das Fugen-s wird eingefügt, wenn sich die Zusammensetzung damit besser anhört1 oder sich leichter spricht. Hier sehe ich weder den einen noch den anderen Grund.
Gruß Ralf
1worüber sich je nach Region stundenlang streiten ließe. Aber wer möchte schon ohne Miezkaserne leben
Im Wesentlichen stimme ich meinem Vorredner zu - Ansicht(s)karte ohne „s“ zu sprechen fällt schwer. Allerdings wird wird das Fugenelement bzw. hier Fugen-s nicht nur eingefügt, damit es besser „klingt“. Ursprünglich diente das „s“ wahrscheinlich der Kennzeichnung des Genitivs (der Hof des Königs = König s hof). Im Falles des Wesens des Ingenieurs wäre Analog ein „s“ zu empfehlen. Eine feste Regel ist dies allerdings nicht. So wird im Amtsdeutsch aber auch umgangssprachlich das Fugen-s in Substantivkompositionen zunehmend weggelassen (Einkommensteuererklärung).
Hallo,
Es gibt einen sinnigen Unterschied zwischen den beiden Wörtern. Im Moment kann ich keine links zur Grammatik geben. In etwa und als Beispiel betrachtet, das erste ist das wissen des Ingenieurs, und das zweite ist der Ingenieur als Person.
Es gibt einen sinnigen Unterschied zwischen den beiden
Wörtern. Im Moment kann ich keine links zur Grammatik geben.
In etwa und als Beispiel betrachtet, das erste ist das wissen
des Ingenieurs, und das zweite ist der Ingenieur als Person.
Dieser Unterschied mag von einzelnen Sprechern gemacht werden, er ist in der Sprache selbst jedoch nicht angelegt. Das Fugen-s ist an sich bedeutungslos. Welche der beidenen Varrianten gemeint ist, ergibt sich einzig aus dem Kontext und Kotext, und da können beide Schreibweisen beide Bedeutungen haben.