Hallo!
Wo krieg ich Informationen (statistisch als auch geschichtlich) zu den Päbsten?
Zum Teil ist ihre Lebensgeschichte sehr spannend und bewegend. Und manche von denen waren aussergewöhnliche Menschen.
cu
Herbert
Hallo!
Wo krieg ich Informationen (statistisch als auch geschichtlich) zu den Päbsten?
Zum Teil ist ihre Lebensgeschichte sehr spannend und bewegend. Und manche von denen waren aussergewöhnliche Menschen.
cu
Herbert
hier:wink:
Hallo Herbert,
die nachfolgenden links helfen Dir da sicher weiter, auch wenn manche der Listen noch nicht ganz vollständig sind:
http://www.heiligenlexikon.de/Glossar/Paepste_zeitli…
http://www.calendersign.ric.at/deutsch/Malachiaslist…
http://mail.bg-bab.ac.at/~borromini/i_papi/paepste_i…
http://www.crosswinds.net/~prhl/nazizeit.htm
http://www.spiegel.de/kulturarc/gesellschaft/aktuell…
http://www.vaticanfacts.com/paepste_privat.htm
Gruss
Eve*
Und auch hier, zumindest was die päpste nach dem 2. vaticanum angeht.
http://www.vatican.va
Gruss, Philipp
Also da wäre zunächst einmal
Das Papsttum
Papsttum, Amt und Institution des Papstes (griechisch páppa: Vater), des Oberhauptes der römisch-katholischen Kirche. Nach katholischer Auffassung ist der Papst der Nachfolger von Petrus, dem im Neuen Testament von Jesus Christus selbst die Leitung der Kirche anvertraut wurde. Dort (Matthäus16,18-19) heißt es: „Du bist Petrus, und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen." Als Inhaber der höchsten kirchlichen Autorität nimmt der Papst u.a. folgende Aufgaben wahr: Er verkündigt für alle Gläubigen verbindliche Dogmen, beruft Konzile ein, übt die kirchliche Gerichtsbarkeit aus, richtet Bistümer ein und ernennt Bischöfe. Bei der Leitung der Kirche wird der Papst von einer kirchlichen Behörde, der Kurie, unterstützt. Die Kurie, die mehrfach neu organisiert wurde, setzt sich seit dem 16.Jahrhundert aus drei Teilen zusammen: (1)Kongregationen (Verwaltungsbehörden), wobei jede für einen bestimmten Verwaltungsbereich zuständig ist; (2)Gerichte, die über Rechtsfälle entscheiden; (3)Räte, Ämter und Sekretariate, deren wichtigstes das Staatssekretariat ist, das als oberstes Regierungsorgan fungiert und dem alle anderen Ämter untergeordnet sind.
Der Modus der Papstwahl
Ein Papst wird vom Kardinalskollegium binnen einiger Wochen nach dem Ableben seines Amtsvorgängers gewählt. Die Kardinäle versammeln sich in einem Konklave und sind durch Eid verpflichtet, die Wahl geheim zu halten. Nach diesem Verfahren, das im 11.Jahrhundert eingeführt wurde, kann theoretisch jeder getaufte männliche Christ zum Papst gewählt werden, und bis ins Spätmittelalter war es nicht ungewöhnlich, auch Personen zum Papst zu wählen, die noch nicht die Priesterweihe empfangen hatten. Erst seit dem 16.Jahrhundert wählten die Kardinäle ausschließlich Kandidaten aus ihren eigenen Reihen.
