Inkasso

Hallo Zusammen,

ein älterer Mann, der nicht mehr in der Lage war selbst Auto zu fahren hat seiner Enkelin sein Auto überlassen und seine Autoversicherung zum 30.11.06 gekündigt. Das Auto war jedoch weiterhin auf ihn angemeldet, wurde jedoch bei einer anderen Versicherung versichert. Im Dez. 2006 ist er umgezogen in ein Seniorenheim. Die Kündigung der Versicherung ist per Einschreiben versendent worden.
Von der Versicherung ist keine Kündigungsbestätigung eingegangen. Allerding hat die Versicherung aufgehört die Beiträge vom Konto abzuziehen und er ist davon ausgegangen, dass die Kündigung somit akzeptiert wurde. Eineinhalb Jahre später wurde ein Betrag in Höhe von 172 € von der Versicherung die in 2006 gekündigt wurde vom Konto des Mannes abgebucht. Da keine Rechnung oder Schreiben von der Versicherung eingegangen ist, hat der Mann eine Rücklastschrift veranlasst. Im August kamm jetzt ein Schreiben von einem Inkassobüro mit einer Forderung von 455 €. Ist der Mann verpflichtet diese Forderung zu bezahlen?

Über rasche antworten würde ich mich freuen!

Hallo,

ein älterer Mann, der nicht mehr in der Lage war …

kamm jetzt ein Schreiben von einem Inkassobüro mit einer
Forderung von 455 €. Ist der Mann verpflichtet diese Forderung
zu bezahlen?

wie soll man diese Frage beantworten ohne den Inhalt dieses Schreibens zu kennen? Irgendwie wird die Forderung darin ja begründet sein.

Gruß

S.J.

Hallo,

zuerst sollte man sich das Schreiben vom Inkassobüro durchlesen, da stehen die Kosten einzeln aufgelistet drin. Wenn jetzt Unklarheiten bestehen, sofort und direkt dort anrufen. Bitte auch Datum und Uhrzeit und Gedächtnisprotokoll des Gespräches niederschreiben oder noch besser einen Zeugen dabei haben, der mithören kann (Telefon auf Freisprechen stellen). Alles weitere richtet sich nach diesem Gespräch. Natürlich kann man auch sofort die Keule schwingen und Rechtsschutzversicherung oder Anwalt bemühen. Aber Ball flachhalten, das hilft schneller.

Viele Grüße
Selorius