Inkasso - oder was tun?

Hallo zusammen!

Also, mal angenommen, jemand sollte für eine private Schule, die ein e.V. im Namen hat und Online-Foren anbietet, nebenberuflich Texte für eben diese Foren verfassen. Dem Ganzen liegt ein Vertrag zugrunde, allerdings ist dieser Vertrag recht undurchsichig bzw. ist eigentlich keiner Form zuzuordnen, da er Bestandteile eines Arbeitsvertrages, eines Werkvertrages und eines Vertrags für ehrenamtliche Mitarbeiter enthält. Die verfassten Texte sollten anhand eines Stundennachweises vergütet werden.

So, nun die Frage zu diesem Beispiel:

Ist es möglich, den Betrag, der sich aus dem Stundennachweis ergibt per Inkassounternehmen einzufordern, wenn keine Bezahlung oder Meldung des Schulinhabers mehr erfolgt? Oder gibt es eine andere Regelung?

Viele Grüße, Anna.

Ahoi, Anna
mal angenommen…
wie könnte ein AN seine Lohnansprüche durchsetzen?..

http://www.mdr.de/umschau/5372190.html

Lg JSP

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Hallo Anna,

Inkasso kann und will ich nicht empfehlen, insbesondere wenn es sich um die Durchsetzung einer Forderung handelt. Wenn man das schon mehrfach versucht hat und sicherstellen will, dass der Schuldner alle Nase lang Post bekommt hat das vielleicht Sinn, ansonsten nicht.

Das einzige was das Inkassounternehmen tun wird, ist die Beantragung eines gerichtlichen Mahnbescheids, wogegen wahrscheinlich Widerspruch eingelegt werden wird. Da ist dann bei den meisten Inkassounternehmen Sense, denn vor Gericht dürfen Inkassounternehmen nicht als Prozessbevollmächtigte auftreten, außer sie haben einen eigenen Rechtsanwalt, was nach meiner Erfahrung eher selten der Fall ist.

Je nach finanzieller Situation des Auftraggebers wird der Fall also entweder zu den Akten gelegt oder an einen Rechtsanwalt abgegeben.

Deshalb hat es meiner Meinung nach mehr Sinn den gerichtlichen Mahnbescheid selbst zu beantragen und im Fall der Fälle dann selbst zum Anwalt zu gehen.

Das natürlich nur, wenn irgendeine Chance besteht das Geld auch zu bekommen. Wenn der Verein über kein Vermögen mehr verfügt, wirft da gutes Geld schlechtem hinterher.

Viele Grüße
Bernhard

Hallo und danke für die Antworten!

Ich dachte, so ein Brief von einem Inkasso-Unternehmen macht halt doch Eindruck…

Arbeitsgreicht ist so eine Sache; ich glaube nicht, dass der Vertrag irgendeiner Prüfung standhalten würde und den Vertragsparetein den Status Arbeitgeber - Arbeitnehmer einräumt.

Viele Grüße, Anna.

Hallo!

Ich dachte, so ein Brief von einem Inkasso-Unternehmen macht
halt doch Eindruck…

Normalerweise sind Briefe von Inkassounternehmen vielleicht lästig oder vielleicht auch lächerlich, aber Eindruck machen sie eigentlich nicht…

Gruß
Tom