Infrarot/wärmewellenheizung

dieses Thema wurde schon 2007 diskutiert, und führte zu keiner befriedigenden Lösung. Die Suche hier im Forum ergab auch keinen Kenner. Trotzdem stelle ich hier mal die Frage, was von der Technik zu halten ist. Das zu beheizende Haus ist weitab von Gas oder Öl.
Hoffentlich wird diese Anfrage gelesen.

Gruss
Klaus Lavalle

Hallo Klaus,

ich hatte letztens so ein Ding in der Hand.

Schau mal unter tansun im wwweb - ich hoffe du meinst sowas.

Macht schon warm und so ein 1.300 Watt Strahler soll 9qm heizen.

Aber optisch - naja. Für Wintergärten oder vor das Haus o.k.

Tschüß
Peter

Hallo,
vermutlich meinst Du die Heizfolien, die man an Wänden oder Decke anbringen kann und die dann elektrisch heizen.
Prima Sache, mit ein paar Schönheitsfehlern:

  • Strom ist teuer. Ungefähr doppelt so teuer wie Öl oder Gas.
  • Bei dieser Heizung gibt es keinen Nachtarif, da man im Unterschied zum Nachtspeicherofen genau dann heizen muss, wenn man sich im Zimmer befindet.
  • Die verwendeten Wände dürfen nicht mit Möbeln zugestellt werden.
  • Wenn man sich außerhalb der Strahlung befindet, ist es zu kalt. Oder man heizt das ganze Zimmer auf angenehme Temperaturen auf, dann ist es zu teuer und an den bestrahlten Stellen zu warm.

Ich würde es lassen und mir eine billigere Heizmöglichkeit einbauen. Holz zum Beispiel. Oder eben doch Öl wegen des höheren Komforts. Am besten natürlich ein BHKW oder auch ein Kaminofen in Verbindung mit einer Solarunterstützung.
Gruß
loderunner

Hallo,
um was geht es konkret?
Wahrscheinlich doch wohl um elektrische Heizungen oder?
Prinzipiell strahlt jede beliebige Heizung auch Infrarot bzw.
Wärmestrahlung ab Ist physik. gar nicht zu verhindern.

Aber egal welche Art von elektrischer Heizung man nimmt, da
wird immer 1kWh elektrische Energie in genau eine
1kWh Wärmeenergie umgewandelt. Die Werbung behauptet, daß es
da bei der Effizienz große Unterschiede gäbe, was aber nur
Verblödung ist.

Wärmestrahler, die aber den größten Teil der Energie durch
Strahlung abgeben, sind eher kompakt und sehr heiß und deshalb
auch brandgefährlich.
Das sieht dann z.B. so aus:
http://www.kontrollbuero.ch/photogallery/IR-Strahler…

Auch Glühlampen strahlen ca. 80-90% als Infrarotstrahlung ab.

Gruß Uwi

dieses Thema wurde schon 2007 diskutiert, und führte zu keiner
befriedigenden Lösung. Die Suche hier im Forum ergab auch
keinen Kenner. Trotzdem stelle ich hier mal die Frage, was von
der Technik zu halten ist. Das zu beheizende Haus ist weitab
von Gas oder Öl.
Hoffentlich wird diese Anfrage gelesen.

Hallo Klaus,
ich bin jetzt auch schon seit einigen Wochen auf der Suche nach Antworten zu diesem Thema…
Habe das ganze Internet samt Foren und den dazugehörigen Fachleuten durchforstet, jede Diskussion dazu endete meist in üblen Beschimpfungen, Beleidigungen und Unmengen von Berechnungen die ich beim besten Willen nicht nachvollziehen kann, vor allem das Argument der hohen Kosten des Stromes halte ich angesichts ständig steigender Ölpreise für völlig überzogen.

Eines kann ich aber mit Sicherheit sagen: Ich habe keine negativen Äußerungen von Leuten gefunden die mit solch einem System heizen – allerdings auch niemanden der 100% glaubwürdig dieses System vertritt (ich glaube das waren nur Leute die diese Dinger verkaufen).

Ich habe deshalb beschlossen mir die nächsten Wochen einfach mal solch ein Teil (die Dinger die es als Bilder, Marmorplatte etc. gibt) zu kaufen und es in einem Zimmer auf Herz und Nieren zu testen (Stromverbrauch, Heizleistung, Wohlgefühl etc.) und mir dann eine eigene Meinung zu machen ob es für ein vollständiges Heizsystem taugt.

