Inhaltsangaben

Hallo
ich habe folgende probleme:
ich bräuchte eine Inhaltsangabe von folgenden büchern:

  1. die heilige johanna - George Bernard Shaw
  2. die Zauberflöte - Mozart
  3. Jeanne oder die Lerche - Jaen Anouilh
  4. die neuen leiden des jungen werthers - Ulrich Plenzendorf
  5. Wilhelm Tell für die Schule - Max Frisch

kann mir dabei jemand helfen?
hat jemand mal ein referat über eines der bücher gehalten?
oder das buch so gelesen und sich den Inhalt aufgeschrieben?

danke!

cu martin

Hallo,

  1. die heilige johanna - George Bernard Shaw
  2. die Zauberflöte - Mozart
  3. Jeanne oder die Lerche - Jaen Anouilh
  4. die neuen leiden des jungen werthers - Ulrich Plenzendorf
  5. Wilhelm Tell für die Schule - Max Frisch

Nr. 1, 3 und 4 findest du beschrieben in:
„Kindlers Neues Literatur Lexikon“ (in den meisten Universitäten einzusehen; wenn du noch ein oder zwei Tage wartest, kann ich die Beschreibung auch zusammengefasst posten. Dann bitte nochmal fragen!)

Nr. 2 ist in jedem Opernführer ausführlich nachzulesen.

Eine Zusammenfassung für 5 wüsste ich im Moment auch nicht.

Herzliche Grüße

Thomas Miller

Nr. 1, 3 und 4 findest du beschrieben in:
„Kindlers Neues Literatur Lexikon“ (in den meisten
Universitäten einzusehen; wenn du noch ein oder zwei Tage
wartest, kann ich die Beschreibung auch zusammengefasst
posten. Dann bitte nochmal fragen!)

Hallo!

Vorerst einmal danke, hab ehrlich gesagt nicht mit einer Antwort gerechnet!

Ja wenn du das posten könntest, wäre das wirklich super!

danke nochmals

mfg martin

Hallo nochmal,

ich bräuchte eine Inhaltsangabe von folgenden büchern:

  1. die heilige johanna - George Bernard Shaw

Baudrigcourt, der Kommandant der Burg von Vaucouleurs, und Johanna (von Orleans) streiten sich darum, ob Johanna Pferd, Rüstung und Begleitung für den Feldzug gegen die Engländer erhalten soll - eigentlich wäre das für eine Frau ein Vergehen gegen die Regeln der Kriegskunst und gegen den Anstand gleichzeitig. Johanna gewinnt mit Argumenten. (Nach der Zusage beginnen die Hühner haufenweise Eier zu legen - Eine Erklärung dafür gibt es aber nicht.) Bei ihrem ersten Auftritt am Hof wird Johanna einer Prüfung unterzogen - sie muss den Dauphin unter den Adligen herausfinden (historisch belegt), was ihr auch gelingt. Sie erhält im Folgenden die Gunst von Adel und Kirche und beginnt den Zug. An der Loire geschieht ein Wunder: Der Wind schlägt um und ermöglicht so, den Fluss zu übersetzen und Orleans zu befreien - die Voraussetzung für die Krönung des Dauphins. Jetzt schaltet Shaw ein Zwischenkapitel ein, die Diskussion zwischen dem Earl of Warwick und dem Bischof von Beauvais, in dem beide sich einigen, dass Johanna mit ihrer Nationalismus das Feudalsystem infrage stellt, weil die Lehnsherren über der Nation stehen. Gleichzeitig gefährdet sie mit ihrer Mystik (Stimmenhören) die Macht der Kirche. Beide besiegeln das Schicksal der Johanna. Nach der Krönung des Dauphins in Reims streben auch ihre Verbündeten nur noch nach Frieden, ihre Forderung, die Engländer gänzlich aus Frankreich zu vertreiben, führt zu ihrer Gefangennahme durch die Burgunder. Sie wird an Warwick verkauft. Sie wird in einem Inquisitionsprozess, der von Shaw betont unparteilich gestaltet ist, angeklagt. Sie redet sich durch ihre Hartnäckigkeit um Kopf und Kragen, widerruft unter dem Eindruck des Verbrennungsurteils und bekennt sich erneut, weil ihr lebenslange Haft schrecklicher als der Tod erscheint. Sie wird hingerichtet. Ihre Gegner aber wissen, dass sie nicht die Idee an sich, sondern nur deren erste Vertreterin getötet haben. In einem Epilog heißt das Ergebnis aus der Sicht des 20. Jahrhunderts (Heiligsprechung 1920): „O Gott, …, wie lange wird es dauern, bis wir bereit sind, deine Heiligen zu empfangen …!“

(Fortsetzung folgt)

  1. Jeanne oder die Lerche - J ea n Anouilh

Dem Drama liegt dieselbe Geschichte wie bei Nr. 1 zugrunde. Anouilh wendet die Geschichte aber anders, indem er das Ziel Johannas, das menschliche Gewissen in den Mittelspunkt zu stellen, als das zentrale Problem aufzeigt, mit dem sie sich gegen die Kirche stellt, deren Argument lautet: Wer die Menschen liebt, liebt Gott nicht, und solange es Menschen wie Johanna gibt, ist auch die Folter notwendig. Das Stück spielt in nur einem Akt den Inquisitionsprozess durch, wobei alle Handlungsträger zugegen sind. Johanna wird als kleines unschuldiges Mädchen dargestellt, die in ihrer Hinrichtung einen unglaublichen Triumph erlebt.

(Fortsetzung folgt)

  1. Die neuen leiden des jungen W. - Ulrich Plen zd orf

Im zeitgenössischen Jargon von DDR-Jugendlichen erzählt das Stück die Geschichte des 17-jährigen Musterknaben Edgar Wibeau, der nach einem Konflikt die Lehre „schmeißt“, seine Mutter verlässt und aus der Kleinstadt nach Berlin aufbricht (Ideale: lange Haare, Popmusik und vor allem Jeans). Er scheitert mit dem Versuch, Kunstmaler zu werden, und taucht in einer zum Abriss bestimmten Gartenlaube am Stadtrand unter. Auf dem Klo findet er Goethes „Werther“, mit dem er zunächst nichts anzufangen weiß. Aber als er sich schließlich in die Kindergärtnerin Charlie verliebt, schickt er seinem in Mittenberg gebliebenen Freund Willi Tonbandaufzeichnungen, die seine Stimmung beschreiben, gespickt mit Goethezitaten (Identifikation mit Werther). Charlies Verlobter Dieter, ein Germanistikstudent, taucht auf, und es kommt zur Trennung. Edgar möchte nun zwar arbeiten, aber seine Individualität nicht preisgeben. Er will sich nicht anpassen. In einer Anstreicherbrigarde möchte Edgar durch eine eigene Erfindung für die Gesellschaft nützlich zu werden, kommt aber beim Ausprobieren seiner Erfindung um Leben.

Ich hoffe, dass dir die Zusammenfassungen einigermaßen nützlich sind.

Schöne Grüße

Thomas Miller

danke
Hallo!

Herzlichen Dank für die Arbeit und Mühe die du dir angetan hast!
Sind sehr gute Zusammenfassungen, also ich kann viel damit anfangen!

Also nochmals vielen Dank!

mfg martin