Auch Hallo,
ich denke mal das die Frage hier oft kommt und das man auch
keine genaue Angaben machen kann, aber vielleicht so eine
grobe Einschätzung.
nur eine sehr grobe.
Es gibt nämlich auf diesem Gebiet alles an Anbietern:
Firmen, die sich auf Hoch- und Tiefbau spezialisiert haben (haben bei uns die Garageneinfahrt gepflastert)
wie der Rentner, der „Hilfe bei Gartenarbeiten“ anbietet
insoweit bist Du mit Stundenlöhnen zwischen 10,00 und 100,00 Euro und darüber mit allem dabei …
Ich glaube ich hatte hier schon mal geschrieben, das wir
unsere Terrasse erneuern wollen. Sie ist nun gute 15 Jahr alt
und mittig ein wenig abgesackt, so das Tisch und Stühle immer
ein wenig Wackeln.
also Untergrund nicht ordentlich verdichtet …
Wir wollen Klinkerpflaster verlegen lassen. Je nach Kosten
auch noch einen Weg der durch unseren Garten geht gleich mit
machen lassen, damit der Belag einheitlich ist. Die Terrasse
hat zwischen 20 und 25 qm, der Weg ist 1m breit und ca. 10m
lang.
Die erste Frage ist die, ob sich ein Gartenbau darauf einlässt
das man viele Arbeiten Selbst übernimmt.
Wenn der Betrieb nein sagt = diesen nicht nehmen
DU kannst das bestimmen!
Wer zahlt, schafft an.
Oder ob die alles
machen wollen?
Geldschneider ja.
Wir könnten selbst zB. alle alten
Platten/Pflastersteine/Betonbacken entfernen. sowie benötige
Materialien beschaffen.
Punkt 2 würde ich mir an Deiner Stelle gründlich überlegen, wie auch den Punkt Entsorgung.
Eine Firma hat auf alle Fälle den Lastwagen für den ganzen Krempel, der Tonnen schwer ist, im Fuhrpark.
Du musst einen für die Abfuhr mieten, bzw. ein Entsorgungsunternehmen mieten und neue Pflastersteine kosten Anfahrt.
Wenn sie die verlegende Firma liefert, kannst Du verhandeln, ob die Anfuhr im Preis drin ist.
Dann ist die Frage ob benötigte Materialien selbst besorgt
werden können oder benutzt eine Firma nur die bei ihnen
erworbenen?
Meine Güte! Ich würde mich NIE darauf einlassen, meine Wahl nur aus den Mustern zu treffen, die eine Firma im Angebot hat. Tut auch kein Kunde. (Außer ein ganz Schüchterner)
Was ist im allgemeinen günstiger wenn ich die
Materialien selbst besorge oder über die Gartenbaufirma
beziehe?
Das ist Kalkulationssache.
Du kommst nicht darum herum, dass Du Dir erstens mehrere Angebote ansiehst - Stichwort Kostenvoranschlag! - und Du kommst erst recht nicht darum herum, mit dem Kostenvoranschlag in der Hand reihum anzurufen, was die Einzelposten kosten, wenn Du Dich selbst darum kümmerst.
Vergiss bei dem Ganzen aber bitte nicht, dass Du als Privatperson Einzelkämpfer bist.
Alles durchrechnen, Anrufen, womöglich irgendwohin fahren, um Muster anzusehen, kostet Zeit und Geld.
Es KANN mittelfristig nervenschonender sein, mehr Geld auszugeben und selbst weniger zu tun.
Wir hoch liegt so im Schnitt die benötigte Stundenzahl für
unsere Terrasse und Weg?
Guteste, das kann niemand sagen, der nicht Deinen Garten gesehen hat und die Zufahrtswege, die Möglichkeiten, Material im Garten bis zur „Baustelle“ zu karren.
Beispiel:
Unser Garten ist z.B. 50Meter lang. Als wir die Garageneinfahrt pflastern ließen, konnte der Bagger zum Auskoffern des Untergrunds direkt hineinfahren.