Geschichte des Papsttums
Der erste Klemensbrief (Prima Clementis, um 100) der christlichen Gemeinde Roms an die Gemeinde in Korinth gilt vielfach als erstes Zeugnis für die Berechtigung einer Vormachtstellung Roms über andere Gemeinden. Gegen Ende des 2.Jahrhunderts vertrat Papst ViktorI. (Pontifikat 189-199), Mitte des darauf folgenden Jahrhunderts dann Papst StephanI. (Pontifikat 254-257), die Auffassung, dass die Tradition ihrer Gemeinde (beide waren Bischöfe von Rom) auch für andere Gemeinden verbindlich sein solle. Im Lauf des 4. und frühen 5.Jahrhunderts erhoben die Päpste mehrfach Anspruch auf eine geistliche Vormachtstellung. Es war jedoch erst Papst LeoI. (Pontifikat 440-461), der mit aller Vehemenz für den Primat des Papsttums eintrat. Der Kanon der apostolischen Sukzession lag gegen Ende des 2.Jahrhunderts vollständig ausgearbeitet vor, wobei sich Leo selbst als Nachfolger Petri, genauer als „Stellvertreter Petri", verstand. Leo, der von der weltlichen Macht in der Westhälfte des Römischen Reiches unterstützt wurde, griff daraufhin in die Angelegenheiten geistlicher Bistümer ein, so z.B. im französischen Vienne, wo er die Entscheidung des dortigen Bischofs revidierte. Darüber hinaus schrieb er dem Konzil von Chalkedon (451) seine Auffassung in der christologischen Kontroverse vor (siehe Christologie). Entgegen Leos Auffassung beschloss das Konzil jedoch auch, dem Neuen Rom (Konstantinopel) im Osten den gleichen Primat einzuräumen wie dem Alten Rom im Westen.
Das frühmittelalterliche Papsttum
In den politischen Wirren in Italien während der folgenden anderthalb Jahrhunderte traten die Päpste und ihre Primatansprüche in den Hintergrund. Eine Ausnahme bildete Papst GelasiusI. (Pontifikat 492-496), der durch seine Sammlung christlicher Rechts- und Disziplinartexte bekannt wurde und zur Verankerung der päpstlichen Autorität im kanonischen Recht im Mittelalter beitrug. Durch ausgedehnte Besitzungen, die dem Heiligen Stuhl vererbt worden waren, sowie durch erfolgreiche Verhandlungen mit den Langobarden, stieg das Papsttum unter Papst GregorI. dem Großen (Pontifikat 590-604) zu einer der führenden politischen Mächte auf. Gleichzeitig nahm damit die Abhängigkeit des Papstes vom Osten des Römischen Reiches ab. Im späten 8. und frühen 9.Jahrhundert bot das fränkische Haus Karls des Großen den Päpsten seinen Schutz an und übertrug ihnen ausgedehnte Besitzungen in Mittelitalien, aus denen später der Kirchenstaat entstand. Papst LeoIII. (Pontifikat 795-816) schuf seinerseits die Grundlage für das mittelalterliche deutsche Kaiserreich (das Heilige Römische Reich), als er Karl den Großen am 25.Dezember 800 in der Peterskirche zum Kaiser krönte.
Niedergang und gregorianische Reform
Mit dem Verfall der politischen Ordnung in Italien im 10.Jahrhundert zeichnete sich das Papsttum, das in die Hände des ansässigen Adels geriet, immer mehr durch moralische Korruption, Weltlichkeit und Nepotismus aus. Unter dem Pontifikat LeosIX. (1049-1054) fand es wieder auf den Weg der Erneuerung. Die Kirchenreform, die er anregte und die von den Päpsten des späten 11. und frühen 12.Jahrhunderts fortgeführt wurde, legte den Akzent auf die päpstliche Autorität als Schlüssel zur Erneuerung der Kirchenordnung. Papst GregorVII. (Pontifikat 1073-1085) kam vor und nach seiner Wahl beim Investiturstreit durch die gregorianische Reform eine entscheidende Rolle zu. Die Legitimität der päpstlichen Vorrechte wurde in das neue kanonische Recht aufgenommen und fanden ihren Ausdruck in einer zentralisierten Bürokratie. GregorVII. und seine Nachfolger waren so zu den Begründern des modernen Papsttums geworden.
Das Vermächtnis der gregorianischen Reform fand seine Vollendung unter dem Pontifikat Papst InnozenzIII. (1198-1216), dessen Tatkraft und überragende Fähigkeiten ihn zu einer wichtigen Gestalt in geistlichen und weltlichen Angelegenheiten machten. Er war der erste Papst, der den Titel eines Stellvertreters Christi uneingeschränkt für sich beanspruchte.