Viele Grüße
Michael

Hallo Michael,

wie recht du hast, hier sind sehr viele Halb- bis gar keine Kenntnisse vorhanden.
Da es sich um keine Quarzstrahler handelt, die Konvektionhitze erzeugen und auch benachbarte Gegenstände bis zum Brand erhitzen.
Klar ist auch bei Quarzstrahlern ein Infrarotanteil voranden.
Aber die reinen Infrarotheizungen senden eben nur Infrarot über eine Carbonfolie erzeugt aus.
Es wird auch keine Luft sondern nur feste Gegenstände erwärmt, die dann die Wärme an die Luft abgeben.
Eine auf 18 Grd C eingestellte Zimmertemperatur soll dann eine gefühlte Temperatur von 22 Grd haben.
Hierzu noch ein Link zu einem Professoren Streit.
http://www.dimagb.de/info/bauphys/pmstrahl.html
Gruss Klaus

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,
um was geht es konkret?
Wahrscheinlich doch wohl um elektrische Heizungen oder?
Prinzipiell strahlt jede beliebige Heizung auch Infrarot bzw.
Wärmestrahlung ab Ist physik. gar nicht zu verhindern.

Aber egal welche Art von elektrischer Heizung man nimmt, da
wird immer 1kWh elektrische Energie in genau eine
1kWh Wärmeenergie umgewandelt. Die Werbung behauptet, daß es
da bei der Effizienz große Unterschiede gäbe, was aber nur
Verblödung ist.

Wärmestrahler, die aber den größten Teil der Energie durch
Strahlung abgeben, sind eher kompakt und sehr heiß und deshalb
auch brandgefährlich.
Das sieht dann z.B. so aus:
http://www.kontrollbuero.ch/photogallery/IR-Strahler…

Auch Glühlampen strahlen ca. 80-90% als Infrarotstrahlung ab.

Gruß Uwi

Hallo Uwi
Da es sich um keine Quarzstrahler handelt, die Konvektionhitze erzeugen und auch benachbarte Gegenstände bis zum Brand erhitzen.
Klar ist auch bei Quarzstrahlern ein Infrarotanteil voranden.
Aber die reinen Infrarotheizungen senden eben nur Infrarot über eine Carbonfolie erzeugt aus.
Es wird auch keine Luft sondern nur feste Gegenstände erwärmt, die dann die Wärme an die Luft abgeben.
Die Oberflächentemperatur der Infrarotheizung liegt bei max. 80-100 Grd C.
Eine auf 18 Grd C eingestellte Zimmertemperatur soll dann eine gefühlte Temperatur von 22 Grd haben.
Daraus ist schon eine Energieeisparung zu erkennen.
Wobei natürlich eine Gasheizung günstigere Jahreskosten hat.
Aber wie geschrieben, Öl und Gas nicht machbar.
Hierzu noch ein Link zu einem Professoren Streit.
http://www.dimagb.de/info/bauphys/pmstrahl.html
Gruss Klaus

Hallo loderunner,

nach meiner Information ist es doch etwas anders.
Da es sich um keine Quarzstrahler handelt, die Konvektionhitze erzeugen und auch benachbarte Gegenstände bis zum Brand erhitzen.
Klar ist auch bei Quarzstrahlern ein Infrarotanteil voranden.
Aber die reinen Infrarotheizungen senden eben nur Infrarot über eine Carbonfolie erzeugt aus.
Es wird auch keine Luft sondern nur feste Gegenstände erwärmt, die dann die Wärme an die Luft abgeben.
Die Oberflächentemperatur der Infrarotheizung liegt bei max. 80-100 Grd C.
Eine auf 18 Grd C eingestellte Zimmertemperatur soll dann eine gefühlte Temperatur von 22 Grd haben.
Daraus ist schon eine Energieeisparung zu erkennen.
Damit gehe ich auch davon aus, dass man auch in unbenutzten Zeiten ein Haus frostfrei halten kann.
Wobei natürlich eine Gasheizung günstigere Jahreskosten hat.
Aber wie geschrieben, Öl und Gas nicht machbar. Kohle und Holz auch nicht wegen ungenutzten Zeiten.
Hierzu noch ein Link zu einem Professoren Streit.
http://www.dimagb.de/info/bauphys/pmstrahl.html
Gruss Klaus

