ja gut wir haben derzeit nach den Warenkorb keine Inflation. Aber dennoch interessiert mich, wie das bei Aktien Fonds ect. so mit der Inflation ist. Wenn z.B. der Wert einer Anlage sich um 3 % ändert und die Inflation auch 3 % im gleichen Zeitraum ist, wird dann beim Kurs die 3 % Inflation mit bewertet, sprich beim aufwärts geht es also um 6 % hoch.
Ok Doofes Beispiel Aber der Wert eines Unterhemmens wird nach den Erwartungen gebildet, schließen diese die Inflation mit ein.
Komm schon selber ganz durcheinander mit den Versuch das zu verstehen.
ja gut wir haben derzeit nach den Warenkorb keine Inflation.
Aber dennoch interessiert mich, wie das bei Aktien Fonds ect.
so mit der Inflation ist. Wenn z.B. der Wert einer Anlage sich
um 3 % ändert und die Inflation auch 3 % im gleichen Zeitraum
ist, wird dann beim Kurs die 3 % Inflation mit bewertet,
sprich beim aufwärts geht es also um 6 % hoch.
Ok Doofes Beispiel Aber der Wert eines Unterhemmens wird nach
den Erwartungen gebildet, schließen diese die Inflation mit
ein.
Der Aktienkurs wird nach Angebot und Nachfrage gebildet. Der Wert des Unternehmens spielt dabei nur eine Rolle für die Analysten.
Komm schon selber ganz durcheinander mit den Versuch das zu
verstehen.
cu Naseweis
Hi,
generell gilt:
der Aktienkurs wird durch Angebot und Nachfrage bestimmt(bei Börsen notierten Unternehmen).
Es gilt also nicht zwangläufig, wenn der Unternehmenswert um 3% steigt auch der Aktienkurs um 3% steigt. Der Börsenkurs ändert sich damit nicht direkt mit der Inflation.
Angenommen der Aktienkurs würde sich parrallel zum Umsatz verhalten, müsste natürlich auch der Umsatz um 6% steigen, um die Inflation auszugleichen.
Da jedoch der Kurs durch Angebot und Nachfrage bestimmt wird kann es passieren, dass aufgrund der Inflation, die Nachfrage nach der Aktie steigt(muss aber nicht).
Fazit:
Die Inflation hat sehr wahrscheinlich einen Einfluss auf das Geschäft, des Unternehmens und damit auf die Geschäftszahlen. Das wirkt sich u.U. positiv auf die Analysten-Bewertungen aus und das wiederum kann zu höheren Kursen führen, muss aber nicht.
Ich hoffe ich habe deine Frage ausreichend beantwortet
Angenommen der Aktienkurs würde sich parrallel zum Umsatz
verhalten, müsste natürlich auch der Umsatz um 6% steigen, um
die Inflation auszugleichen.
in der Regel fällt der Umsatz nach dem Einkauf an, so daß ein Umsatzwachstum von 6% (in diesem Beispiel) nicht reicht. Nach langfristigen Analysen wirkt sich eine erhöhte Inflation eher negativ auf die (inflationsbereinigten) Aktienkurse aus.
Aktien, und damit auch der Inhalt von Aktienfonds sind Sachwerte.
Das heisst wenn es eine Inflation gibt, so sinkt der Geldwert gegenüber dem Sachwert, was man landläufig als Preis- oder eine Kurssteigerung bezeichnet. In dem Beispiel hat also der Sachwert genau die Inflationsrate ausgeglichen und somit den Vorteil von Sachanlagen z.B. auch Immobilien oder Gold gegenüber Finanzanlagen (Anleihen, Festgelde tc.)in Zeiten von hoher Inflation bestätigt.
Bei Sachanlagen sollte man aber auch auf den Ertragswert achten der eine Steigerung des Sachwertes über das Mass des Inflationsausgleichs bringt. Dies ist bei Immobilien durch Mieteinnahmen ( die noch einen inflationsabhängigen Index gekoppelt sein können) der Fall. Ebenso bei Aktien die je nach Produktivität des Unternehmens eine Dividende ausschütten oder im Kurswert über den Inflationsausgleich hinaus steigen. Gold hat als Anlageobjekt keinen Ertragswert. Die genannten Beispiele geben die Theorie wieder.
Es kann aber spekulationsbedingt oder durch das Vorhandensein einer zu hohen Liquidität am Markt auch zu ungerechtfertigten Kurs- bzw. Preissteigerungen bei Aktien oder Immobilien kommen ( siehe aktuelle Immobilienkrise weltweit ) und es bedarf eines sehr guten eigenen Sachverstandes solche Situationen zu erkennen und nicht gerade dann zu kaufen. Sollte man diesen nicht besitzen ( und hier helfen falsche Eitelkeiten nicht weiter) sollte man sich trotz aller Unkenrufe auf den Sachverstand einer Bank verlassen. Dabei ist zu beachten, das man der Bank genau seine Anlageerwartungen und seine Risikobereitschaft anzeigt, um im Falle einer grob fahrlässigen Fehlberatung Regressansprüche geltend machen zu können. Man sollte dies natürlich schriftlich in dem Anlagegespräch fixiert haben. Nun viel Erfolg bei der Kapitalanlage.
P.S. Geld für diesen Anlagebereich sollte immer langfristig zur Verfügung stehen
Noch eine Ergänzung: schnelle Kursbewegungungen, gleich in welche Richtung, geben eine Erwarungshaltung des Marktes bezüglich des künftigen Ertragswertes des Unternehmens wieder. Diese können sowohl positiv als auch negativ sein. In die entsprechende Richtung bewegt sich dann der Kurs einer Einzelaktie. In Aktienfonds sind eine Vielzahl von Aktien enthalten, so daß das Einzelrisiko minimiert wird. Sollte eine ganze Branche, z.B. Automobile, betroffen sein so sind ebensolche Branchefonds ebenfalls stärker betroffen als Fonds die im gesamten Markt investieren. usw.usw. Du siehst also man muss schon sehr eingehend mit diesem Thema beschäftigen, um alle Aspekte zu bedenken. Und wenn man nicht selbst bereit ist, viel Zeit zu investieren sollte man in jedem Falle professionelle Beratung in Anspruch nehmen.