Avignon und das Abendländische Schisma
Weniger als ein Jahrhundert nach der Legitimierung einer Vormachtstellung des Papsttums unter InnozenzIII. im Mittelalter kam es zur Auseinandersetzung zwischen PhilippIV. von Frankreich und Papst BonifatiusVIII. (Pontifikat 1294-1303). Der psychologische Druck, den Philipp auch auf Papst KlemensV. (Pontifikat 1305-1314) ausübte, führte zum langen Exil der Päpste in Avignon (1309-1377), wo diese unter französischem Einfluss standen. Am Ende dieser Epoche kam es zum Schisma (griechisch: Spaltung), in dessen Verlauf zwei oder drei Päpste gleichzeitig den Anspruch erhoben, das legitime Oberhaupt der Kirche zu sein. Obwohl das Schisma auf dem Konzil von Konstanz (1414-1418) beendet wurde, hatte das Papsttum an Ansehen verloren. Als unmittelbare Folge stellten auf dem Baseler Konzil (1431-1449) radikale Vertreter des Konziliarismus die päpstliche Autorität in Frage.
Die Gegenreformation und die Zeit danach
Im frühen 16.Jahrhundert konnten die Päpste schließlich ihre politische Autorität im Kirchenstaat wieder herstellen und nahmen zum ersten Mal die Stellung von regierenden Territorialfürsten ein. Zur gleichen Zeit griff Martin Luther den Papst an, und seine Ablehnung des Papsttums wurde zu einem wesentlichen Programmpunkt der einsetzenden Reformation. In immer schärferer Form geißelte Luther die Weltlichkeit und Korruptheit des Papsttums. 1534 ließ sich König HeinrichVIII. von England vom Parlament zum Oberhaupt der anglikanischen Kirche ernennen und verdrängte damit den Papst aus diesem Amt. Mochten die protestantischen Reformatoren untereinander auch in vielen Punkten verschiedener Meinung sein, so waren sie sich doch alle darin einig, dass das Papsttum eine schädliche oder doch zumindest entbehrliche Institution sei.
Als Reaktion auf die Reformation war Papst PaulIII. (Pontifikat 1534-1549) bemüht, das Kardinalskollegium nach moralischer Integrität auszuwählen und die Vorwürfe gegen das Papsttum zu entkräften. Das Tridentinum (1545-1563), das wesentlich zur Erneuerung der römisch-katholischen Kirche beitrug, befasste sich jedoch nicht mit der Rolle des Papsttums.
Das Konzil, das endete, ohne die Streitpunkte gelöst zu haben, überließ es dem Papst, die noch ausstehenden Fragen zu regeln sowie die vom Konzil gefassten Beschlüsse umzusetzen, womit sich der Papst in seiner Führungsrolle gestärkt sah. Durch die Auseinandersetzung mit der Reformation war das Papsttum auch in theologischen Fragen immer schärferen Angriffen ausgesetzt und wurde zum entscheidenden Kriterium, durch das sich die römisch-katholische Kirche von allen protestantischen Kirchen unterschied. Die Führungsrolle des Papstes vertiefte auch das Schisma mit der Kirche des Ostens, das seit 1054 bestand. Da die römisch-katholische Kirche das Verhältnis des Papsttums zu den Bischöfen und nationalen Herrschern nicht eindeutig festgelegt hatte, entwickelten sich aus diesen Fragen immer wieder Konflikte. Diese zeigten sich besonders im 17. und 18.Jahrhundert im Gallikanismus, Febronianismus (Betonung der Rechte und Freiheiten der deutschen Reichskirche) und Josephinismus (reformerische Staatskirchenpolitik JosephsII.). Jede einzelne dieser nationalkirchlichen Bewegungen, die die Unabhängigkeit der Bischöfe oder des Königs von Rom akzentuierten, wurden vom Papst verurteilt. Unter Papst PiusIX. (Pontifikat 1846-1878) legte das 1.Vatikanische Konzil (1870) den Rechtsprechungsprimat des Papstes über die Gesamtkirche fest und ebenso dessen Unfehlbarkeit in Fragen des Dogmas.
Die Bestrebungen der Italiener nach nationaler Einheit in der Zeit zwischen 1860 und 1870 führten zur Eingliederung des Kirchenstaates zusammen mit der Stadt Rom in den neu gegründeten italienischen Nationalstaat. Aus Protest gegen den Verlust Roms zog sich PiusIX. aus der Stadt zurück und wurde freiwillig zum „Gefangenen des Vatikans", eines kleinen Areals von rund 40Hektar rund um den Petersdom. Die „römische Frage" wurde 1929 durch ein Konkordat mit dem italienischen Staat unter Benito Mussolini geregelt und im so genannten Lateranvertrag die Souveränität des neuen Staates Vatikanstadt mit dem Papst als Staatsoberhaupt garantiert.
