hallo ich habe vor umzuziehen und mir vor kurzem eine echt schnuckelige wohnung angeschaut. die vorteile sind 430 euro warmmiete und alles echt topp hergerichtet,nachteile sind das nur ein holzkohleofen in der wohnung ist da das haus von 1920 ist. jetzt habe ich vor mit infrarotheizungen wärme in die bude zu bekommen . das wären 70qm in 3 räume aufgeteilt. hab mich jetzt auch schon bisschen informiert und irgendwo gelesen 50 watt pro qm sollte man einplanen. mit welchen kosten wäre dies dann im monat verbunden und wäre das dann auch ausreichend? sollte man so eine wohnung mieten oder ist das eine kostenfalle? solch eine wohnung in diesem zustand würde mit einer richtigen heizung sicherlich 600-700 warm kosten. was ratet ihr mir? schon mal danke
hallo,
430 euro warmmiete
was interessiert dich die heizung, wenn du eine warmmiete hast
)
ist. jetzt habe ich vor mit infrarotheizungen wärme in die
hier im forum ist mir noch keiner begegnet, der etwas davon hält. bei einem altbau ist zusätzlich zu beachten, daß die elektroinstallation möglicherweise dafür gar nicht ausgelegt ist, dann hat man zusätzlich noch einiges am kosten, um neue leitungen zu verlegen
mit welchen kosten wäre dies dann im monat verbunden
das hängt nicht von der installierten heizung sondern davon ab, wie warm man es haben will und iwe die bude isoliert ist. dazu läst man sich den energiepass vorlegen, da steht der verbrauch drin. gehen wir mal von 200kwh/m²/a aus, dann sind das 14000kWh/a oder bei 20ct/kWh 2800€/a
und wäre das dann auch ausreichend?
siehe vorher
sollte man so eine wohnung mieten oder ist das
eine kostenfalle?
mit dem holzofen geht das schon 90 jahre gut, das geht auch noch länger
Cu Rene
Anm: Sie finden diese Antwort schwer zu lesen? Dann liegt das vielleicht daran, daß ich den Stil der Frage angepaßt habe
Hallo,
die erste Frage ist, wer bezahlt den Betrieb der Heizung.
Kann das Holz fuer die Ofenheizung im Hof abgegriffen werden oder ist es zu bezahlen.
Sind alle Stromkosten in der Warmmiete drin oder kommen sie noch dazu.
Vermutlich kommen beide Heizkosten noch zu der Warmmiete dazu.
Gruss Helmut
Hallo!
ein holzkohleofen in der wohnung…
Seit reichlich 100 Jahren sind Zentralheizungen Stand der Technik. Gute Gründe sprechen gegen Einzelöfen:
- Brennstofftransport und Lagerung sogar nur kleiner Mengen in der Wohnung (egal ob Holz oder Braunkohlebriketts) verursachen in der Wohnung auf die Dauer viel Dreck. Dazu kommt der Staubanfall bei der Ascheentsorgung. Gelegentlich müssen auch Ofenrohre gereinigt werden. Wer so etwas macht, lernt, was eine nachhaltige Schweinerei in der Wohnung ist. Wenn der Schornsteinfeger kommt, kann es passieren (es passiert - garantiert!), dass sich Ruß durch alle nur erdenklichen winzigen Ritzen seinen Weg aufs Mobiliar der Wohnung bahnt.
- Von Komfort kann keine Rede sein. Wer tagsüber außer Haus ist und keinen Brennstoff nachlegen kann, kommt am Abend in die ausgekühlte Bude.
- Eine Feuerungsstelle in der Wohnung, die ihre Verbrennungsluft aus der Wohnung zieht (ist mit Ausnahme spezieller Öfen praktisch immer der Fall), funktioniert nur in zugiger Bude. Es wird also dauernd die teuer geheizte Raumluft durch Ofen und Schornstein nach draußen geleitet. Das ist feuerungstechnischer Irrwitz aus grauen Vorzeiten! Auch ein Ofen mit noch so gutem feuerungstechnischen Wirkungsgrad ändert daran nichts.
mit infrarotheizungen … 50 watt pro qm
Bei 70 qm kämst Du auf 3,5 kW. Multipliziere mit 24 h und mit 20 Cent/kWh … und jetzt noch mit 30, weil der Monat 30 Tage hat … und wenn Du Dich vom ersten Schrecken erholt hast und wieder zu klaren Gedanken fähig bist, kannst Du eigentlich nicht mehr auf die Idee kommen, Deine Wohnung elektrisch heizen zu wollen. Eine E-Heizung macht zwar in der Wohnung keinen Dreck, ruiniert aber Dein Konto. Es ist die teuerste Heizungsmethode.
