Auf der Bologna Konferenz wurde beschlossen bis 2010 die deutschen Studiengänge auf B.A. /M.A umzustellen und an allen Uni´s wird geplant und umstrukturiert.
Mir kommt es allerdings so vor als ob gerade diejenigen, die davon betroffen sein werden keinerlei Info´s darüber erhalten.
Meine Frage richtet sich also vor allem an Abiturienten, Eltern, Lehrer: Wie sieht der Informationsstand an den Schulen aus?
Generell war es bei mir vor dem Abi auch so, das ich nicht viel wusste wie ein Studium aufgebaut ist, aber gerade eine so weit greifende Veränderung sollte doch bekannt gemacht werden, oder nicht?
vor dem studium wissen die meisten nicht, was auf sie zukommt.
wie mit allen anderen dingen auf der welt.
2.
in bezug auf ba./ma.
das liegt daran, dass selbst die betroffenen(profs/studenten) probleme haben so schnell so viele neue veraenderungen und unklarheiten zu verstehen.
das braucht etwas zeit, bis da alles wie am band laeuft und da jeder bescheid weiss.
wieso sollen die lehrer oder eltern diese aufgaben uebernehmen?die schueler wollen doch studieren.
hochschulen machen:tag der offenen tuer/hochschulinformationstag
worauf willst du hinaus?
mfg:smile:
rene
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Auf diese Umstellung wurden wir erst während dem Studium „indirekt“ informiert.
Mit indirekt meine ich, dass ein Prof. mal ne kleine Umfrage gemacht hat ob die Grundvorlesungen (Chemie) für BA/MA auf Englisch oder auf Deutsch gehalten werden sollen.
Ansonsten gab es weder bei der Studienberatung noch bein Jobbörsen vor dem Abi oder ähnlichen Aktionen Infos über die Änderungen.
Worauf ich hinauswill?
Also, da ich bis zur 10 klasse auf einer Geamtschule war, hab ich in der 8. Klasse ein Praktikum gemacht und (meiner Meinung nach viel wichtiger) in der zweiten Hälfted er 9 Klasse hatten wir 1x pro Woche sowas wie „Bewerbungstraining“ worauf man achten sollte wenn man eine bewrbung schreibt, Einstellungstests etc. Warum gibt es sowas nicht für´s Studium? Sich für ein Fach und eine Stadt zu entscheiden ist ja echt das leichteste, dan aber rauszufinden was SWS sind, bei welchem Problem man wohin geht etc ist schon schwieriger. Und gerade die Umstellung auf B.A./ M.A. hat ja zur Folge, das man nach dem BA eigentlich fertig ist und den MA dan „Bezahlen“ muss. Mir geht es bei der ganzen Sache nicht um details wie die Verteilung der ECTS Punkte, sondern einfach um die stark veränderten Rahmenbedingungen.
Die Hochschultage finde ich was das angeht oft recht witzlos, da kann man mal in eine Vorlesung reinschnuppern, aber das bringt einen ja nicht wirklich weiter.
Generell war es bei mir vor dem Abi auch so, das ich nicht
viel wusste wie ein Studium aufgebaut ist, aber gerade eine so
weit greifende Veränderung sollte doch bekannt gemacht werden,
oder nicht?
Ich persoenlich finde, dass es neben einer Bringschuld auch eine Holschuld gibt. Die Informationen sind frei verfuegbar, es gibt Studienberatungsstellen an der Universitaet, es gibt einen ASTA, es gibt Schuelerinformationstage und man kann letzten Endes auch einfach zur Uni fahren und sich einen Studenten schnappen und ausfragen. Meine Erfahrung ist auch, dass Leute von der Uni gern zur Schule kommen, sofern sie vom Lehrer dazu eingeladen werden.
Tatsache ist allerdings auch dass die Umstellung an verschiedenen Fakultaeten auch verschieden zuegig von statten geht, einheitlich ist da IMHO nix, deswegen sollten die interessierten Schueler den Infotag der Uni auch als solchen nutzen und die zustaendigen Profs mit Fragen loechern und auch das Angebot bzw. die Empfehlung wahrnehmen an einem anderen Tag aufzutauchen und sich ein Paar Studenten zwecks ausfragen schnappen, macht nur leider kaum jemand.
Worauf ich hinauswill?
Also, da ich bis zur 10 klasse auf einer Geamtschule war, hab
ich in der 8. Klasse ein Praktikum gemacht und (meiner Meinung
nach viel wichtiger) in der zweiten Hälfted er 9 Klasse hatten
wir 1x pro Woche sowas wie „Bewerbungstraining“ worauf man
achten sollte wenn man eine bewrbung schreibt,
Einstellungstests etc. Warum gibt es sowas nicht für´s
Studium?
einstellungstests bei hochschulen? willst du dort arbeiten?
du kannst dich doch informieren.informationen kommen nicht zu dir. du musst sie dir holen.
bewerbungstraining ist viel komplexer als eine „bewerbung“ fuer die hochschule.
die numerus-klausus-ersetzungstests, auf die du vielleicht hinauswillst aendern sich und sind von hochschule zu hochschule anders. was da drankommt, koenntest du bei den wie du schreibst „witzlosen“ hochschulinformationstagen erfragen.
Sich für ein Fach und eine Stadt zu entscheiden ist
ja echt das leichteste, dan aber rauszufinden was SWS sind,
bei welchem Problem man wohin geht etc ist schon schwieriger.