Das 20. Jahrhundert
Nachdem im vorangegangenen Jahrhundert das Papsttum an Ansehen und Bedeutung auch außerhalb der römisch-katholischen Kirche gewonnen hatte, markierte die Enzyklika Rerum Novarum (1891) von Papst Leo XIII. (Pontifikat 1878-1903) den Beginn einer Reihe von Stellungnahmen, mit denen sich das Papsttum weitsichtig zu den sittlich-moralischen Folgen gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Umwälzungen äußerte. Zwar hielt der Papst strikt an seiner Opposition zum Marxismus fest, versuchte sich jedoch nach dem 2. Weltkrieg an die kommunistischen Regimes in Osteuropa anzunähern. Mit dieser Politik hatte er vor allem in Polen und Jugoslawien Erfolg, wo die Kirche bereits vor dem Fall der marxistischen Regierungen eine relative Freizügigkeit genoss.
Papst Johannes XXIII. (Pontifikat 1958-1963) trug durch seine liberale Kirchenpolitik zum weltweiten Ansehen des Papsttums bei. Das von ihm einberufene 2. Vatikanische Konzil (1962-1965) stärkte die Rolle der Bischöfe innerhalb der Kirche, ohne die Beschlüsse des 1. Vatikanischen Konzils zu revidieren, und demonstrierte gleichzeitig eine versöhnliche Haltung gegenüber den protestantischen Kirchen und der Ostkirche. Darüber hinaus war es bestrebt, eine weniger autoritäre und mehr Mitsprache bietende Kirchenführung zu fördern. Johannes Paul II. (Pontifikat seit 1978), der erste nichtitalienische Papst seit mehr als 400 Jahren, unterstrich durch seine Reisen, die ihn in alle Erdteile führten, den Anspruch auf einen kosmopolitischen Charakter der römisch-katholischen Kirche. Sein strikter Konservatismus in Fragen der katholischen Morallehre stößt jedoch bei vielen Katholiken auf Kritik. Im Zentrum der augenblicklichen innerkirchlichen Diskussion um das Papsttum geht es im Wesentlichen um das Dogma von der Unfehlbarkeit des Papstes.
Und dann sind sie in Persona
PAPST PONTIFIKAT PAPST PONTIFIKAT
Petrus, heiliger 42-67 Johannes XIV. 983-984
Linus, heiliger 67-79 Johannes XV. 985-996
Anenkletos (Anaklet I), heiliger 79-92 Gregor V. 996-999
Klemens I., heiliger 92-101 Johannes XVI. 3 997-998
Evaristus, heiliger 101-105 Silvester II. 999-1003
Alexander I., heiliger 105-115 Johannes XVII.3 1003
Sixtus I., heiliger 115-125 Johannes XVIII. 1004-1009
Telesphorus, heiliger 125-136 Sergius IV. 1009-1012
Hyginus, heiliger 136-140 Benedikt VIII. 1012-1024
Pius I., heiliger 140-155 Gregor VI. 1012
Anicetus, heiliger 155-166 Johannes XIX.6 1024-1032
Soter, heiliger 166-175 Benedikt IX.8 1032-1044
Eleutherius, heiliger 175-189 Silvester III. 1045
Viktor I., heiliger 189-199 Benedikt IX.8 (zum zweiten Mal) 1045
Zephyrin, heiliger 199-217 Gregor VI. 1045-1046
Kalixt I., heiliger 217-222 Klemens II. 1046-1047
Hippolyt1 217-235 Benedikt IX.8 (zum dritten Mal) 1047-1048
Urban I., heiliger 222-230 Damasus II. 1048
Pontianus, heiliger 230-235 Hl. Leo IX. 1049-1054
Anteros, heiliger 235-236 Viktor II. 1055-1057
Fabian, heiliger 236-250 Stephan IX. (X.) 1057-1058
Cornelius, heiliger 251-253 Benedikt X. 1058-1059
Novatian 251 Nikolaus II. 1059-1061