Ich muss mich korrigieren. Es ist die zweitteuerste Heizmethode. Die teuerste, dümmste und gefährlichste Methode sind die seit einiger Zeit überall angepriesenen Ethanol-Kamine. Der Brennstoff wird für 3 €/Liter verkauft, was ca. 30 Cent/kWh entspricht. Zu den hohen Kosten hat man auch noch das Vergnügen, sämtliche Verbrennungsprodukte einatmen zu dürfen.
Mit einer Ofen- oder E-Heizung sparst Du am falschen Ende. Hinzu kommt, dass nur unsanierte Altbauten einen derart unzeitgemäßen Standard aufweisen. Solche Häuser haben oft einen Energiebedarf von 300 kWh pro m² und Jahr - manchmal noch weit mehr. Manche dieser alten Buden bekommt man gar nicht warm, egal wieviel Energie man durch das feuchte Gemäuer verbläst. Erspar’ Dir solche Verhältnisse und laß’ den Vermieter selbst darin hausen.
Gruß
Wolfgang
Hi, 70m2 mit Holz zu heizen ist zwar echt keine Aktion, macht aber nur Sinn mit einem einigermasen guten
Ofen, das bedeutet er muß die Frischluft von Außen bekommen und natürlich technisch sinnvoll gebaut sein.
Damit es möglichst wenig Aufwand ist sollte man sich auch eine Brennmittellogistig die auf den persönlichen Bedarf abgestimmt ist überlegen.
Dann kann man sehr sauber mit Holz oder auch Holzbriketts heizen.
Trotzdem muß so ein Ofen alle paar Wochen etwas gewartet werden.
Seit dem letzten Irakkrieg habe ich von Öl-Zentral auf Holz-Zentral umgestellt, habe aber, da es sich um ein wesentlich größeres Objekt handelt, natürlich etwas, aber durchaus entspannende Arbeit.
Ich geniese es und habe mir sicher seither viele tausend Euro erspart.
Also wäre es sinnvoller die Holzheizung zu erneuern.
gerade für so kleine Objekte gibts so zwischen 1000-1500 € kleine Pelletsöfen die einen Vorratsbehälter (bei 70m2) für mehrere Tage eingebaut haben.
Diese kleinen Öfen können mit Außenluft betrieben werden, lassen sich Temp / und Uhrzeit programmieren und sogar per Telefon einschalten und sind sehr Komfortable.
Der Vorteil zu kleinen Holzöfen liegt im Wirkungsgrad von ca. 95%.
Pellets gibts in tragbaren Säcken in jedem Baumarkt.
Das bedeutet, das man diese auch nicht großartig zuhause lagern muß.
Warmluftheizungen haben durchaus auch gesundheitliche Vorteile zum konstant temperierten Zentralgeheiztem Haus oder gar Passivhaus. (Kreislaufanregend durch Temperaturzonen und Unterschiede und Bakterienverbrennen durch Luftzirkulation am heissen Ofen, entgegen dem Bakterienzüchten in konstanten 23 Gradzonen).
OL
Wie schon geschrieben: Finger weg! Für 200 Euro mehr bekommst du eine richtige Wohnung mit Stand 20. oder 21. Jahrhundert.
Neben den schon genannten Nachteilen der Ofentechnik kommt auch der Gefahrenaspekt hinzu: Insbesondere Vergiftung durch Abgase veralteter Brennstellen sind nicht zu verachten.
Ansonsten ist es einfach nicht mehr zeitgemäß, punktuell 200 Grad zu erzeugen und den Rest des Tages das Ding frieren zu lassen. Gerade im Schlafzimmer oder der Küche wird es entweder zu warm oder zu kalt sein.
Pelletheizungen sind in Wirklichkeit auch Zentralheizungen. Da mag der Glaube entscheiden, ob sie gegenüber Gas/Öl besser sind. Aber dazu brauchte die Wohnung eine Zentralheizung.
Strom als Heizmittel ist vor allem dann unerschwinglich, wenn du nicht wenigstens eine Nachtspeichertechnik verwendest, die zumindest zu Schwachlastzeiten billigeren Strom nutzt. Wir hatten das 2 Jahre (Fußbodennachtspeicherelektro) und hatten die gleichen (hohen!) Kosten wie in unserem Gas-Altbau jetzt (~300 Euro pro Monat für ~125-150qm). Aber diese Technik stirbt aktuell aus und viele Nachtspeicherkonzepte sind sogar explizit in Mietwohnungen in den nächsten Jahren auszutauschen.
Hi,
also eine 70 m2 Wohnung braucht eigentlich nicht wirklich eine Zentralheizung, da verteilt sich die Wärme eigentlich auch so Problemlos.
