Es ist bekannt, dass die Arbeitsagenturen alles andere im Sinn haben, als das Wohl der Arbeitslosen und der Millionen anderen Hilfebedürftigen, die auf Zuschüsse angewiesen sind.
Ein Armutszeugnis für unser Land und nicht zuletzt auch für unsere Regierung, weil man den ARGE-Mitarbeitern noch nicht einmal den Buhmann zuschieben kann. Denn das scheint alles vom Gesetzgeber gesteuert zu sein.
Anträge werden verschlampt, Abteilungen und Mitarbeiter ständig umgebaut (scheinbar gesteuerte Rotation), telefonisch sind einige ARGEn trotz andere Auskünfte nicht (und zwar NIE!!!) erreichbar.
Geldauszahlungen werden boykottiert, …
Man kann das ja alles nachlesen und an den tausendfach gewonnenen Prozessen von Bürgern gegen die ARGEn auch nachvollziehen.
Da ist etwas ganz schön faul in unserem Land.
Und zwar derart modrig, dass man schon annehmen kann, da steckt Kalkül hinter.
Denn 7 Millionen Hilfsbedürftige werden wie würdelose Bettler und Schnorrer behandelt und gehen nicht einmal auf die Straße.
Nehmen es hin, dass Politiker und die großen Wirtschaftsunternehmen sich die Taschen voll machen, aber für sie, die oft jahrzehntelang gearbeitet und Steuern bezahlt haben, ist nicht einmal eine würdevolle Behandlung möglich.
Deshalb meine Frage: Gibt es irgendwo Richtlinien für ARGE-Mitarbeiter, aus denen ersichtlich ist, wie das System funktioniert?
Es würde mich nämlich mal interessieren, wie man das Abschalten aller ARGE-Telefone einer Stadt oder das mutwillige Verzögern von Antragsbearbeitungen verwaltungs- oder anweisungstechnisch definiert.
Ich habe zwar keine Hoffnung, aber vielleicht lesen ja auch ARGE-Mitarbeiter hier mit.
Vielen Dank schon mal, Uwe Eden
MOD: Titel Archiv-tauglich gemacht