Lucius I., heiliger 253-254 Alexander II. 1061-1073
Stephan I., heiliger 254-257 Honorius II. 1061-1072
Sixtus II., heiliger 257-258 Hl. Gregor VII. 1073-1085
Dionysius, heiliger 259-268 Klemens III. 1080-1100
Felix I., heiliger 269-274 S. Viktor III. 1086-1087
Eutychianus, heiliger 275-283 S. Urban II. 1088-1099
Gaius, heiliger 283-296 Paschalis II. 1099-1118
Marcellinus, 2 296-304 Theodorich 1100
Marcellus I.2 308-309 Albert 1102
Eusebius, heiliger 309 Silvester IV. 1105-1111
Miltiades, heiliger 311-314 Gelasius II. 1118-1119
Silvester I., heiliger 314-335 Gregor VIII. 1118-1121
Markus, heiliger 336 Calixtus II. 1119-1124
Julius I., heiliger 337-352 Honorius II. 1124-1130
Liberius, heiliger 352-366 Cölestin II. 1124
Felix II. 3 355-365 Innozenz II. 1130-1143
Damasus I., heiliger 366-384 Anaklet II. 1130-1138
Ursinus 366-367 Viktor IV. 3 1138
Siricius, heiliger 384-399 Cölestin II. 1143-1144
Anastasius I., heiliger 399-401 Lucius II. 1144-1145
Innozenz I., heiliger 401-417 S. Eugen III. 1145-1153
Zosimus, heiliger 417-418 Anastasius IV. 1153-1154
Bonifatius I., heiliger 418-422 Hhadrian IV. 1154-1159
Eulalius 418-419 Alexander III. 1159-1181
Cölestin I., heiliger 422-432 Viktor IV. 3 1159-1164
Sixtus III., heiliger 432-440 Paschalis III. 1164-1168
Leo I., heiliger 440-461 Calixtus III. 1168-1178
Hilarius, heiliger 461-468 Innozenz III. 1179-1180
Simplicius, heiliger 468-483 Lucius III. 1181-1185
Felix III. (II.), heiliger3 483-492 Urban III. 1185-1187
Gelasius I., heiliger 492-496 Gregor VIII. 1187
Anastasius II. 496-498 Klemens III. 1187-1191
Symmachus, heiliger 498-514 Cölestin III. 1191-1198
Laurentius 4 498; 501-505 Innozenz III. 1198-1216
Hormisdas, heiliger 514-523 Honorius III. 1216-1227
Johannes I., heiliger 523-526 Gregor IX. 1227-1241
Felix IV. (III.), heiliger3 526-530 Cölestin IV. 1241
Bonifaz II. 530-532 Innozenz IV. 1243-1254
Dioskur 530 Alexander IV. 1254-1261
Johannes II. 533-535 Urban IV. 1261-1264
Agapet I., heiliger 535-536 Klemens IV. 1265-1268
Silverius, heiliger 536-537 S. Gregor X. 1271-1276
Vigilius 537-555 S. Innozenz V. 1276
Pelagius I. 556-561 Hadrian V. 1276
Johannes III. 561-574 Johannes XXI. 1276-1277
Benedikt I. 575-579 Nikolaus III. 1277-1280
Pelagius II. 579-590 Martin IV.9 1281-1285
Gregor I., heiliger 590-604 Honorius IV. 1285-1287
Sabinian 604-606 Nikolaus IV. 1288-1292
Bonifaz III. 607 Hl. Cölestin V. 1294
Bonifaz IV., heiliger 608-615 Bonifaz VIII. 1294-1303
Deusdedit I., heiliger 615-618 S. Benedikt XI. 1303-1304
Bonifaz V. 619-625 Klemens V. 1305-1314
Honorius I. 625-638 Johannes XXII. 1316-1334
Severinus 640 Nikolaus V. 1328-1330
Johannes IV. 640-642 Benedikt XII. 1334-1342
Theodor I. 642-649 Klemens VI. 1342-1352
Martin I., heiliger 649-655 Innozenz VI. 1352-1362
Eugen I., heiliger 654-657 S. Urban V. 1362-1370
Vitalian, heiliger 657-672 Gregor XI. 1370-1378
Adeodat II. 672-676 Urban VI. 1378-1389
Donus 676-678 Bonifaz IX. 1389-1404
Agathon, heiliger 678-681 Innozenz VII. 1404-1406
Leo II., heiliger 682-683 Gregor XII. 1406-1415
Benedikt II., heiliger 684-685 Klemens VII. 1378-1394
