[info] zu aspekten der ernährung

liebe abnehmwillige,

hier der link zu einem interview der weltwoche mit udo pollmer zu einigen anregungen in sachen ernährung.
http://www.weltwoche.ch/artikel/?AssetID=9161&Catego…

ihr müsst die ansichten nicht teilen, aber nachdenken schadet ja nicht.
es enthält einige wichtige überlegungen grundsätzlicher art.

strubbel
d:open_mouth:)

Klasse! Danke!

Entweder er hat recht oder es ist wenigstens eine gute satirische Antwort auf die ganzen Scharlatane und Besserwisser, die so ihren Mund aufmachen bzw. and gesitiger Inkontinenz leiden.

Da koennte ich doch glatt meine geplante Diät (s.u.) wieder beenden:wink:

ER HAT RECHT!!!

Peter
ernahrungsexperte

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sehe ich ja auch so:wink:

Aber der satirische Aspekt ist trotzdem gegeben (der Mann ist ja nicht blöd - und einige Formulierungen sind köstlich)

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klingt vernünftig was da gesagt wird. da ich mich auch grad viel mit ernährung beschäftige, ist eine solche meinung natürlich sehr interessant. besonders die infos über das brot (vollkorn oder nicht) fand ich gut.

zumindest in einem möcht ich ihm vollkommen zustimmen: je mehr man über seine ernährung nachdenkt umso komplizierter und kontraproduktiver wird das leben. meine erfahrung jedenfalls.

werd zwar nun nach wie vor nicht bei jedem schokoriegel anhalten, der mich anlacht (den überfluss mach ich nach wie vor nicht mit), aber meine einstellung zu zucker und weißmehl werd ich überdenken…

bin ja grundsätzlich auch für die ganz traditionelle küche. und da gehört das nunmal dazu (obwohl zucker da ja erst sein etwa 1850 hingehört…)

so long, july

vorsicht…
halli hallo,

ich nochmal. hab nochmal nach dem menschen recherchiert, der das interview gegeben hat.
er hat unter anderem an einem buch mitgeschrieben, welches sich mit sogenannten „ernährungsirrtümern“ beschäftigt (aus der reihe „Lexikon der populären …irrtümer“)

http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3492240232/qid…

die kritiken zu dem buch und auch mein eindruck (hab da mal vor kurzem reingeschaut): es ist mit vorsicht zu genießen.
selbst auf mich als laien, hat es einen sehr oberflächlichen eindruck gemacht.

also sollte man nicht alles für bare münze nehmen. sicherlich muss man ernährung nicht sooo ernst nehmen, wie manch gesundheitsapostel es uns weissmachen will, aber gerade was fakten anbetrifft, sollten wir lieber dem mann hinterherrecherchieren, bevor wir sie ihm abnehmen!

vg, july

Na, ick weeß ja nich…
Hallo Leute,

also, das hört sich doch alles viel zu schön an, um wahr zu sein. Und läßt meines Erachtens viele Aspekte völlig außer acht:

  1. Übergewicht ist - ab einem bestimmten Nieveau - gesundheitsschädlich bzw. sogar tödlich, wenn nämlich Organe ihren Dienst versagen, weil sie überlastet sind. Und diese Art von Übergewicht kann man nicht mit „'s gibt halt Menschen in allen Größen“ wegdiskutieren. In diesem Fall ist irgendeine Abnahme notwendig. Wie macht man das ohne Diät?

Dies bringt uns zu Punkt 2: Sicher ist es, sofern man ein gesundes Gewicht hat (damit meine ich eins, das einen nicht im täglichen Leben beeinträchtigt, weil man die drei Treppen zu Freunden nicht mehr hochkommt, sich die Schnürsenkel nicht mehr zubinden kann, etc.), besser, gar nicht erst mit dem Diäten anzufangen. Aber was macht man, wenn man schon bei einem Gewicht ist, mit dem man nicht leben kann? Auf diese Frage wird überhaupt nicht eingegangen - wahrscheinlich muss man dann der natürlichen Selektion folgen und eben mit 35 an Herzversagen sterben, denn Diäten darf man ja nicht…

  1. Five-a-day: dabei geht es ja nun nicht spezifisch um Übergewicht, sondern hauptsächlich um Vitamine. Nicht einmal dieser geschätze Mensch wird behaupten können, dass der Mensch eigentlich gar keine Vitamine braucht…Und das Vitaminmangel zu Krankheiten, oder, ein Niveau drunter, zu Schlappheit u.ä. führt, ist wohl wissenschaftlich nicht widerlegbar. Dass man als Nebeneffekt dadurch auch weniger Mist isst, und damit möglicherweise abnimmt (nunja…) ist ja was anderes (leicht widerlegbar - kann ich persönlich für einstehen :wink:.