Und gerade ein Nichtzentralheizungs Pelletskaminofen (Außenluft) der relativ konstant auf geringer Leistung heizt wird in so einer kleinen Wohnung wenn man unter Tag die Türen offen lässt die gesamte Wohnung heizen.
Bei einer Heizlast von 3,5 KW muss eine 70m2 Wohnung schon zugig sein oder es muss -20 Grad haben - das sind dann auch nur 2-3 Wochen im Jahr.
Gerade unterschiedliche Temperaturzonen tragen zu einem Wohlbefinden bei, dessen ist man sich gar nicht mehr bewust, wenn man gewohnt ist das alles auf ±2 Grad gleich ist.
Ich habe vor ein paar Jahren die Gewohnheit umgestellt, habe nun Räume mit 16-18 Grad, 20 Grad, und auch einen kleinen Aufenthaltsraum wo der Zentralkaminofen steht mit teilweise 22-26 Grad (da man die Raumtrenn-Schiebetür öffnen kann lässt sich die Temperatur gut auch noch weiter runter regeln.
Seit Jahren waren wir nicht mehr erkältet oder hatten Grippe.
Zuvor mit Konstant 20-22 Grad waren wir jedes Jahr mindestens 1 Woche am Stück Krank.
Wenn die Wohnung ansonsten ok ist. würde ich mit dem Vermieter reden ist doch keine Hexerei da eine anständige Heizung einzubauen.
Nachdem schon ein Kamin vorhanden ist bietet sich ja ein Pelletskaminofen (mit oder ohne Zentralheizungsanschluß) als ohnehin wirtschaftslichste Lösung gerade zu an.
Energiekosten sind ca.27,5 % im Vergleich zur Stromheizung.
131 € bei 24h x 30 Tage x 3,5 Kw bei 2,6€ für 10 KG Pellets
OL
Hallo,
da Du hier allgemein etwas zu feuerung mit Holzöfen sagst, werde ich auch mal losgelöst von der nichtgenauer bekannten Situation des UPs antworten.
- Brennstofftransport und Lagerung sogar nur kleiner Mengen in
der Wohnung (egal ob Holz oder Braunkohlebriketts) verursachen
in der Wohnung auf die Dauer viel Dreck.
Ja, sie machen Dreck, aber von „viel“ kann eigentlich nicht die Rede sein. Man sollte das Holz nur in einem passenden Behälter transportieren.
Dazu kommt der
Staubanfall bei der Ascheentsorgung.
Moderne Öfen haben Aschefächer, die beim Herausnehmen aus dem Ofen abgedeckt sind. Da hast Du bestenfalls an der Mülltonne etwas Aschestaub.
Gelegentlich müssen auch
Ofenrohre gereinigt werden.
bei modernen Öfen würde ich das nicht als gelegentlich sondern als selten bezeichnen. Es sei denn man verbrennt unzulässigerweise Müll.
Wer so etwas macht, lernt, was
eine nachhaltige Schweinerei in der Wohnung ist.
Da hat die Gartenarbeit schon mehr Schweinerei hinterlassen.
Wenn der
Schornsteinfeger kommt, kann es passieren (es passiert -
garantiert!),
wer garantiert das?
dass sich Ruß durch alle nur erdenklichen
winzigen Ritzen seinen Weg aufs Mobiliar der Wohnung bahnt.
Da muss mir was entgangen sein. Unser Schornsteinfeger holt einmal im Jahr ca 2 handvoll Ruß aus dem Schornstein. Das passiert im Heizungskeller und hat bisher auch dort nie eine Schweinerei hinterlassen.
- Von Komfort kann keine Rede sein. Wer tagsüber außer Haus
ist und keinen Brennstoff nachlegen kann, kommt am Abend in
die ausgekühlte Bude.
Mit dem Ofen bekommen wir im Wohnzimmer problemlos binnen 1 Stunde einen Temperaturanstieg von 5° (5K für den Physiker) zustande.
- Eine Feuerungsstelle in der Wohnung, die ihre
Verbrennungsluft aus der Wohnung zieht (ist mit Ausnahme
spezieller Öfen praktisch immer der Fall), funktioniert nur in
zugiger Bude.
Hängt von der Luftführung in der Wohnung bzw. im Haus ab. Als zugig würde ich unser Haus garantiert nicht bezeichnen.
Es wird also dauernd die teuer geheizte Raumluft
durch Ofen und Schornstein nach draußen geleitet. Das ist
feuerungstechnischer Irrwitz aus grauen Vorzeiten! Auch ein
Ofen mit noch so gutem feuerungstechnischen Wirkungsgrad
ändert daran nichts.
