Inhaberscheck - Betrug - welche Möglichkeiten ?

Hallo
Gestern wurden von unserem Konto mehrere hundert Euro als Inhaberscheck abgebucht.
Wir haben aber nie einen Scheck ausgestellt, bzw. wir besitzen garkeine Schecks.
Unsere Bank, die Sparkasse, läßt sich jetzt den Scheck zukommen.

Welche Möglichkeiten habe ich um meine 700 Euro wiederzubekommen ?

Ist die Bank verpflichtet die Ausgabe von Schecks festzuhalten ?
So kann man ja sehen das wir nie welche bekommen haben
Oder bleibt das jeder Bank selbst überlassen ?

Bin um jede Antwort dankbar

Gruss

Hallo
Gestern wurden von unserem Konto mehrere hundert Euro als
Inhaberscheck abgebucht.
Wir haben aber nie einen Scheck ausgestellt, bzw. wir besitzen
garkeine Schecks.
Unsere Bank, die Sparkasse, läßt sich jetzt den Scheck
zukommen.

Was meinen Sie genau mit Inhaberscheck? Klingt nach ner Verfügung mit einem Barscheck an einem Schalter Ihrer Bank!

Welche Möglichkeiten habe ich um meine 700 Euro
wiederzubekommen ?

In erster Linie wird die Übereinstimmung mit Ihrer Unterschrift geprüft. Da die Unterschrift erst ab einem bestimmten Betrag geprüft wird kann es sein das hier nach schon alles klar ist. Ist das nicht der Fall wirds schwierig. Wenn Sie Glück haben kann man anhand der Uhrzeit der Transaktion vielleicht auf Videoaufzeichnungen zugreifen. Gibt aber noch viel zu viele Einzelbildkameras die nur bei Verdacht ausgelöst werden sollen.

Ist die Bank verpflichtet die Ausgabe von Schecks festzuhalten

Ob Sie dazu verpflichtet ist bin ich mir nicht sicher. Nur bei den meisten Banken würde die Revisionsabteilung es nicht zulassen das diese nicht schriftlich festgehalten wird. Dann aber auch darauf achten das für die Zukunft direkt die ganze Scheckreihe gesperrt wird.

So kann man ja sehen das wir nie welche bekommen haben

Das könnte durchaus ne harte Nummer werden, sind sie sich wirklich sicher das Sie noch nie Schecks von Ihrer Bank bezogen haben? Habs viel zu oft erlebt das Verwandte oder Freunde sich einen geschnappt haben. Das andere würde auf ne ganz miese Sicherheitspanne hindeuten. Da bei der Ausgabe von mir früher immer Unterschrift und Karte oder die Ausweisdaten geprüft und festgehalten worden sind.

MFG
Marcel Kirsch

Hallo Marcel

Ja ich bin mir sicher das wir für unser Konto noch nie irgendwelche Sckecks bekommen haben. Auch nicht bei der Kontoeröffnung.
Definitiv nein

Was ich bezweifel ist, daß die Sparkasse sich die Mühe macht und Bilder bzw. Videoaufnahmen ansieht wann der Scheck (bzw. wer) eingelöst wurde.
Denn beim Inhaberscheck kann ja irgendwer den Scheck einlösen.
Immer der, der ihn gerade in Händen hat.

Laut Spk dauert alleine die Scheckanforderung ca. 2 Tage.
Super, genau auf das Wochenende. Denn 700 Euro sind ja nicht gerade wenig wenn die fehlen.

Ich hatte gehofft das die Bank alle ausgegebenen Schecknummern notiert.
Daran hätte man sehen können, dass wir nie Schecks erhalten haben.
Laut meiner Nachfrage wird sowas aber nicht mehr gemacht.

Kann derjenige denn einfach einen Blankoscheck genommen haben ?
Oder wie ist er an einen Scheck mit unseren Daten gekommen ?

Gruss

Oder wie ist er an einen Scheck mit unseren Daten gekommen ?

Gruss

Onlinebanking?
Viren?
Trojaner?
Über-die-Schulter-sehen?

