Infos von Dt. Dienststelle - und jetzt?

Hallo zusammen,

ich habe mir von der Deutschen Dienststelle eine Auskunft über meinen Großvater erstellen lassen. Ich kenne jetzt zwar seine Laufbahn, Wehr-Nummer, Erkennungmarke und seine Truppenteile. Zwar hat mir die Deutsche Dienststelle auch ein paar Kopien beigelegt, aus denen man etwas über die Truppenteile, Unterstellung und Einsatzraum erfährt - aber ich würde mir gerne mehr drunter vorstellen können.

Mein Großvater war Zahlmeister und ist am 1.11.1934 in die Wehrmacht eingetreten. 1934 - das kommt mir ziemlich früh vor.

Wo finde ich denn mehr heraus über die Truppenteile meines Großvaters:
ab 09/1939: 3. Kompanie Maschinengewehr-Bataillon 11
ab 12/1940: 4. Maschinengewehr-Kompanie Kradschützen-Bataillon 36
ab 11/1941: Stab Vorausabteilung 36
ab 02/1944: Stab Divisions-Füsilier-Bataillon (A.A.) 36

Er wurde vermisst gemeldet am 29.06.1944. In den Kopien steht etwas davon, dass das Bataillon im Kessel von Bobruisk vernichtet wurde. Meine Großmutter hat mal Andeutungen gemacht, dass da ein großer Fluss war, über den einige gute Schwimmer entkommen konnten, mein Großvater wohl aber nicht. Ich habe im Netz leider keine guten Karten der Region gefunden. Weiss jemand bessere Quellen (also mit Karten der Region, auf der auch ein Fluss drauf ist)?

Gestorben ist mein Großvater im Juni 1945 in einem Lager bei Tscherepowez - laut einem Mitgefangenen an Lungenentzündung. Das war wohl die übliche Todesursache, oder?

Wer kann etwas Licht in mein Dunkel bringen?
Oder Literatur empfehlen dazu?

Vielen Dank!

~sam2810

Hallo zusammen,

ich habe mir von der Deutschen Dienststelle eine Auskunft über
meinen Großvater erstellen lassen. Ich kenne jetzt zwar seine
Laufbahn, Wehr-Nummer, Erkennungmarke und seine Truppenteile.
Zwar hat mir die Deutsche Dienststelle auch ein paar Kopien
beigelegt, aus denen man etwas über die Truppenteile,
Unterstellung und Einsatzraum erfährt - aber ich würde mir
gerne mehr drunter vorstellen können.

Mein Großvater war Zahlmeister und ist am 1.11.1934 in die
Wehrmacht eingetreten. 1934 - das kommt mir ziemlich früh vor.

Wo finde ich denn mehr heraus über die Truppenteile meines
Großvaters:
ab 09/1939: 3. Kompanie Maschinengewehr-Bataillon 11
ab 12/1940: 4. Maschinengewehr-Kompanie Kradschützen-Bataillon
36
ab 11/1941: Stab Vorausabteilung 36
ab 02/1944: Stab Divisions-Füsilier-Bataillon (A.A.) 36

Er wurde vermisst gemeldet am 29.06.1944. In den Kopien steht
etwas davon, dass das Bataillon im Kessel von Bobruisk
vernichtet wurde. Meine Großmutter hat mal Andeutungen
gemacht, dass da ein großer Fluss war, über den einige gute
Schwimmer entkommen konnten, mein Großvater wohl aber nicht.
Ich habe im Netz leider keine guten Karten der Region
gefunden. Weiss jemand bessere Quellen (also mit Karten der
Region, auf der auch ein Fluss drauf ist)?

Gestorben ist mein Großvater im Juni 1945 in einem Lager bei
Tscherepowez - laut einem Mitgefangenen an Lungenentzündung.
Das war wohl die übliche Todesursache, oder?

Wer kann etwas Licht in mein Dunkel bringen?
Oder Literatur empfehlen dazu?

Vielen Dank!

~sam28

Hallo,
Hast Du schon einmal hier nachgesehen?:
http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Gliederungen/Inf…
Schau auch bei Kradschützenbataillon 36 nach.
Dein Grossvater ist 1934 in die Reichswehr eingetreten, Wehrmacht wurde erst ab Einführung der Wehrpflicht so genannt. Gruss
Rainer

Hallo,
habe noch etwas vergessen, zu dem Kradschützenbataillon kommst Du durch anklicken Aufklärungsabteilung 36. Er war von 09.39 bis Ende in der 36. Infanteriedivision. Unter google kann man der Eingabe 36. Infanteriedivision einiges dazu finden, auch Literaturlisten.
Gruss
Rainer

Hallo,
Hast Du schon einmal hier nachgesehen?:
http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Gliederungen/Inf…
Schau auch bei Kradschützenbataillon 36 nach.
Dein Grossvater ist 1934 in die Reichswehr eingetreten,
Wehrmacht wurde erst ab Einführung der Wehrpflicht so genannt.
Gruss
Rainer

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Hi!

Er wurde vermisst gemeldet am 29.06.1944. In den Kopien steht
etwas davon, dass das Bataillon im Kessel von Bobruisk
vernichtet wurde. Meine Großmutter hat mal Andeutungen
gemacht, dass da ein großer Fluss war, über den einige gute
Schwimmer entkommen konnten, mein Großvater wohl aber nicht.
Ich habe im Netz leider keine guten Karten der Region
gefunden. Weiss jemand bessere Quellen (also mit Karten der
Region, auf der auch ein Fluss drauf ist)?

Probier’s mal hier:
http://www.geocities.com/fpd131/soccm07.html

Und dann klickst du unten auf „Theater Map“ - damit bekommst du einen Download einer Bitmap-Datei, die die Karte des sowjetischen Durchbruchs bei Bobruisk Anfang Juli 1944 darstellt. Der genannte Fluß dürfte die Beresina sein (der Kessel von Bobruisk ist auf der Karte eingezeichnet).

Grüße
Heinrich

Hallo zusammen,

He mein Großvater war auch dort, in der Stabskompanie der 9.Armee.
In demselben Zeitraum(Zusammenbruch der Herresgruppe Mitte; dazu gibt
es m.W. Bücher) vermißt und die Geschichte mit dem Fluß kenne ich
auch. Er hatte sein Pferd nicht mehr, weil er es vorm Durchqueren von
Sümpfen erschossen hatte. Andere hatten wohl die Pferde einfach sich
ihren Weg suchen lassen und besaßen sie noch. Jedenfalls soll ein
Offizier aus seiner Einheit gleich nachdem die Nachricht vom
Durchbruch kam, mit seinem Burschen zu Pferd los und noch
rausgekommen sein. Es gelang wohl auch sonst einigen Teilen noch über
den Fluß zu entkommen.
Mein Großvater geriert kurz davor in Gefanngenschaft, hat aber die
Gefangenschaft überlebt und kehrte 1948 heim!!!
Er war in Schwedt noch bei der Kavellerie ausgebildet(Eintritt in die
Wehrmacht 1936 bzw. Meldung) und kam dann zum IR41(Reiterzug;
Unteroffz.) und hat alles
miterlebt, wie es hier kurz beschrieben wird.
http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Gliederungen/
Infanterieregimenter/IR41.htm

Er wurde dann übrigens selber doch nicht motorisiert.