Informationen zum Thema Ultraschall

Hallo,

Im Rahmen einer Facharbeit suche ich ganz dringend Infos zum Thema Ultraschall. Etwa die genaue Definition des piezoelektrischen Effekts, oder andere Eigenschaften bzw. Effekte des US. Auch über einige Anleitungen für Versuche (möglichst ohne großen Materialaufwand)in diesem Bereich würde ich mich sehr freuen.
Das heißt, ich suche noch massig Material, über alles was mit Ultraschall zu tun hat.
(Bitte keine kompletten Facharbeiten)

Ciao

Suche ebenfalls !!!
Hallo,

ich suche ebenfalls Informationen über Ultraschall. Habe bereits etwas weiter unten gepostet. Speziel über Reinigung mit Ultraschall (Brunnenregeneration).

Rainer

Hallo Ultraschall-Suchende,

anbei erst mal zwei Links mit mehr Informationen zum Thema Reinigungsschall:

http://www.elma-ultrasonic.com/deutsch/produkte/rg.htm
http://www.proclient.de/infodat/uschall.htm

Dir Rainer, habe ich ja schon mehr Material zum Thema Brunnenreinigung versprochen.
Mehr dazu in einem e-mail an Dich. OK?

Grüsse Rainer

Mal sehen was die Encarta dazu meint

Ultraschallakustik, Teilgebiet der Physik, das sich mit Schallwellen befasst, deren Frequenzen im Allgemeinen über 20 000 Hertz liegen und daher für das menschliche Ohr nicht hörbar sind. Der Ultraschall darf nicht mit dem Überschall verwechselt werden. Bei letzterem geht es um die Phänomene bei der Bewegung von Körpern mit Geschwindigkeiten, die höher sind als die Schallgeschwindigkeit (siehe Aerodynamik). Mit modernen Ultraschallgeneratoren kann man Frequenzen von bis zu einigen Gigahertz (Abkürzung: GHz) erreichen; ein Gigahertz entspricht einer Milliarde Hertz. Hierbei werden elektrische Wechselströme der betreffenden Frequenz in mechanische Schwingungen umgesetzt. Zum Nachweis und zur Frequenzbestimmung von Ultraschall verwendet man z. B. einen piezoelektrischen Empfänger (siehe piezoelektrischer Effekt). Mit einem so genannten Schallsichtgerät lassen sich Ultraschallwellen sichtbar machen. In diesem Gerät befindet sich ein Behälter mit Wasser. Auf dem Wasser schwimmen feinste Aluminiumspäne, die sich je nach Schalldruck unterschiedlich ausrichten. Das Ganze wird von der Seite beleuchtet, wobei die Aluminiumpartikel das Licht unterschiedlich stark reflektieren. Auf dem entstehenden „Bild" stammen die hellen Abschnitte von den Teilchen, die stark vom Schallfeld zur Ausrichtung angeregt wurden. Die dunklen Flächen stammen von Teilchen, die kaum oder überhaupt nicht angeregt wurden.
Der Ultraschall wird inzwischen in vielen Bereichen angewandt, so in Physik, Chemie, Technik, Materialwissenschaft und Medizin. Ultraschallwellen nutzt man auch beim Sonar für Forschungs- und Navigationszwecke oder beispielsweise zum Aufspüren von Fischschwärmen. Zu den physikalischen und technischen Anwendungen zählen die Bestimmung von Materialeigenschaften wie Kompressibilität, Verhältnis von spezifischen Wärmekapazitäten oder Elastizität. Ultraschallwellen dienen außerdem zum Erzeugen von Emulsionen, etwa beim Homogenisieren von Milch oder bei der Produktion photographischer Filme, sowie zur Suche nach Materialfehlern in Werkstoffen. Mit Hilfe von Ultraschall mit Frequenzen im Gigahertzbereich kann man im Ultraschallmikroskop noch Details von nur einem Mikrometer (ein millionstel Meter) Größe erkennen. Akustische Oberflächenwellen haben wichtige Anwendungen bei elektronischen Steuerungseinrichtungen.
In der Medizin ist der Ultraschall inzwischen ein gängiges Hilfsmittel zur Diagnose und zum Zerstören von krankem Gewebe wie auch zum Heilen von geschädigtem Gewebe. Mit Ultraschall kann man beispielsweise behandeln: Schleimbeutelentzündungen, einige Arten rheumatischer Arthritis, Gicht und Muskelverletzungen. Auch Nierensteine können mit Ultraschall zerstört werden. Bei der Diagnose bietet der Ultraschall zuweilen mehr Möglichkeiten als die Röntgenstrahlen. Denn mit Röntgenstrahlen kann man die geringen Dichteunterschiede des Gewebes bei manchen Krebsarten oft nicht erkennen. Während der Schwangerschaft erlaubt der Ultraschall eine sehr schonende Aufnahme des Fetus im Mutterleib. Beim Durchdringen verschiedener Gewebe im Körper werden die Ultraschallwellen jeweils auf eine ganz bestimmte Art gebrochen oder reflektiert, je nach der Dichte und der Elastizität des Gewebes. Mit einem so genannten Ultraschallskalpell kann der Chirurg z. B. bei Operationen am Hirn (Lobotomie) oder am Ohr sehr viel feinere Schnitte ansetzen als mit einem herkömmlichen Skalpell. Bei diathermischen (wärmedurchlässigen) Vorrichtungen können Ultraschallwellen eingesetzt werden, um im Körperinneren Wärme zu erzeugen (aufgrund des Wärmewiderstands bestimmter Gewebearten). Dieses Verfahren nutzt man in der Physiotherapie aus.