Da gibt es viele Möglichkeiten.
Aber ich glaube, dass die Bank für die Sicherheit ihrer Kunden haftet. Wenn der Schalterangestellte das Geld an einen Fremden herausgibt, sollte dies das Risiko der Bank sein, nicht das der Kunden.
Solange Sie keinen Unsinn mit den Daten angestellt haben, sollten Sie das Geld auch zurück bekommen.
Glaube ich. Aber da gibt es ja genug Experten, die das wissen.

Ok, da gibt es wirklich genug Möglichkeiten

Alleine durch E-Bay gibt man ja seine Bankdaten weiter.
Da brauch es noch nicht einmal einen Trojaner oder ein Virus.
Trotzdem werde ich das überprüfen ! :smile:

Kannst du mie eine Freeware dazu empfehlen ?
Ich selber habe nur AntiVir drauf

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Kannst du mie eine Freeware dazu empfehlen ?
Ich selber habe nur AntiVir drauf

Keine Ahnung, ich gehe niemals ins Internet!!!
Aus Prinzip, alles zu gefährlich

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Ja ich bin mir sicher das wir für unser Konto noch nie
irgendwelche Sckecks bekommen haben.

Wie läuft das denn bei euch. Werden die mit der Post von einer Zentralen stelle geschickt oder noch in den Filialen ausgegeben. Selbst beim verschicken mit der Post kann ich mir aber nicht vorstellen das die keine Bestelllisten in der Filiale führen. Iss ja sogar noch ne Sparkasse und bei denen wurde eigentlich immer mehr wert auf sowas gelegt als bei anderen Banken. Oder ist es bei euch möglich per Internet zu bestellen. Zumindest dazu müssen Sie ja wohl ne Auskunft geben können.

Was ich bezweifel ist, daß die Sparkasse sich die Mühe macht
und Bilder bzw. Videoaufnahmen ansieht wann der Scheck (bzw.
wer) eingelöst wurde.

Wie gesagt muss halt nicht sein das es überhaupt welche von der Kasse gibt. Wenn ja geh ich trotzdem davon aus das man die sich anschauen wird.

Denn beim Inhaberscheck kann ja irgendwer den Scheck einlösen.
Immer der, der ihn gerade in Händen hat.

Unterschrieben muss er schon sein. Nur wird halt erst ab einem bestimmten betrag geprüft.

Laut Spk dauert alleine die Scheckanforderung ca. 2 Tage.
Super, genau auf das Wochenende. Denn 700 Euro sind ja nicht
gerade wenig wenn die fehlen.

Das geht aber auch viel fixer. Vielleicht mit dem falschen Mitarbeiter gesprochen. Nochn Tip. Das muss denen unangenehm und peinlich sein nicht umgekehrt. Sonst direkt ab zum Filialleiter. Nicht von irgend sonem Sparkassenmütterchen abspeisen lassen. Die ham eh keine Ahnung von dem was reden.

Ich hatte gehofft das die Bank alle ausgegebenen Schecknummern
notiert.
Daran hätte man sehen können, dass wir nie Schecks erhalten
haben. Laut meiner Nachfrage wird sowas aber nicht mehr gemacht.

Das nenn ich mal fahrlässig. Wirds aber einfacher machen wieder ans Geld zu kommen, da Sie so ja nicht nachweisen können das du sie erhalten hast. Ist genau das Gleiche wie bei ner abgefangen Kartenbestellung. Haftet die Bank ja auch, da Sie keine Empfangsbestätigung hat.

Kann derjenige denn einfach einen Blankoscheck genommen haben?

Ne die Kontonummer muss von der Bank eincodiert werden.

Oder wie ist er an einen Scheck mit unseren Daten gekommen ?

Die werden schon ordnungsgemäß von der Bank erstellt worden sein. Vielleicht auch ein Codierungs oder Lesefehler. Aber dann wird die Unterschrift ja auf jeden Fall abweichend sein.

Wünsch Dir viel Glück
Marcel

Hallo,

es muss nicht unbedingt sein, dass die Bank alle Schecknummern noch nachvollziehen kann. Sie müsste aber auf jeden Fall Scheckanforderungen nachvollziehen können. Und wenn nie welche angefordert worden sind, dann kann man hierzu ja auch nichts finden.

