Inhaberschuldverschreiben vs. 'normale' Anlage

Hallo,
ich möchte 20 000 Euro anlegen. Zunächste zog ich in Erwägung mein Geld ein Jahr lang fest zu 5,15 % Zinsen anzulegen. In der Bank wurde mir empfohlen statt dessen lieber auf Inhaberschuldverschreiben umzusteigen, weil ich dort die Kursgewinne nicht versteuern muss, vorausgesetzt, ich kaufe noch dieses Jahr die Anteile. Jetzt bin ich in einer Zwickmühle, da ich nicht weiß, was die bessere Alternative ist. Vor allem weiß ich nicht genau, wie ich errechnen kann, wieviel Steuerersparnis ich durch die IHS hätte. Könnt ihr mir weiterhelfen? Vielen Dank.

Hallo Schnuffl,

wichtiger als das Steuerthema ist gerade per heute das Thema Sicherheit.
Eine IHS ist keine Einlage und somit nicht staatlich oder über den Einlagensicherungsfonds abgesichert. Es handelt sich um eine Unternehmensanleihe.
Geht die Bank dahinter pleite, wird es schwer für Dich Dein Geld zurück zu bekommen.
Zwar ist es nicht direkt zu erwarten, dass in D richtige Bankpleiten entstehen, aber das dachten wir vor 12 Monaten über Lehmann Brothers usw. auch.

Denk immer dran: Die Bank interessiert nur Dein Bestes! Du interessierst sie eher weniger… .

Gruß vom Money-Schorsch