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Hallo Peter,
Da es sich um keine Quarzstrahler handelt, die Konvektionhitze erzeugen und auch benachbarte Gegenstände bis zum Brand erhitzen.
Klar ist auch bei Quarzstrahlern ein Infrarotanteil voranden.
Aber die reinen Infrarotheizungen senden eben nur Infrarot über eine Carbonfolie erzeugt aus.
Es wird auch keine Luft sondern nur feste Gegenstände erwärmt, die dann die Wärme an die Luft abgeben.
Die Oberflächentemperatur der Infrarotheizung liegt bei max. 80-100 Grd C.
Eine auf 18 Grd C eingestellte Zimmertemperatur soll dann eine gefühlte Temperatur von 22 Grd haben.
Daraus ist schon eine Energieeisparung zu erkennen.
Wobei natürlich eine Gasheizung günstigere Jahreskosten hat.
Aber wie geschrieben, Öl und Gas nicht machbar.
Hierzu noch ein Link zu einem Professoren Streit zu dem Thema.
http://www.dimagb.de/info/bauphys/pmstrahl.html
Gruss Klaus

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Hallo,

nach meiner Information ist es doch etwas anders.

Was ist wie anders?

Da es sich um keine Quarzstrahler handelt, die Konvektionhitze
erzeugen und auch benachbarte Gegenstände bis zum Brand
erhitzen.

Habe ich das irgendwo behauptet?

Klar ist auch bei Quarzstrahlern ein Infrarotanteil voranden.

Ja. Dürfte nahe bei 100% liegen. Glaubst Du wirklich, dass das bisschen rot-glühen viel ausmacht?

Aber die reinen Infrarotheizungen senden eben nur Infrarot
über eine Carbonfolie erzeugt aus.

Ja, was sonst?

Es wird auch keine Luft sondern nur feste Gegenstände erwärmt,
die dann die Wärme an die Luft abgeben.

Tja, Luft ist halt nun mal ziemlich durchsichtig. Auch für Infrarotstrahlen.
Du hast übrigens eine andere Eigenschaft von Infrarotstrahlung vergessen zu erwähnen: sie strahlt nur geradeaus. Es gibt deshalb Schatten. Kalte Schatten.

Die Oberflächentemperatur der Infrarotheizung liegt bei max.
80-100 Grd C.

Was sich natürlich nicht auf die Dinger in der Wand oder Decke beziehen kann, sondern nur auf die, die man an der Wand aufhängt.

Eine auf 18 Grd C eingestellte Zimmertemperatur soll dann eine
gefühlte Temperatur von 22 Grd haben.

Aber nur, wenn man sich vor das Ding setzt. Und auch nur auf der dem Ding zugewandten Seite. Hinten wird’s kalt. Und wenn man sich mal woanders hinsetzen will, leider auch.

Daraus ist schon eine Energieeisparung zu erkennen.

Gegenüber einer Zentralheizung vielleicht. Wenn man damit zufrieden ist, still an einer Stelle zu sitzen und den Rücken mit einer Decke warm zu halten. Gegenüber einem Quarzstrahler gibt es natürlich keinen großen Unterschied.

Damit gehe ich auch davon aus, dass man auch in unbenutzten
Zeiten ein Haus frostfrei halten kann.

So? Kommt doch wohl allein darauf an, wie groß die Leistung von dem Ding ist. Und ob man alle Räume damit ausgestattet hat, in denen Frost Schaden verursachen kann.

Wobei natürlich eine Gasheizung günstigere Jahreskosten hat.

Und erheblich mehr Komfort.

Aber wie geschrieben, Öl und Gas nicht machbar.

Warum genau ist das nicht machbar?

Kohle und Holz auch nicht wegen ungenutzten Zeiten.

Holz in Form von Pellets auch nicht?

Hierzu noch ein Link zu einem Professoren Streit.

Da sehe ich keinen Streit. Nur jemanden, der seine Seite schildert. Und so richtig glauben kann ich diesem Text nicht. Denn Wärmestrahlung ist zwar von der absoluten Wärme des Strahlers abhängig, aber man kann in einem 20° warmen Raum keine Energie mit einer Fläche von 15° Oberflächentemperatur abstrahlen. Der Herr Professor, den ich nicht kenne, hat die Wärmeaufnahme der Fläche unberücksichtigt gelassen, das Strahlungsgleichgewicht, was sich da einstellt.
Zudem hat er auch die Kondensation nicht richtig geschildert, denn die Luftfeuchtigkeit (wenn sie zu hoch wird) schlägt sich auch dann nieder, wenn die Luft von der Wand erwärmt wird - nur halt woanders, nämlich im Schatten.
Hier: http://www.ing-buero-ebel.de/Meier/index.htm findet man übrigens einen Text, der einige Kommentare zu den Behauptungen gibt.