Johannes V. 685-686 Benedikt XIII. 1394-1423
Conon 686-687 Alexander V. 1409-1410
Theodor 687 Johannes XXIII. 3 1410-1415
Paschalis 687 Martin V. 1417-1431
Sergius I., heiliger 687-701 Eugen IV. 1431-1447
Johannes VI. 701-705 Felix V. 3 1440-1449
Johannes VII. 705-707 Nikolaus V. 1447-1455
Sisinnius 708 Calixtus III. 1455-1458
Konstantin 708-715 Pius II. 1458-1464
Gregor II., heiliger 715-731 Paul II. 1464-1471
Gregor III., heiliger 731-741 Sixtus IV. 1471-1484
Zacharias, heiliger 741-752 Innozenz VIII. 1484-1492
Stephan (II.)5 752 Alexander VI. 1492-1503
Stephan II. (III.) 752-757 Pius III. 1503
Paul I., heiliger 757-767 Julius II. 1503-1513
Konstantin 767-769 Leo X. 1513-1521
Philipp 768 Hadrian VI. 1522-1523
Stephan III. (IV.) 768-772 Klemens VII. 1523-1534
Hadrian I. 772-795 Paul III. 1534-1549
Leo III., heiliger 795-816 Julius III. 1550-1555
Stephan IV. (V.) 816-817 Marcellus II. 1555
Paschalis I., heiliger 817-824 Paul IV. 1555-1559
Eugen II. 824-827 Pius IV. 1559-1565
Valentin 827 Hl. Pius V. 1566-1572
Gregor IV. 827-844 Gregor XIII. 1572-1585
Johannes 6 844 Sixtus V. 1585-1590
Sergius II. 844-847 Urban VII. 1590
Hl. Leo IV. 847-855 Gregor XIV. 1590-1591
Benedikt III. 855-858 Innozenz IX. 1591
Anastasius 855 Klemens VIII. 1592-1605
Hl. Nikolaus I. 858-867 Leo XI. 1605
Hhadrian II. 867-872 Paul V. 1605-1621
Johannes VIII. 872-882 Gregor XV. 1621-1623
Marinus I.9 882-884 Urban VIII. 1623-1644
Hadrian III., heiliger 884-885 Innozenz X. 1644-1655
Stephan V. (VI.), heiliger 885-891 Alexander VII. 1655-1667
Formosus 891-896 Klemens IX. 1667-1669
Bonifaz VI. 896 Klemens X. 1670-1676
Stephan VI. (VII.) 896-897 S. Innozenz XI. 1676-1689
Romanus 897 Alexander VIII. 1689-1691
Theodor II. 897 Innozenz XII. 1691-1700
Johannes IX. 898-900 Klemens XI. 1700-1721
Benedikt IV. 900-903 Innozenz XIII. 1721-1724
Leo V. 903 Benedikt XIII. 1724-1730
Christophorus 903-904 Klemens XII. 1730-1740
Sergius III. 904-911 Benedikt XIV. 1740-1758
Anastasius III. 911-913 Klemens XIII. 1758-1769
Lando 913-914 Klemens XIV. 1769-1774
Johannes X. 914-928 Pius VI. 1775-1799
Leo VI. 928 Pius VII. 1800-1823
Stephan VII. (VIII.) 928-931 Leo XII. 1823-1829
Johannes XI. 931-935 Pius VIII. 1829-1830
Leo VII. 936-939 Gregor XVI. 1831-1846
Stephan VIII. (IX.) 939-942 Pius IX. 1846-1878
Marinus II.9 942-946 Leo XIII. 1878-1903
Agapet II. 946-955 Hl. Pius X. 1903-1914
Johannes XII. 955-964 Benedikt XV. 1914-1922
Leo VIII.7 963-965 Pius XI. 1922-1939
Benedikt V.7 964-966 Pius XII. 1939-1958
Johannes XIII.7 965-972 Johannes XXIII.3 1958-1963
Benedikt VI. 973-974 Paul VI. 1963-1978
Bonifaz VII. 974; 984-985 Johannes Paul I. 1978
Benedikt VII. 974-983 Johannes Paul II. 1978-
* Die Namen der Gegenpäpste sind kursiv gedruckt.
S Abkürzung für Seliger. Der Titel zeigt an, dass der betreffende Papst in den Kreis der Seeligen (beati) aufgenommen wurde.
1 Der heilige Hippolyt (217-235) war Gegenpapst zur Zeit von Callistus I., Urban I. und Pontian. Von Pontian nach Sardinien verbannt, versöhnte er sich mit diesem Papst und starb als Märtyrer.