Und gerade die Umstellung auf B.A./ M.A. hat ja zur Folge, das
man nach dem BA eigentlich fertig ist und den MA dan
„Bezahlen“ muss.
das sind sachen, die selbst die profs noch vor einigen wochen nicht wussten, da manche sagten, ma ist aufbau- und andere ma ist neustudium.
dafuer gibt es die „witzlosen“ HIT, damit man da fragen kann.
Mir geht es bei der ganzen Sache nicht um
details wie die Verteilung der ECTS Punkte, sondern einfach um
die stark veränderten Rahmenbedingungen.
Die Hochschultage finde ich was das angeht oft recht witzlos,
da kann man mal in eine Vorlesung reinschnuppern, aber das
bringt einen ja nicht wirklich weiter.
ich bin grad mitten im Abi und haben wir schon relativ früh Gedanken gemacht, wo und was ich mal studieren will. Sich überhaupt frühzeitig mit Studieren usw. auseinanderzusetzen ist tatsächlich bei meinen Mitschülern nicht unbedingt das Thema; klar gibt es die, mit denen ich letztes Jahr die ganzen Unis besucht habe, aber das Gros - würde ich behaupten - hat absolut keine Ahnung von nichts. (Das liegt aber nicht an der Umstellung zum Bachelor, oder so… )
Andererseits gibt es relativ wenige Infos, selbst für die, die sich dafür interessieren. Ich habe Stunden vorm PC gehockt, bevor ich was Allgemeines raushatte über Bachelor usw., wie das bei den einzelnen Unis aussieht, welche Fächer betroffen sind, welches System ich wo studieren werde, wenn ich anfange. Richtig planen - was Haupt- und Nebenfächer angeht - kann ich erst im Mai, dann können mir die meisten Unis nämlich sagen, was ich inhaltlich z.B. im Bachelor, der Politik ersetzen soll, studieren kann / darf / muss. Das ist etwas unpraktisch, wenn man bedenkt, dass ich mich im Juli beworben haben muss…
Das war eine der vielen Antworten, die ich bei den diversen Auskunftsstellen der Unis bekommen habe: Och… das ist doch noch viel zu früh, rufense im Mai noch mal an. Wir sind ja noch nicht mal in der Akkreditierung.
Und auf den Infoveranstaltungen bekommt man nur Flyer in die Hand gedrückt, auf denen nicht viel steht…
Mir kommt es allerdings so vor als ob gerade diejenigen, die
davon betroffen sein werden keinerlei Info´s darüber erhalten.
häh!
Abiturienten sind erwachsene Menschen und sollten in der Lage sein, sich selber um so was zu kümmern!!!
Also Informationsquellen bieten sich an:
Die entsprechenden Stellen an den Hochschulen
Lehrer anspitzen, daß sie Infos rausrücken
Internet
Gedrucktes, das man sich besorgen kann.
Generell war es bei mir vor dem Abi auch so, das ich nicht
viel wusste wie ein Studium aufgebaut ist, aber gerade eine so
weit greifende Veränderung sollte doch bekannt gemacht werden,
oder nicht?
Haaaaallo!
Wo lebst Du?
So was kann/soll/muß ein Schüler/eine Schülerin doch bitte selber tun.
Wie schon erwähnt gibt es eine Unmenge an Informationen - also tu selber was!
Da muss ich wohl nochmal was auf den Punkt bringen:
Ich studiere und hab mich auch selbst informiert! Ich finde mich inzwischen super zurecht an der Uni, das hat allerdings einige Zeit gebraucht. Aber darum ging es gar nicht, ehr darum, das man Schüler und Lehrer über die grundlegenden Veränderungen informieren sollte, das ein BA Studium nach 2 Jahren beendet ist, man damit aber andere Aussichten hat einen job zu finden als mit einem Magister und das man um was Magister ähnliches zu haben den Master braucht, den man aber selbst bezahlen muss.
Ich will gar nicht „alle Schüler an die Hand nehmen“ und ihnen zeigen wie die Uni funktioniert, da eine Uni genauso NICHT funktioniert, man muss sich selbst zurechtfinden, wenn man damit nicht zurecht kommt, soll man an eine FH mit festem Stundenplan gehen.
wenn man
damit nicht zurecht kommt, soll man an eine FH mit festem
Stundenplan gehen.
das stimmt so nicht.
An einer FH gibt es genauso wenig einen ‚verbindlichen‘
Stundenplan wie an einer Uni.
nach meinen Erfahrungen mit der Fachhochschule München muss ich da doch widersprechen: Es gab bei uns in der Elektrotechnik im Grundstudium keine Auswahlmöglichkeiten, wir mussten sogar unseren ersten Prüfungsversuch (sofern im Regelsemester abgelegt) bei dem vorgegebenen Prof ablegen.
Im Hauptstudium konnten wir dann den Studienschwerpunkt wählen, dann waren die Vorlesungen wieder fest vorgegeben.
Die einzige „freie Wahl“, die wir hatten, war, das Studium zu strecken und dadurch zu anderen Profs gehen zu können. Aber die Inhalte waren nicht frei wählbar. Das kann dann natürlich in anderen Bundesländern anders aussehen, aber bei uns war es eben so.
nach meinen Erfahrungen mit der Fachhochschule München muss
ich da doch widersprechen
ich sach ja, die Bazis
einige Kollegens sind von diversen FHen quer durch die Republik und die sagten, das es zwar verschulter zugeht als an den Unis, aber gezwungen wird man zu nichts.
Einige haben ihre Scheine (z.B. Mathe) in anderen Fachbereichen geschrieben, weil der ‚zuständige‘ Prof wohl eine Null,null war, etc.
Zudem hab ich auch mitgekriegt, daß an Unis einige Studis die Stundenvorschläge als Bibel gelesen haben und brav in die Vorlesung getrabt sind.