Ich halte den Herrn Professor für jemanden, der sich heftig verrannt hat, aber ich bin kein Bauphysiker. Das hat den Nachteil, dass ich nicht sämtliche Berechnungen prüfen, aber den Vorteil, dass ich unbefangen über die Behauptungen und Gegenbehauptungen nachdenken kann. Und ich komme da zu anderen Gedankengängen und Folgerungen als Meier.
Gruß
loderunner

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Hallo,

Da es sich um keine Quarzstrahler handelt, die Konvektionhitze
erzeugen und auch benachbarte Gegenstände bis zum Brand erhitzen.

du sprichst wirres Zeugs.
Die Schäden, welche auf dem verlinkten Bild zu sehen waren,
sind durch Wärmestrahlung verursacht worden.
Wärmestrahlung ist übrigens das gleiche wie Infrarotstrahlung.

Klar ist auch bei Quarzstrahlern ein Infrarotanteil voranden.

Wie ich schon geschrieben habe, ist ein solches Teil auf
Grund physikalischer Gesetze darauf angewiesen, den größten
Teil der Energie per Strahlung loszuwerden.
http://de.wikipedia.org/wiki/Stefan-Boltzmann-Gesetz…

Aber die reinen Infrarotheizungen senden eben nur Infrarot
über eine Carbonfolie erzeugt aus.

Deine Aussagen wiederspiegeln nur das dumme Geschwätz der
Werbung für Elektrische Heizungen. In dem Gewerbe wird
gelogen daß sich die Balken biegen und physikalischer Humbug
auf höchstem Niveau verbreitet.

Es wird auch keine Luft sondern nur feste Gegenstände erwärmt,
die dann die Wärme an die Luft abgeben.

Sobald die Heizung nicht mehr so heiß ist, wird zwangsläufig
ein erheblicher Teil durch Konvektion abgegeben.
Das ist auch nicht zu verhindern.

Die Oberflächentemperatur der Infrarotheizung liegt bei max.
80-100 Grd C.

Das ist ein Temperaturniveau, bei dem die Konvektion und die
IR-Strahlung bei gleich großer wirksamer Fläche etwa auf
gleichem Niveau liegt.
Bei 100°C Oberflächentemp. wird die Konvektion etwa 800W pro m²
ausmachen. Die Strahlung wird ca. 900W pro m² betragen.

Eine auf 18 Grd C eingestellte Zimmertemperatur soll dann eine
gefühlte Temperatur von 22 Grd haben.

Das ist Werbungsverarsche.
Klar, wenn du dich vor den Heizer stellst, wird es schön
warm werden.
Wo sollte da der Unterschied zu enem ganz normalen Heizkörper
sein, der mit ca. 80°C Vorlauftemp. arbeitet?

Daraus ist schon eine Energieeisparung zu erkennen.

Jaja, z.B. „EVO-Elektroheizung“. Die machen seit Jahren jeden
Herbst solche „Volks-Verblödungs-Werbung“.

Wobei natürlich eine Gasheizung günstigere Jahreskosten hat.

Da kostet 1 kWh etwa ein Drittel der Stromkosten, sofern man
nicht etwas günstigere Nachtstromtarife nutzen kann.

Aber wie geschrieben, Öl und Gas nicht machbar.

Mußt du wissen, was du noch für Möglichkeiten hast.
Falls doch elektrisch, wäre die Nutzung von Spartrifen (Nachtstrom)
anzustreben. Speicheröfen brauchen aber eben viel Speichermasse.

Hierzu noch ein Link zu einem Professoren Streit.
http://www.dimagb.de/info/bauphys/pmstrahl.html

Zumindest der erste Artikel von Prof. Claus Meier ist dummes
Geschwafel, welches ich nur als Auftragswerbung für diverse
Hersteller von Flächenhheizungen ansehen kann.
Den Inhalt der Diskussion kann der normale Bürger aber nicht
beurteilen. Der hört nur immer „gesunde Strahlung wie die Sonne“
Weitere Behauptungen zu Wirkung von Strahlung sind reiner Dummfang.

Da wird regelmäßig behauptet, großflächige Heizungen mit
Oberflächentemp. um 40grd würden „gesunde Strahlung wie die Sonne“
abgeben. Was soll den dieser Humbug?
Die Sonne ist ein schwarzer Strahler mit einer Temp. von
ca. 6000K. Eine Glühlampe erreicht gerade mal ca. 3000k.

Eine Wand mit 40°C wird in erster Linie eine Konvektionsheizung
sein. Der einzige Vorteil der großen Fläche ist die schwache
Strömungsgeschw. der Konvektion.
Die rel. geringe IR-Strahlung, was da aber von der Wand kommt,
liegt bei der Wellenlänge 2 Größenordnungen neben der sichtbaren
Strahlung der Sonne.
Gruß Uwi

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