  2. Ernährungskampagnen allgemein: Da geht es ja nicht darum, wie in dem Interview nahegelegt wird, jahrhundertealte Essgewohnheiten zu ändern; es geht lediglich darum, das, was sich die Menschheit in den letzten 50 Jahren angewöhnt hat - und zwar nicht nur aus geschmacklichen, sondern auch aus soziologischen Gründen: man ist, was man isst - wieder etwas zu regulieren. Dabei kann man sich halt nicht immer auf seinen Körper verlassen, der nämlich auf ein ständiges Überangebot von Nahrung nicht eingestellt ist, und daher IMMER Tendez hat, für Notlagen zu speichern - bei Diäten macht er das nur stärker.

Naja, damit könnte ich jetzt noch Stunden weitermachen…
Aber mit den fadenscheinigen Argumenten kann sich niemand mit Übergewicht davor drücken, was dagegen zu tun - nicht im Interesse einer Mode, sondern im Interesse der eigenen Gesundheit.

(natürlich nur meine sehr persönliche Meinung)

Gruß
Lisa

Jemanden der selbst…
Hallo

…40 Kilo Übergewicht mit sich rumschleppt, nehme ich in Punkto Diäten und Ratschlägen gar nicht ernst.

Ich muss immer schmunzeln, wenn bei uns im Sportclub ein Dicker einem Dünnen erzählt wie man sich „richtig“ ernährt.

Markus

Hallo Markus,

das darfst Du so nicht sagen (heb den Finger): Was meinst Du, mit wieviel Theorie der Dicke sich schon auseinandergesetzt hat - der Dünne vielleicht nocht nie (musste ja nicht…)! Die Praxis ist dann nochmal was anderes:wink:

Ansonsten mit abwertendem Urteil einverstanden (siehe unten).

Lisa

Das macht Udo Pollmer schon seit Jahren so !

Habe vor Jahren mal in einer Ernährungssendung wundervoll satirische Einlagen von ihm gesehen und gehört und bin seitdem bekennender Fan von ihm.

Seine Message ist ganz einfach: Leute, nehmt euch und das Abnehmen nicht so tierisch ernst, denn je mehr man sich drauf konzentriert desto weniger klappt es.

Gruß Carolin

hallo lisa,

um fettsucht ging es gar nicht, sondern um den diätenwahn an sich.
daß schon kleine kinder diäten machen und 10-15% der jugendlichen kotzen um abzunehmen.
vitamine: doch das kann man. wissenschaftlich wurde eben kein beweis erbracht, daß dermaßen viele vitamine gesundheitlich einen vorteil bringen.
im gegenteil, die ausgewogene ernährung, welche pollmer propagiert, deckt den vitaminbedarf eines gesunden menschen vollständig ab.
daß der durchschnittsbürger einen vitaminmangel hat, ist der standpunkt der vitaminhersteller und einiger esoteriker.
pollmer wendet sich vor allem gegen die unwissenschaftliche betrachtungsweise der thematik:
der mensch funktioniert eben nicht nach dem prinzip: wenn-dann.
wenn ich oben das reinwerfe, passiert genau das!

strubbel
V:open_mouth:)

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hi strubbel

vitamine: doch das kann man. wissenschaftlich wurde eben kein
beweis erbracht, daß dermaßen viele vitamine gesundheitlich
einen vorteil bringen.
im gegenteil, die ausgewogene ernährung, welche pollmer
propagiert, deckt den vitaminbedarf eines gesunden menschen
vollständig ab.

wo spricht pollmer denn von einer ausgewogenen ernährung??? alles was ich herausgelesen habe, ist: „iss, worauf du lust hast.“ und wenn ich mir anschaue was manche kids so futtern, so halte ich das nicht für ausgewogen und die machen sich ja noch den wenigsten kopf (mal abgesehen von teenie-girls im schlankheitswahn).
für mich steht fest: teilchen vom bäcker und mc-doof food decken sicherlich überhaupt keinen vitaminbedarf.

daß der durchschnittsbürger einen vitaminmangel hat, ist der
standpunkt der vitaminhersteller und einiger esoteriker.

kennst du bruker? der ist weder esotheriker noch vitaminhersteller, sondern arzt. und der sagt ganz klar, dass bei den meisten der vitaminhaushalt nicht stimmt, was krank macht.

pollmer wendet sich vor allem gegen die unwissenschaftliche
betrachtungsweise der thematik:
der mensch funktioniert eben nicht nach dem prinzip:
wenn-dann.
wenn ich oben das reinwerfe, passiert genau das!

das ist aber die wissenschaftliche herangehensweise. jeder wissenschaftler versucht anhand eines gewissen inputs das output vorauszusagen. das ist sein job! dass das oftmals eine schier unlösbare aufgabe ist, mag ein anderer aspekt sein.

vg, july

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Hallo July und Strubbel!

vitamine: doch das kann man. wissenschaftlich wurde eben kein
beweis erbracht, daß dermaßen viele vitamine gesundheitlich
einen vorteil bringen.