2 Zwischen Marcellinus (296-304) und Marcellus I. (308-309) liegt eine Lücke von vier Jahren. Einige Historiker vertreten die Auffassung, dass es sich bei diesen zwei Päpsten um ein und dieselbe Person handelt; dagegen behaupten andere, dass Marcellus I. die Kirche von 304 bis 309 leitete.
3 Gegenpapst Felix II. (355-365) wurde vor langer Zeit als rechtmäßiger Papst angesehen. Die zwei Nummerierungen hinter dem Namen Felix III. (II.), der von 483 bis 492 regierte, und Felix IV. (III.), der von 526 bis 530 regierte, zeigen an, daß Felix II. rechtmäßig (die erste Zahl) oder nicht rechtmäßig (die zweite Zahl) Papst war; ganz gleich, welche Nummerierung angewendet wird, sie spiegelt wider, ob die alte Ansicht akzeptiert wird oder nicht. In Anbetracht dessen, dass Felix V. (1440-1449), selbst ein Gegenpapst, sich nicht als Felix IV. bezeichnete, betrachtete er Felix II. offensichtlich als rechtmäßig. Die Papstliste ist in dieser Hinsicht nicht widerspruchsfrei. Demgemäß war Johannes XVI. (997-998) ein Gegenpapst, und trotzdem bezeichnete sich der nächste Papst, der den Namen annahm, als Johannes XVII. (1003). Doch auch das Gegenteil kommt vor. Johannes XXIII. (1410-1415) war ein Gegenpapst; der neuere Johannes XXIII. (1958-1963) ignorierte ihn gänzlich und übernahm denselben Namen und dieselbe Zahl. Derselbe Fall liegt bei Gegenpapst Viktor IV. (1138) und Papst Viktor IV. (1159-1164) vor.
4 Gegenpapst Laurentius war zweimal Gegenpapst: 488 und zum zweiten Mal 501-505.
5 Stephan (II) wurde 752 rechtmäßig zum Papst gewählt, starb aber noch vor seiner Bischofsweihe. Wegen diesen Umstandes wurde er nicht als Papst anerkannt. Eine jüngere Theologie des Papsttums hat diese Meinung jedoch revidiert, und im Annuario Pontificio wird er seit der Ausgabe von 1961 als Papst aufgeführt; daraus folgen die zwei Nummerierungen für alle nachfolgenden Päpste mit dem Namen Stephan, wobei die Zählung in den Klammern die neuere Meinung wiedergibt.
6 Johannes XIX. (1024-1032); wegen Fehler in der Auflistung im Mittelalter gibt es keinen Johannes XX. Möglicherweise ist diese Verwechslung in der Liste auf Gegenpapst Johannes (?-844) zurückzuführen.
7 Die Regierungszeiten von Benedikt V. (964-966) überschneiden sich mit denen seines Vorgängers, Leo VIII. (963-965), und seines Nachfolgers, Johannes XIII. (965-972). Trotzdem gilt Benedikt als rechtmäßiger Papst.
8 Benedikt IX. (1032-1044, 1045, 1047-1048) wurde dreimal rechtmäßig gewählt und zweimal seines Amtes enthoben.
9 Martin IV. (1281-1285); es existiert weder Martin II. noch Martin III. Marinus I. (882-884) und Marinus II. (942-946) wurden fälschlicherweise unter Martin II. beziehungsweise Martin III. aufgeführt, und darum nahm der 1281 zum Papst gewählte Martin den Namen Martin IV. an.
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Ups,
da ist in der Tabelle einiges von der Formatierung verjohren gegangen 
richtig sollte es so aussehen, daß die linke Spalte die erste Hälfte der Päpste nennt und dann die rchte Spalte die restlichen. Leider ist alles zusammengerutscht
tschuldigung
Hallo Herbert,
Informationen über viele Päpste bekommst Du am Besten in den 4 Bänden von KARLHEINZ DESCHNER „Kriminalgeschichte des Christentums“ (Rowohlt). Diese Bände werden Dich wohl genügend aufklären.
Mit Gruss: engelhard
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Danke!
Eigentlich wollte ich mich auf die Prüfung für den Exchange Server vorbereiten, aber ich glaube, ich habe jetzt die nächsten sechs Monate verplant.
cu
Herbert