Es ist allerdings mehr als einfach sich selbst Schecks zu drucken. Blankoformulare gibt es im entsprechenden Versandhandel als Endlosformular, und man lässt sich von der Bank einen Nummernkreis für diese selbsterstellten Schecks geben, wenn man damit seriös arbeiten will (z.B. verschicken Versicherungen massenhaft selbsterstellte Schecks auf diesem Wege). Grundsätztlich also kein Problem mit solchen Blankoformularen auch Unfug zu treiben, und fremde Daten einzudrucken.

Gruß vom Wiz

Moin,

Gestern wurden von unserem Konto mehrere hundert Euro als
Inhaberscheck abgebucht.
Wir haben aber nie einen Scheck ausgestellt, bzw. wir besitzen
garkeine Schecks.
Unsere Bank, die Sparkasse, läßt sich jetzt den Scheck
zukommen.

Welche Möglichkeiten habe ich um meine 700 Euro
wiederzubekommen ?

Du hast schon den ersten Schritt richtig gemacht und eine Kopie des Beleges angefordert.

Sobald die Bank den Scheck vorlegt gibt es mehrere Möglichkeiten:
a) Der Scheckaussteller ist nicht mit Kontoinhaber / Bevollmächtigtem identisch, was anhand der Unterschrift geprüft wird
=> keine Panik, die Bank wird Dir das Geld mit der ursprünglichen Wertstellung wieder gutschreiben. Du hast also keinen Zinsverlust.
b) Du hast an der Kasse EUR 700 in bar verfügt, die Bank hat dies aber versehentlich nicht als „Barauszahlung“, sondern als „Scheck“ gebucht
=> keine Panik, alles o.k.
b) Die Unterschrift auf dem Scheck stimmt mit der Unterschrift des Kontoinhabers / Bevollmächtigtem überein.
=> entweder kommt Dir dann die Erinnerung, daß Du doch einen Scheck ausgestellt hast, dann hat ja alles seine Richtigkeit oder
die Unterschrift ist gefälscht!

Dann würde ich… (weiß ich nicht, weil ich das noch nie hatte, aber ich könnte mir folgende Möglichkeiten vorstellen):
a) Dem Bankmitarbeiter meinen Verdacht mitteilen und ihn fragen, was Du jetzt machen könntest.
b) Wenn es wirklich ein Scheckformular der Bank ist, nachforschen lassen, an wen die Scheckformulare (meistens werden die Formulare nicht einzeln ausgegeben) und auf wessen Anforderung (Bank macht das nur gegen schriftlichen Auftrag) ausgegeben wurden
c) schriftlich der Bank den Sachverhalt schildern (damit ich für spätere Ansprüche nachgewiesen habe, daß ich fristwahrend tätig geworden bin).
d) Anzeige erstatten.

Ich denke, damit kommst Du schon ziemlich weit.

Im Übrigen ist ein Scheck (theoretisch) nicht an eine äußere Form gebunden, sondern nur an bestimmte Bestandteile, die darauf enthalten sein müssen; Du kannst also auch Schmierpapier zu einem Scheck machen.

Gruß vom Wolf

Moin,

es muss nicht unbedingt sein, dass die Bank alle Schecknummern
noch nachvollziehen kann.

Doch, weil jede Schecknummer nur einmal ausgegeben wird. Und bei der Ausgabe wird festgehalten, an wen dieser Nummernkreis ausgegeben wurde.

Sie müsste aber auf jeden Fall
Scheckanforderungen nachvollziehen können. Und wenn nie welche
angefordert worden sind, dann kann man hierzu ja auch nichts
finden.

Es ist allerdings mehr als einfach sich selbst Schecks zu
drucken. Blankoformulare gibt es im entsprechenden
Versandhandel als Endlosformular, und man lässt sich von der
Bank einen Nummernkreis für diese selbsterstellten Schecks
geben, wenn man damit seriös arbeiten will (z.B. verschicken
Versicherungen massenhaft selbsterstellte Schecks auf diesem
Wege). Grundsätztlich also kein Problem mit solchen
Blankoformularen auch Unfug zu treiben, und fremde Daten
einzudrucken.

Wenn man das aber zu Lasten eines fremden Kontos macht, muß man auch noch die Unterschrift fälschen. Und wenn der Kontoinhaber widerspricht und die Unterschrift erkennbar gefälscht ist, wird dem Kontoinhaber der Scheckbetrag wieder gutgeschrieben.

Gruß vom Wolf