Five-a-day bringt, mit Verlaub gesagt, keineswegs „dermaßen viele“ Vitamine - das ist nämlich gar nicht so viel. Im Prinzip heisst das nur, dass bei jeder Mahlzeit mindestens eine Portion Obst oder Gemüse dabei sein sollte (was eben ausgewogen wäre), bzw. falls eben nur eine Portion, dann ruhig noch ein Öbstchen zwischendurch…Aber viele Leute von heute - gerade jüngere, wie July so richtig bemerkte - schaffen ja nicht mal eine Portion, wenn sie nicht das Glück haben, dass es ihnen zu Hause vorgesetzt wird. Und das ist garantiert ungesund.

wo spricht pollmer denn von einer ausgewogenen ernährung???
alles was ich herausgelesen habe, ist: „iss, worauf du lust
hast.“

Das meinte ich mit : „Ist zu schön, um wahr zu sein“.
Das habe ich nämlich auch so verstanden. Der Körper sage einem dann schon, was richtig ist. Und das ist eben nicht so; schon gar nicht und erst recht nicht bei Kindern: die lernen nämlich „normales“ Essverhalten auch erst. Wenn die mal falsch „eingestellt“ sind, muss man auch Gegenmaßnahmen treffen. Dies ist bei Kindern aber relativ einfach, weil die im Prinzip nicht abnehmen müssen - man kann sie’s rauswachsen lassen und nur aufpassen, dass sie dabei nicht zunehmen, bis es sich wieder ausgeglichen hat. Aber das führt jetzt vom Thema ab…

Gruß
Lisa

Five-a-day bringt, mit Verlaub gesagt, keineswegs „dermaßen
viele“ Vitamine - das ist nämlich gar nicht so viel. Im
Prinzip heisst das nur, dass bei jeder Mahlzeit mindestens
eine Portion Obst oder Gemüse dabei sein sollte (was eben
ausgewogen wäre), bzw. falls eben nur eine Portion, dann ruhig
noch ein Öbstchen zwischendurch…

was mir dazu noch einfällt. viele reduzieren vitamine auf stoffe, die in obst und gemüse enthalten sind. dass aber etliche vitamine nur in fleisch, fisch eiern oder milchprodukten enthalten sind vergessen viele. also von allem die richtige menge (wobei man sich hier sicherlich um das „richtig“ streiten kann) und erst dann kann man von einem ausgewogenen vitaminhaushalt sprechen.

Hallo Lisa,

ja, ja, der gute Herr Pollmer … Darf ich auch noch ein bisschen Senf dazutun. :smile:

Der Mann hat, so unterstelle ich, schlicht und einfach eine Marktlücke gefunden!
Das 500tausendste Buch über Ernährung, Abnehmen, Diäten zu schreiben, zusätzlich zu den im Handel bereits befindlichen 499.999, wird keine Tantiemen in 6stelliger Höhe mehr abwerfen (die hat der pfiffige Dr. Strunz schon abgegriffen, allerdings hat der zum Beweis seiner Vitaminzufuhr-These ein bisschen mehr Einsatz gezeigt und ist wenigstens als lebendes Beispiel den Ironman gelaufen … :wink:

Also, welche Chance bleibt einem ehemaligen Wissenschaftsjournalisten und Unternehmensberater, der richtig Geld verdienen will? Er dreht sich um und marschiert in 180°-Richtung davon, sprich: er reiht sich nicht in die Masse der Diätbuchschreiber, sondern tritt daraus hervor, indem er eine absolut konträre, völlig unpopuläre Meinung vertritt.

Sein Opium wirft er sehr geschäftstüchtig unters Volk der zahllosen gescheiterten Abnehmwilligen, denn seine Religion ist eine, mit der es sich in frustriertem Zustand, weil auch die X-te Diät wieder nicht erfolgreich war, bestens identifizieren lässt.

