Hallo Thomas,
ich kenne Industrie PCs nur als spezial PCs mit extra
Leistungsmerkmalen, designed fuer Sonderanwendungen, besonders
klein, besonders platt, besonders robust. Das lassen sich
Firmen, die sowas anbieten, natuerlich bezahlen.
Hmmm, fuer uns reichen grosse Kisten.
Moeglich, dass ihr mit Racks auskommt, wo Platinen reinkommen
wo praktisch nur CPU und Speicher drauf sind. So Racks gibt es
auch als „Industrie-PCs“ bei Spezialanbietern. Wir haben mal
an ein Rack mit 20 Prozessoren gedacht. Das haette vor 1 1/2
Jahren ca 35.000 EURO gekostet, war allerdings noch
komplizierter, als was ihr wahrscheinlich braucht. (Wir haben
dann 10 Zweiprozessor-PCs mit guten Bildschirmen gekauft, auch
fuer die Lehre).
Das waren dann bei der 20-cpu-variante dann gut 3700 DM pro Prozesser (pi mal daumen zu dieser stunde).
Ich glaube daher nicht, dass ihr mit Industrie-PCs billiger
weg kommt, als wenn ihr Billig-PCs vom freien Markt kauft. Die
gehen bei vielleicht 250 EURO das Stueck los, haben dann aber
eher wenig Speicher, den ihr noch dazu kaufen muesstet.
[skip} so genau kenne ich noch gar nicht die gepflogenheiten der dortigen universitaet, siehe etwas tiefer …
Unterschiede in den CPU-Taktfrequenzen machen wahrscheinlich
keinen grossen Unterschied fuer Eure Simulationen. Das macht
vielleicht einen Faktor von 2.
Faktor 2 bzgl. welchen Taktraten vom Prozesser her?
Meinst Du im „worst case“?
Also 3 GHz zu 1GHz?
Ihr koennt i.P. Eure MinimalPCs auch selber bauen. Das koennte
die billigste Variante sein.
Ufff, ich sehe mich basteln, das wird ein Spass positiv fuer mich im Bastelspass, negativ fuer nmich in der Zeit und negativ fuer mich, wenn ich es der Uni verkaufen soll als Konzept mehr Leistung fuer weniger Geld 
Ein Aspekt, den Du nicht erwaehnt hast: Sollen die Teile
einzelnd laufen oder wollt ihr sie parallel an einer einzigen
Simulation rechnen lassen? Im ersten Fall wuerde man
vielleicht etwas weniger und dafuer schnellere Rechner kaufen,
im zweiten Fall mehr billigere. Aber das haengt von den
genauen Angeboten ab.
Ja, wir haben bisher Einzelrechner(prozessor)lizenzen. Fuer verschiedene Systeme (linux windows solaris etc.) , nur die Summe der gerade laufenden Rechnungen ist beschraenkt, nicht das OS. Fuer Parallelprocessing allerdings brauchen wir noch eine Lizenz.
Es handelt sich um „CFX“, ein kommerzielles und beliebtes „CFD“-Programm
http://www-waterloo.ansys.com/cfx/
fuer:
http://www.uni-essen.de/tech1chem/forsch2.htm
Und ich bin der neue Doktorand, einer von 2 Physikern unter einem Dutzend Chemikern und Ingenieuren, die alle bisher sich verhalten wie Chemiker und Ingenieure: „Das System laeuft, wie es laeuft, es koennte besser laufen, aber es laeuft …“
Bisher ist es nur nur Windows und Einzelplatzrechner. Wir koennen aber jederzeit auf Linux umsteigen (das waere dann ich und zunaechst nur ich) und auch fuer spaeter eine Parallelprocessinglizenz bekommen. Ich werde es auf jeden Fall mit Linux probieren, um ueberhaupt zu wissen, wie die Performance dort aussieht. Bisher kostet eine 2-d-simulation unter windows gut 3 Tage. Wir wollen aber 3-d spaeter haben. Und ja, ich will natuerlich auch andere Programme mit CFX vergleichen bzw. selbst den Code veraendern.
viele Gruesse, peter