Innen gefrorene Scheiben

Hallo,

in unserem Haushalt gibt es diesen Winter mal wieder folgendes Phänomen:

Toyota Avensis Bj. 2002 ist an äußeren Scheiben gefroren, kann aber innerhalb von 5 Minuten davon befreit werden. Innen kein Gefrieren und kein Beschlagen.

Honda Civic Bj. 2009 ist auch innen komplett zugefroren und nur unter größten Anstrengungen fahrbereit zu machen. Nach dem Losfahren nach 200 Metern null Sicht, da alles beschlagen.

Beide Kfz werden überwiegend für Kurzstrecken genutzt. Insofern findet bei beiden das nötige Aufheizen nur selten statt und es wäre nachvollziehbar, dass mehr Feuchtigkeit ins Innere kommt als abtransportiert werden kann.

So gesehen, ist das Verhalten des Honda völlig normal.
Warum aber ist dann der Toyota so winterfest?

Kann es marken- und typenspezifisische Unterschiede geben?

Gruß
Lawrence

Hallo,
flachliegende Scheiben werden kaelter in der Nacht. Und die kaeltere Scheibe bekommt mehr Feuchtigkeit von innen ab als die beim Einfrieren noch minimal andere Scheibe.
Egal wie, die Fahrzeuge muessen innen trockener werden, also warme Luft erzeugen und diese dann rauslassen. Parken in der Wintersonne, in der warmen Tiefgarage, Fahren mit Heizung und offenem Fenster. Manche probieren taeglich trockenen Zeitungsstapel, oder Entfeuchterchemie, Heizung reinstellen (Vorsicht Brandgefahr).
Gruss Helmut

Hallo,

immer auf FRISCHLUFT mit Gebläse den Wagen belüften, Gebläse immer anlassen, wenn auch klein.

Ggf. bei starkem Frost den nassen Wagen mit leicht geöffnetem Fenster stehenlassen daß die gefrorene Feuchtigkeit sublimiert…

MfG

Ich habe die Erfahrung gemacht, das ein trockener Fußboden eine Garantie dafür ist, das die Scheiben nicht beschlagen. Aus diesem Grund habe ich die Textilfußmatten im Fahrer-/Beifahrerfußraum entfernt und durch Gummimatten mit umlaufendem Rand ersetzt. Dann noch dafür sorgen, das über Nacht kein Wasser in den Matten steht und das Problem ist gelöst.

MfG Wolfgang

Hallo,

Innenraumfilter (Pollenfilter) könnte u. U. zugesetzt sein, oder konstruktionsbedingt feucht werden. Damit führt man dem Fahrzueg keine Frischluft mehr, sondern wenig, aber „Feuchtluft“ zu.

In eigener Sache: Ich kenne den Honda nicht, aber man sieht es immer wieder, dass manch eine Werkstatt den Innenraumfilter zwar berechnet, aber nicht erneuert, da der Tausch derart wahnwitzige akrobatische Übungen und enorm viel Zeit verlangt, dass es keinen Spass macht.

Grüße
formica

Hallo!
Ich kenne den Honda nicht, aber man sieht es

immer wieder, dass manch eine Werkstatt den Innenraumfilter
zwar berechnet, aber nicht erneuert, da der Tausch derart
wahnwitzige akrobatische Übungen und enorm viel Zeit verlangt,
dass es keinen Spass macht.

Ich kenne den Honda auch nicht. Aber ich weiß, dass derartige Geschäftspraktiken (nicht nur bei Honda, nicht nur im KFZ-Gewerbe) gang und gäbe sind und hoffe, dass diejenigen, die sich auf Kundenkosten Arbeit ersparen wenigstens wissen, dass das Betrug (und somit strafbar) ist. Solche Nachlässigkeiten sind es, die das Handwerk (im allgemeinen)in Verruf bringen! Und Monteure, die so arbeiten , sollten schnellstmöglich aus ihrem Job entfernt werden, um die Kunden und den Ruf der Firma zu schützen!
Gruß Walter