Entscheidend für die Bilanz ist einzig und allein, wieviel Abgas mit welcher Temperatur den Schornstein verlässt. Wenn man kalte Außenluft ansaugt, muss diese ebenfalls erwärmt werden um die nötige Abgastemperatur zu erreichen. Lediglich bei Heizungen mit Gebläse benötigt man geringe Abgastemperaturen, da hier kein Naturzug notwendig ist. Aber auch das ist mit modernen Pelletöfen möglich, da diese üblicherweise ein Gebläse besitzen.
Ich glaube, Du hast schon lange nicht mehr (oder noch nie?) mit einem Ofen geheizt.
Bei uns bleibt jedenfalls die Fußbodenheizung ausgeschaltet und das gesamte Haus wird nur mit dem Ofen beheizt.
Gruß, Niels
Hallo,
Neben den schon genannten Nachteilen der Ofentechnik kommt
auch der Gefahrenaspekt hinzu: Insbesondere Vergiftung durch
Abgase veralteter Brennstellen sind nicht zu verachten.
Das sollte eigentlich der Schornsteinfeger überprüfen. Leider steht im UP auch nicht, wie alt der ofen ungefägr ist.
Ansonsten ist es einfach nicht mehr zeitgemäß, punktuell 200
Grad zu erzeugen
wieso ist das nicht mehr zeitgemäß?
und den Rest des Tages das Ding frieren zu
lassen. Gerade im Schlafzimmer oder der Küche wird es entweder
zu warm oder zu kalt sein.
Aha, das sind jetzt gesicherte Erkenntnisse? Wie warm mag es denn der UP in seiner Küche und im Schlafzimmer haben, dass Du so etwas sagen kannst? Selbstverständlich kannst Du auch von hier aus erkennen, wie die Wohnung zugeschnitten ist und wie sich die Wärme des Ofens verteilen wird.
Pelletheizungen sind in Wirklichkeit auch Zentralheizungen. Da
mag der Glaube entscheiden, ob sie gegenüber Gas/Öl besser
sind. Aber dazu brauchte die Wohnung eine Zentralheizung.
Es gibt auch Pelletöfen. Das sind dann definitiv keine Zentralheizungen.
Gruß, Niels
Ofenheizung (war: Re^3: Infrarotheizung)
Interessante Diskussion:
also eine 70 m2 Wohnung braucht eigentlich nicht wirklich eine
Zentralheizung, da verteilt sich die Wärme eigentlich auch so
Problemlos.
Und gerade ein Nichtzentralheizungs Pelletskaminofen
(Außenluft) der relativ konstant auf geringer Leistung heizt
wird in so einer kleinen Wohnung wenn man unter Tag die Türen
offen lässt die gesamte Wohnung heizen.
Das mag ja sein, aber da fehlt mir gerade die physikalische Vorstellungskraft, dass dies im Sinne einer oprimalen Energienutzung so richtig ist, denn man will ja vielleicht nicht alle Räume gleich warm/kalt haben. Und über Tür auf/zu zu regulieren (oder über die Fenster) ist vermutlich auch etwas ungenau.
Ich glaube es hat auch etwas damit zu tun, WIE man denn heizen möchte: Leute wie ich, die gerne 22-23 Grad im Wohnzimmer und 21 Grad im Rest exklusive WC und Schlafzimmer haben wollen, würden mit so einer 1-Ofen-Strategie wohl kaum glücklich.
Ich weiss, dass es auch Menschen gibt, die ihre gesamte Wohnung auf 18-20 Grad heizen (ich nenn das „kühlen“). Da mag das dann funktionieren.
Gerade unterschiedliche Temperaturzonen tragen zu einem
Wohlbefinden bei, dessen ist man sich gar nicht mehr bewust,
wenn man gewohnt ist das alles auf ±2 Grad gleich ist.
Ich habe vor ein paar Jahren die Gewohnheit umgestellt, habe
nun Räume mit 16-18 Grad, 20 Grad, und auch einen kleinen
Aufenthaltsraum wo der Zentralkaminofen steht mit teilweise
22-26 Grad (da man die Raumtrenn-Schiebetür öffnen kann lässt
sich die Temperatur gut auch noch weiter runter regeln.
Das passt IMHO nicht zum „offene Türen“ Konzept 
Hi,
Das passt IMHO nicht zum „offene Türen“ Konzept
nu n das eine ist ja mein Objekt, das andere das vom UP.
Was bei meinem Objekt passt ist in einer üblichen 70m2 eben etwas anders.
Es hängt auch davon ab ob die 70m2 ein Schlauchsind oder ob es eher Quadratisch ist.
Ferner wo sich welche Räume und vor allem der Ofen befindet.
OL