Hallo,
jemand erteilt einem Internetdienstleister am 14.01.2008 einen Auftrag für einen DSL- und Telefonieanschluss. Dieser wird mit Schreiben vom 17.01.2008 bestätigt.
Bereits am 28.01.2008 erhält die Person die WLAN-Box.
Es vergehen mehrere Wochen und es geschieht nichts. Auf der Internetpräsenz erhält der Kunde nach Eingabe der Auftragsnummer nur die Mitteilung, dass sich die Anschaltung ohne weitere Begründung verschiebt und dass ein konkreter Termin nicht genannt werden kann.
Die Person storniert mit E-Mail vom 26.02.2008 den Auftrag, da ihr das alles zu lange dauert und er keine konkrete Angaben erhält, wann der Anschluss freigeschaltet wird, zumal bereits über sechs Wochen vergangen sind.
Dieser Storno ist nach Angaben von vier Mitarbeitern (die Person hat mit drei Mitarbeitern telefoniert und mit einem in einer entsprechenden Niederlassung gesprochen) des Unternehmens auch seit diesem Tag in Bearbeitung.
Am 07.03.2008 erhält die Person ein Schreiben des Dienstleisters datiert mit 04.03.2008, dass der Anschluss am 04.03.2008 freigeschaltet wird und dass dafür ein Techniker möglicherweise Zutritt zu den Räumen der Person benötigt.
Die Person schließt das Endgerät an, um zu testen, ob der Anschluss wirklich freigeschaltet ist. Es funktioniert nichts. Diese Nichtfreischaltung wird dem Kunden per Telefon bestätigt. Der frühestmögliche Termin wäre der 18. oder 19.03.2008 oder vielleicht auch später. Ein Techniker war am 04.03.2008 nicht Vorort beim Kunden!
Daraufhin und nach Ratschlag des Mitarbeiters aus der Niederlassung schreibt der Kunde den Konzern an und macht von seinem außerordentlichen Kündigungsrecht i. V. m. und unter Berücksichtigung seines Stornos Gebrauch, da die versprochene Leistung zum 04.03.2008 nicht erbracht wurde.
Am 22.03.2008 erhält der Kunde ein Schreiben datiert mit 20.03.2008 von einem Inkassobüro, welches die Person auffordert, einen Betrag i. H. v. ca. 650 € innerhalb einer Woche zu bezahlen. In diesem Schreiben steht „Nach den unserer Auftraggeberin vorliegenden Unterlagen haben Sie einen gültigen Dienstleistungsvertrag geschlossen. Obwohl der Auftrag ordnungsgemäß durchgeführt wurde, haben Sie den Rechnungsbetrag trotz Erinnerung und Anmahnung nicht bezahlt. Gründe für Ihr Verhalten teilten Sie nicht mit.“
Die Person ist jetzt natürlich geschockt. Selbst nach mehrmaliger Aufforderung dieser, hat der Dienstleister weder den Storno noch die außerordentliche Kündigung bestätigt. Rechnungen, geschweige denn Erinnerungen oder gar Anmahnungen hat die Person nie erhalten.
Wie soll die Person nun vorgehen?
Bitte um eure Hilfe und Ratschläge.
Vielen lieben Dank im Voraus.
Schöne Grüße und frohe Ostern noch