und medizinischen Seite zu beachten ist.
Hallo
Die benutzbaare Frequenz hängt von der Windungszahl ab .
Viele Windungen in beiden Spulen bedeuten , man kann eine niedrigere Frequenz benutzen .
Hierbei sind auch postalische Bestimmungen zur Hochfrequenz zu berücksichtigen .
Eine zu starke Erwärmung begrenzt die mögliche maximale Energieübertragung .
Eine andere Frage ist die Kopplung der Spulen :
Normalerweise wird bei Transformatoren eine möglichst starke Kopplung bevorzugt , also Spule an Spule .
Ist das nicht möglich , so würde ich über die Feldstärkenverteilung eine Berechnung empfehlen , und bzw. oder einen Versuch zur Überprüfung machen .
Manche Spulen haben eine vorgegebene Feldstärkenverteilung , ist aber etwas kompliziert , das herauszufinden .
MfG
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Hi Miklo!
Genau darum geht es. Ich halte ein referat über Implantate,
die von außen mit Energie geladen werden. Wichtig wäre für
mich, was dabei von der physikalischen und medizinischen Seite
zu beachten ist.
Geht es wirklich um Implantate mit Akku? Häufiger ist z.B. ein Sensor, der induktiv versorgt wird und gleichzeitig über dasselbe Feld seine Messwerte überträgt.
Für Ersteres habe ich folgende Quellen:
Zhao L:A New Structure Transcutaneous Transformer for Artificial Heart System. In: IEEE Transactions on Magnetics, Sept. 1999, S. 3550-3352.
Patent DE 19601866
Sauermann S u.a.: An Efficient, Misalignment-Tolerant 0.6W Inductive Power Transmission Link for Implantable FES Devices. In: IFESS Proceedings 1998, S. 85-88.
Joung G.B., Cho B.H.: An Energy Transmission System for an Artificial Heart Using Leakage Inductance Compensation of Transcutaneous Transformer. In: IEEE Transactions on Power Electronics 6/1998 S. 1013-1023.
Wenn Du selber googlest: TET oder trancutaneous energy transfer ist das passende Stichwort.
Was die Randbedingungen angeht:
Ziel ist naürlich ein möglicht hoher Kopplungsfaktor. Da die Sendespule nicht beliebig genau positioniert werden kann, soll er sich in einem gewissen Bereich nur wenig ändern. Dann soll alles natürlich möglichst klein sein. Dabei ist auch dei Belastbarkeit der Spulendrähte zu berücksichtigen.
Das größte Ärgernis bei so einem System ist immer der Abstand zwischen Sende- und Empfangsspule. Der ist nunmal durh die Implantationstiefe des Gerätes gegeben und nicht immer konstant …
Aus medizinischer Sicht ist zunächst wichtig, dass die Spulen nicht zu viel Wärme abgeben. Zum Thema „Schädliche Wirkungen Elektromagnetischer Felder“ gibt es ja sehr kontroverse Auffassungen aber immer noch nichts wirklich fassbares. Ich habe mich an der „ICNIRP Guidelines“ orientiert. Dort sind Richtwerte für solche Feldbelastungen angegeben. Dabei ist noch zu bedenken, dass das Feld ja hier keinen Unbeteiligten trifft, sondern praktisch ausschließlich den Patienten, der ja irgeneinen Nutzen von dem Implantat hat. Werden also stärkere Felder benötigt, so muss man abwägen.
Ich hoffe, das hilft Dir erst mal weiter. Wenn Du noch spezielle Fragen hast, sprich mich nochmal an!
Gruß
Arndt
Sorry Arndt habs net ganz richtig verstanden, tatsächlich hat das Implantat keinen Akku, sondern es wird nur kurzzeitig Energie übertragen(ca 4 mal 90 sek pro Tag) .
Hi Arndt, könntest du mir evt doch noch was über das Prinzip der induktiven Energieübertragung mailen??
Oder gibt es im Netz gute Quellen oder Bücher, wenn möglich auf deutsch??? THX