„Ich bin kein Freund von, nun ja, Laubwerk. Ein Kopfsalat entspricht ernährungsphysiologisch etwa einem Papiertaschentuch und einem Glas Wasser. Ich esse lieber etwas Nahrhaftes.“

Liest sich das für einen Currywurst-Pommes-Dauerkonsumenten nicht ganz wunderbar? Immerhin spricht der Lebensmittelexperte!
Allerdings gern auch verallgemeinernd, sich stets die gängigen Klischees heraussuchend - DIE versteht nämlich Otto Normalo am besten, weshalb Widerspruch oder gar Kritik seitens seiner Anhänger kaum zu erwarten ist.

Wer über einen längeren Zeitraum Gewichtsprobleme hat und diese aus Mangel an Disziplin nicht in den Griff bekommt, für den müssen Pollmers ‚Lehren‘ Balsam für die Seele, seine Bücher ein sanftes Ruhekissen fürs schlechte Gewissen sein.

„In der Tat hat sich mein Gewicht in den letzten zehn Jahren deutlich verändert – früher war ich eher der sportliche Typ. Die Menschen ändern sich halt.“

Ja, sie werden älter, bequemer und damit unbeweglicher. Ihr Stoffwechsel verlangsamt sich, Muskeln erschlaffen, Knochen werden brüchiger. Es stellen sich Zipperlein ein, die wiederum die Bewegungsfähigkeit einschränken and so on …

„Aber ich bin sowieso je länger, je mehr der Überzeugung, dass Gewichtsfragen herzlich wenig mit dem Essen zu tun haben.“

Womit denn? Mit ‚schweren Knochen‘? Wieder so eine Halbwahrheit! Sofern es sich bei den „Gewichtsfragen“ um exogen-alimentäres Übergewicht handelt, hat dies insofern mit Essen zu tun, als dass essen Kalorien_zufuhr_ bedeutet. Findet diese Zufuhr keinen adäquaten Verbrauch, ist Übergewicht die Folge. Da beißt die Maus keinen Faden ab!

Essen, und hier meine ich sowohl die Auswahl der Speisen (das Essen) als auch die Tätigkeit der Nahrungsaufnahme an sich (essen), wird dann kein Thema sein, wenn unterm Strich für eine negative Energiebilanz gesorgt ist - diese Erkenntnis ist weit älter als der beleibte Autor selbst.

„Es gibt einen einfachen Beleg dafür: Wenn Essen dafür verantwortlich wäre, dass man dicker wird, dann müssten die ernährungstechnischen Ratschläge der letzten fünfzig Jahre, die von Millionen Menschen ausprobiert worden sind, doch wirksam gewesen sein.“

Och, das ist ja einfach! Und DAS ist jetzt der Beleg, dass Nachdenken übers Essen dick macht?
10 Jahre nach Kriegsende zählten Worte wie Diät und Gewichtsreduktion gewiss nicht zum gängigen Vokabular der arbeitenden Bevölkerung. Jahrzehnte später gelten leider ganz andere Regeln, denn irgendwann fehlte bei all dem Wohlstand das rechte Maß: sowohl beim Essen, weil zu viel, als auch bei der Bewegung, weil zu wenig.

Der gute Herr P. spielt mal eben auf die A-Z-Diäten (von Ananas bis Zucchini) an und führt deren Unwirksamkeit als Beweis für seine Theorien:

„Aber wir sehen genau das Gegenteil. Es hat nichts funktioniert.“

Das stimmt nun! Aber fehlt da nicht eine Kleinigkeit? Er vergaß zu erwähnen, dass seit Beginn der Menschheit Essen (= Kalorienzufuhr) untrennbar mit Bewegung (= Kalorienverbrauch) gekoppelt ist, um normal-/gesundgewichtig zu bleiben, erst recht natürlich beim Abnehmen.
Wer sich DARAN hält, hat niemals eine „Diät“ nötig!

Wenn aber nun das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist, was dann …?

Herr Pollmer macht nach meiner Auffassung sein Geschäft mit der Verbreitung von Allgemeinplätzen, Wahrheiten, die - zugegebenermaßen - heute oft in Vergessenheit geraten, aber keinesfalls neu sind:

Es isst (wiegt/lebt/bewegt sich) automatisch ‚richtig‘, wer das eigene Körpergefühl wahrnimmt und darauf hört. Leider ist diese Fähigkeit den meisten Menschen (ich nehme mich selbst da nicht aus) heutzutage verlorengegangen, sonst gäbe es u.a. das Übergewichtsproblem nicht.
Wer sich je ernsthaft mit der Thematik beschäftigt hat, weiß das.

