Infarotheizung einbauen

Guten Tag,
wir beabsichtigen in unserem Vereinsheim die Nachtspeicherheizung aus dem Jahre 1984 gegen eine neue Heizungsanlage auszutauschen.
Zur dikussion stehen zwei Systeme:

  1. Nachtspeicherheizung der neuen Generation
  2. Infarotheizungen an die Wand oder an die Decke

Wer hat Erfahrung und kann mir weiterhelfen

Hallo,

warum soll die Heizung denn ausgetauscht werden?

Eine neue Nachtspeicherheizung hat exakt den gleichen Wirkungsgrad wie die alte, nämlich genau 100% vor Ort.

Aber vielleicht sprechen ja andere Gründe für den Austausch…

Was soll das bringen? Die neuen Speicheröfen sind nix effektiver! Der elektrische Heizwiderstand hat sich seit seiner Erfindung nicht geändert!

Dann lieber mal eine ordenliche Ladesteuerung einbauen lassen, dazu die Raumtemperatur auf ca. 19°C absenken. und die „Wohnbereiche“ zussätzlich mit IR-Heizungen versehen.

Ansonsten hast du nix gewonnen! Außer du nimmst auch noch Nachtspeicher mit mechanischer Lüftung mit Wärmerückgewinnung. Aber ich glaube kaum das es die mit 6KW gibt… meine haben zwischen 0.8 und 2.4KW. Insgesamt 7.5KW im ganzen Haus.

Hallo,

wie oft wird denn das V-Heim genutzt?

Bei nur gelegentlicher Nutzung könnten die IR-Strahler sinnvoller sein, aber es fehlt die Wärme der Wände.

Also so ein wenig „Camping-Syndrom“: vorne Brandblasen, hinten Frostbeulen.

Gruß Volker

Das Vereinsheim wird hauptsächlich Freitags von 16 Uhr bis 23 Uhr genutzt

Wir brauchen zur Zeit 10.000 kwh Strom nur für die Heizung im Niedrigtarif macht 1100,- € im Jahr.
Nun ist die Frage ob eine andere Heizung günstiger kommt

Wir brauchen zur Zeit 10.000 kwh Strom nur für die Heizung im
Niedrigtarif macht 1100,- € im Jahr.
Nun ist die Frage ob eine andere Heizung günstiger kommt

Wie gesagt, eine neue Nachtspeicherheizung würde rein GAR NICHTS einsparen.
Eine Infrarotheizung könnte etwas sparen, wenn dadurch bedarfsgerechter geheizt werden kann, aber sicher bin ich mir dabei nicht.

sowas habe ich vermutet.

Wie auch Simon sagt, die IR-Strahler könnten bedarfsgercht eingesetzt werden, das könnte Strom sparen.

Die Speicheröfen müsstet ihr am Vortag einschalten oder wie auch immer die Steuerung läuft. Wenn dann mal ein Abend ausfällt ist einige Energie sinnlos gespeichert worden.

Ein anderer Aspekt ist natürlich, dass eine gewisse „Grundwärme“ vorhanden sein sollte. Ich meine hier nicht die selbstverständliche Frostsicherung sondern so ca. 10°. Man bekommt die Bude sonst einfach nicht warm.

Aber auch darüber muss man sich Gedanken machen.

Und auch nochmal deutlich, neue Nachtspeicheröfen sind evtl. komfortabler, haben vlt. eine - für euch sinnvolle - Zeitsteuerung, dann mag es zumindestens prüfenswert sein, aber meine Erfahrung sagt mir, dass die IR-Lösung wohl besser ist.

Viel Spaß in eurem Heim und eine warme Bude!

Gruß Volker

Wir brauchen zur Zeit 10.000 kwh Strom nur für die Heizung im
Niedrigtarif macht 1100,- € im Jahr.
Nun ist die Frage ob eine andere Heizung günstiger kommt

Laufen die immer? Also um einen Frostschutz zu gewährleisten?
Wären Heizlüfter außerhalb der genutzten Zeit evtl. günstiger und dafür die Dinger stehen lassen.
Wie wäre es mit umstieg auf Gas?

Gruß
Holger

wir beabsichtigen in unserem Vereinsheim die
Nachtspeicherheizung aus dem Jahre 1984 gegen eine neue
Heizungsanlage auszutauschen.
Zur dikussion stehen zwei Systeme:

  1. Nachtspeicherheizung der neuen Generation

Wird im Vergleich zur 84er Heizung ziemlich das selbe verbrauchen.
Evtl. sind die Geräte etwas effizienter gedämmt, was die Stand-By Verluste minimieren könnte. Dazu müsste man mal prüfen, wie warm die Räume überhaupt sind, wenn die Ventilatoren der Heizungen aus sind.
Erreichst Du mit ausgeschalteten Ventilatoren Temperaturen über den gewünschten 10° Grundwärme, dann würden besser isolierte Heizungen sicher sparen.

  1. Infarotheizungen an die Wand oder an die Decke

Die heizen dann mit Tagstrom - ob das preiswerter wird???
Schließlich müssen die für die Grundtemperatur auch bei unbenutztem Heim heizen, und zwar ohne Rücksicht auf den momentanen Tarif.

Empfohlene Vorgehensweise:
Stand-By Verluste testen, dazu mal morgens ins Heim und Temperatur messen. Ist die Bude wärmer als gewünscht, dann kann man sicher was an der Steuerung drehen.
Da würde ich ansetzen!
An 5 Tagen in der Woche nur minimal laden (Frostschutz), zwei Nächte vor der Nutzung etwas höher (um auf 10° zu kommen), in der Nacht vor der Nutzung dann Normalladung.