Hallo,
nach meiner Information ist es doch etwas anders.
Was ist wie anders?
Da es sich um keine Quarzstrahler handelt, die Konvektionhitze
erzeugen und auch benachbarte Gegenstände bis zum Brand
erhitzen.
Habe ich das irgendwo behauptet?
Klar ist auch bei Quarzstrahlern ein Infrarotanteil voranden.
Ja. Dürfte nahe bei 100% liegen. Glaubst Du wirklich, dass das bisschen rot-glühen viel ausmacht?
Aber die reinen Infrarotheizungen senden eben nur Infrarot
über eine Carbonfolie erzeugt aus.
Ja, was sonst?
Es wird auch keine Luft sondern nur feste Gegenstände erwärmt,
die dann die Wärme an die Luft abgeben.
Tja, Luft ist halt nun mal ziemlich durchsichtig. Auch für Infrarotstrahlen.
Du hast übrigens eine andere Eigenschaft von Infrarotstrahlung vergessen zu erwähnen: sie strahlt nur geradeaus. Es gibt deshalb Schatten. Kalte Schatten.
Die Oberflächentemperatur der Infrarotheizung liegt bei max.
80-100 Grd C.
Was sich natürlich nicht auf die Dinger in der Wand oder Decke beziehen kann, sondern nur auf die, die man an der Wand aufhängt.
Eine auf 18 Grd C eingestellte Zimmertemperatur soll dann eine
gefühlte Temperatur von 22 Grd haben.
Aber nur, wenn man sich vor das Ding setzt. Und auch nur auf der dem Ding zugewandten Seite. Hinten wird’s kalt. Und wenn man sich mal woanders hinsetzen will, leider auch.
Daraus ist schon eine Energieeisparung zu erkennen.
Gegenüber einer Zentralheizung vielleicht. Wenn man damit zufrieden ist, still an einer Stelle zu sitzen und den Rücken mit einer Decke warm zu halten. Gegenüber einem Quarzstrahler gibt es natürlich keinen großen Unterschied.
Damit gehe ich auch davon aus, dass man auch in unbenutzten
Zeiten ein Haus frostfrei halten kann.
So? Kommt doch wohl allein darauf an, wie groß die Leistung von dem Ding ist. Und ob man alle Räume damit ausgestattet hat, in denen Frost Schaden verursachen kann.
Wobei natürlich eine Gasheizung günstigere Jahreskosten hat.
Und erheblich mehr Komfort.
Aber wie geschrieben, Öl und Gas nicht machbar.
Warum genau ist das nicht machbar?
Kohle und Holz auch nicht wegen ungenutzten Zeiten.
Holz in Form von Pellets auch nicht?
Hierzu noch ein Link zu einem Professoren Streit.
Da sehe ich keinen Streit. Nur jemanden, der seine Seite schildert. Und so richtig glauben kann ich diesem Text nicht. Denn Wärmestrahlung ist zwar von der absoluten Wärme des Strahlers abhängig, aber man kann in einem 20° warmen Raum keine Energie mit einer Fläche von 15° Oberflächentemperatur abstrahlen. Der Herr Professor, den ich nicht kenne, hat die Wärmeaufnahme der Fläche unberücksichtigt gelassen, das Strahlungsgleichgewicht, was sich da einstellt.
Zudem hat er auch die Kondensation nicht richtig geschildert, denn die Luftfeuchtigkeit (wenn sie zu hoch wird) schlägt sich auch dann nieder, wenn die Luft von der Wand erwärmt wird - nur halt woanders, nämlich im Schatten.
Hier: http://www.ing-buero-ebel.de/Meier/index.htm findet man übrigens einen Text, der einige Kommentare zu den Behauptungen gibt.
Ich halte den Herrn Professor für jemanden, der sich heftig verrannt hat, aber ich bin kein Bauphysiker. Das hat den Nachteil, dass ich nicht sämtliche Berechnungen prüfen, aber den Vorteil, dass ich unbefangen über die Behauptungen und Gegenbehauptungen nachdenken kann. Und ich komme da zu anderen Gedankengängen und Folgerungen als Meier.
Gruß
loderunner