„Ultraschallakustik“, Encarta® 99 Enzyklopädie. © Alle Rechte vorbehalten.

Piezoelektrischer Effekt, Bezeichnung für ein physikalisches Phänomen, bei dem durch mechanische Druckbelastung auf einen Kristall ein elektrisches Potential auf bestimmten Kristallflächen hervorgerufen wird. Im umgekehrten Fall führt das Anlegen eines elektrischen Feldes an bestimmten Kristallflächen zu einer Kristallverformung. Pierre Curie und sein Bruder Jacques entdeckten 1880 dieses Phänomen bei Quarz- und Rochellesalz und gaben ihm seinen Namen (griechisch piezein: drücken).
Piezoelektrische Effekte beobachtet man bei verschiedenen kristallinen Substanzen wie beispielsweise Quarz, Natrium-Kalium-Tartrat und Ethylendiamintartrat (Tartrate sind Salze der Weinsäure). Der Effekt wird durch die Verschiebung von Ionen in Kristallen mit nichtsymmetrischen Einheitszellen verursacht.
Beim Zusammenpressen verschieben sich die Ionen in jeder Einheitszelle und verursachen damit die elektrische Polarisation. Aufgrund der regelmäßigen kristallinen Struktur verstärken sich diese Effekte und erzeugen eine elektrische Potentialdifferenz zwischen einzelnen Flächen des Kristalls. Beim Anlegen eines externen elektrischen Feldes an den Kristall werden die Ionen in jeder Einheitszelle durch die elektrostatischen Kräfte so verschoben, dass sich der gesamte Kristall verformt.
Aufgrund ihrer Fähigkeit, mechanische Deformation in elektrische Spannungen und elektrische Spannungen in mechanische Bewegung umzuwandeln, werden piezoelektrische Kristalle in Geräten wie elektronischen Wandlern, Plattenspieler-Tonabnehmern und Mikrophonen eingesetzt. Piezoelektrische Kristalle werden auch als Resonatoren in elektronischen Schwingern und Hochfrequenzverstärkern verwendet, weil die mechanische Resonanzfrequenz von passend zurechtgeschnittenen Kristallen stabil und wohldefiniert ist.

„Piezoelektrischer Effekt“, Encarta® 99 Enzyklopädie. © Alle Rechte vorbehalten.

Das sollte für den Anfang genügen denke ich.

Gandalf