Informationen für einen Roman

Hallo!

Ich brauche mal wieder ein paar Informationen für meinen Roman.

Jemand kauft sich ein großes Waldstück. Einen großen Teil davon, durch den kein Weg führt, umgibt er mit einem hohen Maschendrahtzaun mit Stacheldraht oben drauf. An den Zaun hängt er Schilder mit der Aufschrift: „Vorsicht Tretminen! Lebensgefahr!“ Womöglich vergräbt er wirklich Minen, die er sich illegal beschafft hat, vielleicht aber auch nicht, das weiß keiner, manche, einschließlich der Polizei, halten die Schilder für einen reichlich fiesen Scherz. Er lässt den gesamten umzäunten Bereich dicht mit Tannen zuwachsen. Und dann baut er, natürlich ohne Genehmigung, mitten drin ein Haus. Wegen des Zauns und der vermeintlichen Minen und Bäume, und weil sich auch keiner dafür interessiert, erfährt das Bauamt erst 20 Jahre später von dem Haus, nach Ablauf jeder Verjährungsfrist. Der Erbauer, dieser schlimme Bösewicht, ist vermisst, verschollen und auch noch tot. Keiner weiß, so seine Leiche liegt, und keiner weiß, dass in dem Haus auch noch Diebesbeute im Millionenwert versteckt ist. Doch alles ist seit 20 Jahren unberührt, und nichts geschieht.

Wie realistisch ist so was?

Danke für eure Hilfe.

Grüße

Andreas

Der einzige rechtliche Aspekt in dieser Frage ist total unrealistisch, weil es hier keine Verjährung gibt, die eintreten kann. Für den Rest empfehle ich eher das Plauderbrett. Na ja, gut, meine Meinung gebe ich auch noch kund: Ich glaube, es sind auf dieser Welt schon verrücktere Dinge geschehen als dies. Unrealistisch ist wenig. Nur eben das mit der Verjährung.

Levay

Hallo Levay!

Danke für die schnelle Antwort!

Grüße

Andreas

Hallo Andreas,
das mit der Einfriedung im Außenbereich erachte ich über einen längeren Zeitraum als unrealistisch. In Deutschland fragt garantiert jemand: „darf der denn das“.
Dazu dann näheres im Landeswaldgesetz und im Landesnaturschutzgesetz des den Roman betreffenden Bundeslandes.
Wenn „nur“ ein einfacher Wildschutzzaun steht, so das man denken könnte, da wird Jungwuchs vor Wildverbiss geschützt, wird das nicht so schnell hinterfragt, als wenn auch noch Stacheldraht und komische Schilder vorhanden sind.
Grüße
Ulf

Hallo,

der Hinweis mit den Minen reicht m.E. schon aus, den Verdacht eines Verbrechens nach dem KWKG zu erregen. Das würde dann einige polizeiliche Maßnahmen nach sich ziehen.

Wegen des schwarz gebauten Gebäudes: Heutzutage ist es nicht mehr ausreichend, ein Gebäude mit Bäumen zu umpflanzen, um dessen Entdeckung zu verhindern. Die Bauämter überwachen mittlerweile mit Luftaufnahmen.

Ich halte eine Situation, so wie geschildert, recht unwahrscheinlich.

Gruss

Iru

Hallo Ulf!

Danke für die Informationen!

Grüße

Andreas

Hallo Irubis!

Danke für die Informationen!

Grüße

Andreas

Hallo,

bitte nicht böse sein. So rein ohne rechtliche Kenntnisse als potenzieller Leser und „normaler“ Mensch gesprochen.

Ein bisschen kommt es auch darauf an wo diese Geschichte spielt.

In der Sibirischen Taiga oder in Deutschland.
Würde sie in BRD spielen, dann hielte ich das für schwer vorstellbar.

TM

bitte nicht böse sein.
Ein bisschen kommt es auch darauf an wo diese Geschichte
spielt.
In der Sibirischen Taiga oder in Deutschland.

Hallo TM,
dann auch bitte nicht böse sein, wenn ich dir schreibe, dass in einem deutschem Forum deutsches Recht vorausgesetzt wird. Es sei, jemand schreibt, es gilt für xyz. So wird das hier gehandhabt.
Manchmal muss man allerdings nachfragen, wenn Landesrecht gilt oder der Absender eine E-Mail-Adresse ungleich de hat.
Grüße
Ulf

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Hallo Ulf,

dann auch bitte nicht böse sein, wenn ich dir schreibe, dass
in einem deutschem Forum deutsches Recht vorausgesetzt wird.

Nö, warum auch? Ich halte mich zwar absolut nicht für blöd oder dumm, aber ich mache auch keinen Hehl daraus, dass mein Horizont mitunter engeschränkt ist. Und eine Lese- bzw. Verständisschwäche habe ich partiell auch zu bieten :wink:

Darum sind wir doch hier. Um unseren Horizont zu erweitern und…
„Shit happens“.

Kann zwar ab und zu peinlich werden, aber der Lohn dafür ist Wissens- oder Horizonterweiterung.
Manchmal auch Schmach und Ächtung. That’s life.

Manchmal muss man allerdings nachfragen, wenn Landesrecht gilt
oder der Absender eine E-Mail-Adresse ungleich de hat.

Um dies aber feststellen zu können beadarf es einer gewissen Aufmerksamkeit, bzw. we-we-wa-Routine Vikas zu lesen und Memberinfos wahrzunehmen.

TM

Hallo!

Vielen Dank für deinen Beitrag!

bitte nicht böse sein.

Nein, ich bin nicht böse, im Gegenteil, ich freue mich über deine Hilfe.

Ein bisschen kommt es auch darauf an wo diese Geschichte
spielt.
In der Sibirischen Taiga…

Das ist eine gut gemeinte Anregung. Danke dafür. Aber die Geschichte spielt tatsächlich in Deutschland.

