da hat ein Unbedarfter, der wissen wollte, ob an den teuren (alten) Stöffchen wirklich was dran ist, eine Blindverkostung mit anberaumt. Das Ergebnis ist launig zu lesen:
Ich hatte auch mal eine Whiskey-Verkostung durchgeführt, und zwar Bourbon.
Ein Freund meines Mannes, dessen Freundin und mein Mann waren die Verkoster.
Ich hatte eine simple Dreiecksprobe vorbereitet, also drei Gläser, in zweien derselbe Whiskey. Zu verkosten waren Jim Beam und ein No-Name-Bourbon.
Mein Mann und sein Freund hatten zwar korrekt erkannt, in welchen beiden Gläsern derselbe Whiskey war, hatten aber auf fälschlicherweise auf Jim Beam getippt.
Meine Freundin hatte nur kurz an den Gläsern geschnuppert, auch die beiden mit dem selben Whiskey erkannt und dann weiblich-logisch nachgedacht: „Den teueren Jim Beam wird sie nicht in zwei Gläser gießen, also ist der billige in den beiden Gläsern.“