Naja, damit könnte ich jetzt noch Stunden weitermachen…
Aber mit den fadenscheinigen Argumenten kann sich niemand mit
Übergewicht davor drücken, was dagegen zu tun - nicht im
Interesse einer Mode, sondern im Interesse der eigenen
Gesundheit.

(natürlich nur meine sehr persönliche Meinung)

Meine auch. :smile:

Gruß,

Birgitt

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hallo july,

aber genau das propagiert doch vollmer.
daß eine ausgewogene nahrung eben nicht darin besteht, pillen zu fressen.
und kinder lernen eben nicht, ausgewogene ernährung auszuprobieren, sondern werden in schablonen gepresst.

strubbel
Y:open_mouth:)

vollmer propagiert meiner ansicht nach nur eines: macht euch keinen kopf über ernährung, der bauch regelt das schon.

du hast recht: kindern lernen nicht sich ausgewogen zu ernähren, aber damit sie es lernen muss man sich doch wohl oder übel damit auseinandersetzen. und meiner ansicht nach sagt weder bei kindern noch bei uns der bauch, was wir brauchen. wenn ich immer nach meinen gelüsten essen würde…
ich find’s halt gefährlich, alles was sich mit ernährung beschäftigt so abzuwerten. er mag ja recht haben, was den diätenwahn betrifft, aber ich halte es für sehr wichtig sich mit dem thema ernährung/bewegung auseinanderzusetzen und zu schauen, was dem körper gut tut (nicht in erster linie für die schlanke linie, sondern für einen gesunden körper und eine gesunde seele).
ich finde schon, dass in unserer gesellschaft ein bewußter umgang mit ernährung von vorteil ist. mein bauch kann nämlich 'ne tüte chips in einer stunde verdrücken ohne irgendwelche negativen gefühle zu erzeugen :wink:

vg, july

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Hallo,

daß schon kleine kinder diäten machen und 10-15% der
jugendlichen kotzen um abzunehmen.

ich hab das Interview mit Pollmer nur überflogen, aber wenn ich mich recht erinnere, waren seiner Meinung nach die Empfehlungen der „Ernährungspäpste“ daran schuld.

Beispiel ich:
Mein BMI sagt, dass ich an der Grenze zum Untergewicht bin, aber wenn ich „in“ - Klamotten einkaufen gehe, muss ich mich in Größe 40 quetschen. Letztens habe ich Unterhosen in L gekauft, die ich nur bis in die Mitte der Oberschenkel ziehen kann - mein Hintern scheint dicker als large zu sein.

Ich glaube, dass das Idealbild „dünn“ mehr von Mode herrührt als von Gesundheitswunsch.

Und noch was: Ernährungswissenschaftler lernen schon in den ersten Semestern, dass die DGE eben keine Schablonen herausgibt, in die die Bevölkerung zu pressen ist.

Gruß,

Wendy

Hallo zusammen,

der Typ war gestern bei „Weck up“ auf SAT1. Das Gespräch hat mich nicht wirlich überzeugt, da er sehr unschlüssige und unlogsiche Argumente gebracht hat.

Wer hat es noch gesehen?

Viele Grüße

Phoebe

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Soviel Blödsinn auf einem Haufen habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Ein paapr einzelne Ansätze sind richtig (z.B. Fett mach nicht fett und Diäten machen durch einen reduzierten Grundumsatz dick/er), aber warum macht die Kampagne 5 am Tag mehr Magersüchtige?? Man sollte mind. 5 x am Tag Obst und Gemüse essen, es in die Ernährung einbauen - und nicht das als ausschließliche Nahrung sehen. Ich muss zugeben, ich habe nach der Hälfte das Lesen beendet - den Rest musste ich nicht haben. Ich habe auch schon andere Bücher von ihm gelesen, die was ganz anderes sagten, als dies jetzt.

Das mit den dicken kindern sei nicht unnormal? Wenn der jüngste Typ-II Diabetiker in Deutschland gerade 6 Jahre alt ist? Wenn diese Kinder im jungen Erwachsenenalter bereits Arterienverkalkung haben? Na ich weiß nicht.

Aber dies ist ein freies Land, und ich weiß, es wird genügend „Dicke“ geben, die froh sind über seine Aussagen und sich darauf berufen.

Man sollte sich ausgewogen ernähren, von jedem was, viel trinken und Sport treiben. Dem Körper eben alles das geben, was er braucht um gesund und leistungsfährig zu bleiben.

Ich weiß aus Erfahrung, dass das nicht viele wirklich tun und sich dann wundern, wenn sie krank sind oder keine Energie haben. Aber diese Entscheidung muss man für sich selbst treffen. Das gute ist, man kann sich jederzeit umentscheiden.

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