Würde sie in BRD spielen, dann hielte ich das für schwer
vorstellbar.

Gut. Ich werde darüber nachdenken.

Grüße

Andreas

ohne rechstkundigen Inhalt
Hallo Andreas,

Jemand kauft sich ein großes Waldstück. Einen großen Teil
davon, durch den kein Weg führt, umgibt er mit einem hohen
Maschendrahtzaun mit Stacheldraht oben drauf. An den Zaun
hängt er Schilder mit der Aufschrift: „Vorsicht Tretminen!
Lebensgefahr!“

diese Variante lädt imho geradezu ein, neugierige Zeitgenossen auf den Plan zu rufen …

Womöglich vergräbt er wirklich Minen, die er
sich illegal beschafft hat, vielleicht aber auch nicht, das
weiß keiner, manche, einschließlich der Polizei, halten die
Schilder für einen reichlich fiesen Scherz.

… und dürfte auch die Polizei nicht gänzlich uninteressiert sein lassen; zumindest zu Nachfragen bezüglich des Besitzers dürfte es kommen, und wenn dieser gar noch verschollen ist, könnte es für die Romanhandlung unersprießliche Folgen hinsichtlich der Unberührtheit dieses Waldstückes haben.

Er lässt den gesamten umzäunten Bereich dicht mit Tannen zuwachsen.

Darum mein Vorschlag: Ein Gartengrundstück an abgelegener Stelle, welches von einer hohen und gänzlich undurchdringlichen Hecke (ganz ohne böse Schilder) umwachsen ist, welche im Eingangsbereich auch dergestalt angelegt ist, dass durch im Inneren ein weiteres Teilstück derselben neugierigen Blicken den Weg versperrt. Tatsächlich kenne ich ein solches in einer hinteren Ecke vom Badisch-Patagonien; ob es allerdings meiner Neugierde 20 Jahre lang stand halten wird … ;o)

Und dann baut er, natürlich ohne Genehmigung, mitten drin ein
Haus.

Und hier frage ich mich, wie das gehen soll: Selbst wenn er alles mit eigenen Händen errichten sollte (was mir aber ob der Details, die ich schon aus anderen Postings kenne, fraglich erscheint), so muss er doch irgendwie die Baumaterialien herbeischaffen - es muss also zumindest ein halbwegs stabiler Waldweg dorthin führen. Und wo ein Weg ist, kommen auch Menschen hin - zumindest hier in Deutschland … ;o)

Beste Grüße

=^…^=

Hallo KamikazeKatze!

Da hast du dir ja richtig Gedanken gemacht! Vielen Dank!

diese Variante lädt imho geradezu ein, neugierige Zeitgenossen
auf den Plan zu rufen …

Grr! Das Gegenteil war doch gewollt!

… und dürfte auch die Polizei nicht gänzlich uninteressiert
sein lassen; zumindest zu Nachfragen bezüglich des Besitzers
dürfte es kommen, und wenn dieser gar noch verschollen ist,
könnte es für die Romanhandlung unersprießliche Folgen
hinsichtlich der Unberührtheit dieses Waldstückes haben.

Was mache ich nur?

Darum mein Vorschlag: Ein Gartengrundstück an abgelegener
Stelle, welches von einer hohen und gänzlich
undurchdringlichen Hecke (ganz ohne böse Schilder) umwachsen
ist, welche im Eingangsbereich auch dergestalt angelegt ist,
dass durch im Inneren ein weiteres Teilstück derselben
neugierigen Blicken den Weg versperrt.

Danke für den Tipp!

Und hier frage ich mich, wie das gehen soll: Selbst wenn er
alles mit eigenen Händen errichten sollte (was mir aber ob der
Details, die ich schon aus anderen Postings kenne, fraglich
erscheint), so muss er doch irgendwie die Baumaterialien
herbeischaffen - es muss also zumindest ein halbwegs stabiler
Waldweg dorthin führen.

Nein! Eben nicht! KEIN Weg führt dort hin! Und das Grundstück hat nicht mal ein Tor! Das ist ja das Rätselhafte! Lösung: Eine in dem Haus versteckte schwebende Platte, die ein Antigravitationfeld erzeugt.

So was soll es übrigens wirklich geben, sagen russische Wissenschaftler.

Aber auch die sagen IMHO nicht immer die Wahrheit.

Grüße

Andreas

Hallo Andreas
Wenn schon ein Antigravfeld besteht, dann sollte dieses für eine permanente Wirkung auch mit einer entsprechenden Energiequelle ausgestattet sein. Dafür schlage ich einen Materie/Antimaterie - Reaktor vor.
Dieser liefert auch genügend Energie um einen Prallschirm zu betreiben, welcher ein Vordringen zu dem Haus unmöglich macht. Zäune erübrigen sich dann.
Dieser Prallschirm ist jedoch ziemlich auffällig, da wohl jeder, der mitten im Wald gegen ein unsichtbares Hindernis läuft, dieses irgendeiner Behörde melden würde. (Und irgendwann wird auch die trägste Behörde aufmerksam:smile:
Besser wäre wohl ein Psychozaun, der alle Lebewesen die größer als ein Fuchs sind, sanft um das Haus herumleitet. (Höhe ca. 2 - 2,5 m)
Gegen eine Entdeckung aus der Luft hilft ein Projektionsschirm, der eine geschlossene Bewaldung zeigt.

Gruß
Volker

Hallo Volker!

Vielen Dank für die vielen Ideen! Leider passen sie nicht in meine Story, aber sie sind echt gut, so in der Art von Batman oder Star Trek oder Wald Disney. So was ist für spätere Bücher vielleicht hilfreich.

Grüße

Andreas