Inkasso

Guten Tag,

angenommen man bekäme heute einen Brief von einem Inkassounternehmen, man solle zusätzlich zu dem, dem Hauptgläubiger schuldigen Betrag, 64,50 Euro Gebühren für das Inkassounternehmen bezahlen.

Der Brief wurde am 4.11. erstellt, der schuldige Betrag aber am 3.11. an den Hauptgläubiger überwiesen, und als man anruft wird einem auch gesagt „bei uns ist alles geklärt. für uns ist die sache abgeschlossen.“

Soll man bezüglich des Inkassounternehmens nun totstellen? Oder direkt widersprechen? Die Forderung des Hauptgläubigers bestand ja eigentlich gar nicht mehr.

Der Brief wurde am 4.11. erstellt, der schuldige Betrag aber
am 3.11. an den Hauptgläubiger überwiesen, und als man anruft
wird einem auch gesagt „bei uns ist alles geklärt. für uns ist
die sache abgeschlossen.“

Soll man bezüglich des Inkassounternehmens nun totstellen?
Oder direkt widersprechen? Die Forderung des Hauptgläubigers
bestand ja eigentlich gar nicht mehr.

Ein seriöses Inkassounternehmen erstellt von sich aus eine Bescheinigung, dass sich die Sache erledigt habe und keine Forderung mehr bestehe.
Ein durchschnittliches Inkassounternehmen erzählt viel, versucht dann aber trotzdem noch zu einem späteren Zeitpunkt die eigenen Kosten einzutreiben.
Es wäre also sinnvoll, eine Erledigungsbestätigung zu erbitten.

Gruß
Jens

Hallo,

Der Brief wurde am 4.11. erstellt, der schuldige Betrag aber
am 3.11. an den Hauptgläubiger überwiesen, und als man anruft
wird einem auch gesagt „bei uns ist alles geklärt. für uns ist
die sache abgeschlossen.“

Wenn man in Verzug war und nicht mehr verlangt wurde, als auch einem Anwalt zugestanden hätte, sollte an zahlen. Der Verzugsschaden (Bearbeitung durch das Inkassounternehmen) ist ja bereits entstanden. Dass sich die Überweisung überschnitten hat, ist nicht das Problem des Inkassounternehmens, man hätte halt früher überweisen müssen.
Aber: ianal!
Gruß
loderunner