Als das Gewächshaus am anderen Ende des Gartens auf ein Betonfundament gestellt wurde und einen gerade mal drei Steinquadrate breiten Weg drumher bekam, musste jede Schubkarre Erde von Hand die 50Meter nach vorne gekarrt werden, weil es auf drei Gartenseite keine Möglichkeit gab, motorisiert abzufahren.
Letztlich hat mich die kleine Fläche hinten im Verhältnis mehr gekostet, als die große in der Garageneinfahrt.
Die ist von der Grundfläche 4x so groß und war rein vom Pflastern innerhalb eines Tages „erledigt“
- 1 Tag ausbaggern (was uns billig ein Bauer tat)
- 1 Tag Grobsplitt / Verdichten
Die Gewächshausarbeiten dauerten alles in allem fast eine Woche …
Dabei haben wir die Grundfläche für den Gewächshaus-Neubau selbst und von Hand ausgegraben.
Und die Zeit ist in den Angaben oben noch gar nicht eingerechnet
Es geht nur um das Pflaster legen, Es
muss nur mit Sand neu aufgeschüttet werden und das Niveau am
Haus höher gesetzt werden damit wieder ein Gefälle entsteht,
da mein Mann sagt das wir einen sehr Hochwertigen Unterbau
hätten.
Die Meinung Deines Mannes in Ehren - aber wenn das Neue halten soll, darf es nicht wieder auf Sand liegen, sondern muss auf Feinsplitt (auf dem hoffentlich tatsächlich ordentlich verdichteten Untergrund).
Die Fugen könnt Ihr aussandeln. Was mit auf Sand verlegtem Pflaster geschieht, hatten wir bei uns mit der „alten“ Garageneinfahrt = nach zehn Jahren wunderbare Kuhlen / Fahrspuren.
Also in der Theorie ist uns/meinem Mann klar was gemacht
werden muss. Wir trauen uns nur nicht an die Pflaster
arbeiten.
Fragt einen Einzelkämpfer-Landschaftsgärtner.
Womöglich bringt er es Euch sogar bei.
Ich weiß das jeder Gartenlandschaftsbau andere Preise hat (und
anders arbeitet) und das ihr mir keine genauen Angaben machen
könnt.
Aber vielleicht so eine ungefähre Angabe. Das ich so
ungefähr weiß wie viele Stunden da zusammenkommen und was der
Durchschnitts Stundenlohn ist.
Ich verweise auf meine Ausführungen oben
Im Übrigen ist es durchaus möglich und wurde von uns damals für die Garageneinfahrt auch so gemacht, dass wir mit der ausführenden Firma einen Festpreis vereinbart haben.
Damit ist es nämlich deren Problem, wenn sie langsamer sind, als sie eigentlich veranschlagt haben.
Manche Leute sagen, das macht ein Fachmann ruckzuck an einem
Tag und die Arbeitskosten sind überschaubar max Tausend Euro
die anderen Sagen da Zahlt ihr schon einiges dafür, das wird
viel viel teurer.
100% sicher ist man nie.
Wir wollten z.B. das alte Pflaster für die Einfahrt wieder verwenden, sie aber verbreitern etc.
… erst beim Pflastern stellte sich heraus, dass der Hersteller die neuen Steine geringfügig höher „gebacken“ hatte, als die alten. So dass die Firma uns entweder deutlich sichtbare Farbgrenzen hätte verlegen müssen, oder die alten und die neuen Steine mischen und dabei Stein für Stein von Hand die Niveauunterschiede nivelieren.
Sie wären eine Woche drüber gewesen, wir hätten so lange wie die Engel ins Haus schweben dürfen …
also haben wir in den sehr sauren Apfel gebissen und 3000 Euro mehr für mehr neue Pflastersteine gezahlt.
Und das alte Pflaster später für einen hochkomfortablen Weg im Garten verwendet.
Was glaubt ihr in welcher Höhe liegen die Arbeitskosten für
die von mir beschriebenen Arbeiten?
Das kommt auch sehr darauf an, wie der Preiskampf bei Euch in der Region ist.
Viele Anbieter = starke Konkurrenz, günstige Verhandlungsposition für Dich.
Wenige Anbieter = wenig Konkurrenz, Vorteil für den Pflasterer.
viele grüße
Geli