Liebe/-r Experte/-in,
Ich habe nun das „Uralthaus“ von meinem Vater übernommen.
Ich möchte nun den gesamten 1. Stock ausbauen, der seit ca. 20 Jahren leersteht, das heisst Wasser, Strom, Putz,… gehört alles gemacht.
Meine Frage ist: Ist es bei so einem alten Haus schlau den alten Putz herunterzuschlagen und neu zu verputzen (mit Kabel und Leitungen usw.) oder direkt das ganze so lassen und mit Rigips verplatten?
Hallo Sabine,
Kommt drauf an in welchen Zustand sind die Wände und Putz. Auf jeden Fall ist besser den alten Putz ab zu klopfen und dann überlegen – neu verputzen oder mit Gipskarton Platten verkleiden…
Das ist pauschal nicht zu beantworten und abhängig von der Substanz…
Wenn ubergeplattet wird, müssen Untergründe fest und Trocken sein, was nach 20 Jahren (unbeheizten?)Leerstand unwarscheinlich ist.
Die nächste Frage wäre worum handelt es sich… Masivbauweise oder Fachwerk. Fachwerk lässt sich nur schwierig mit üblichen Materialien neu verputzen, sondern es Bedarf hier elastischer Werkstoffe.
Ich weis nicht wo das Objekt steht, doch wenn Sie möchten schaue ich mir das gerne gegen Kostenübernahme mal an und berate Sie Kompetent vor Ort.
MFG Marquis
Hallo Sabine,
danke erstmal für Dein Vertrauen.
Zu Deiner Frage,
einfach so lässt sich deine Frage Frage nicht beantworten.Du hast einige Dinge zu prüfen bevor Du die Wände neu verpuzt oder verplankst - wichtig ist:
FEUCHTIGKEITSPRÜFUNG - FESTIGKEIT DES UNTERGRUNDES -
TRAGFÄHIGKEIT
Am besten ist, man schaut sich das an - wenn Du gut verputzen kannst, dann ist verputzen die klassische Methode aber viel Sauerei - manchmal ist es besser Gipskartonplatten mit Ansetzgips zu verwenden - weniger Sauerei glatte gerade Wände …
Bis bald Matthias
Wenn ein Haus 20 Jahre leergestanden hat, wird auch der Putz entsprechend gelitten haben.
Grundsätzlich ist es wahrscheinlich besser den Putz komplett abzuschlagen und neu zu verputzen, vor allem, da man weitere Bauschäden im Mauerwerk erkennen kann.
Ich selbst habe mich bei meinem alten Haus für die zweite Variante entschieden und bin direkt mit den Rigipsplatten an die verputzte Wand. Das geht bedeutend schneller und ist damit auch kostengünstiger. Da wir das Haus auch noch bewohnt haben, wäre das Abschlagen des Putzes mit dem ganzen Staub und Dreck unzumutbar gewesen.
Ein Tipp noch für Ausbauamateure. Wer keine Tapeten möchte und sich an den Reibeputz nicht traut, hat die Möglichkeit über einen Rollputz z.B. Easy Putz von Knauf eine Super Oberfläche zu bekommen.
Achtung! Wenn möglich Außendämmung mi einplanen!
Bei einem Haus in dem „alter“ würde ich nur den Putz ausbesssern der beim verlegen neuer Anschlußleitungen beschädigt wird. Wahrscheinlich sind die Elektroleitungen komplett zu erneuern da zur damaligen Zeit sog. Impuleitungen verwendet wurden deren Isolation nicht alterungsbeständig ist.
Hallo Sabine,
ob der Putz runter muss oder nicht hängt von seiner aktuellen Haftung und Festigkeit ab.
Rigips kann man verkleben aber auch dafür ist ein tragfähiger Untergrund nötig.
Also, erstmal an verschiedenen Stellen den Putz mit einem kleinen Hammer abklopfen und feststellen ob er bröselt oder es sich hohl anhört. Wenn beides nicht der Fall ist würde ich den Putz in jedem Fall drauflassen und für die nötigen Leitungen Schlitze bzw. Nuten ausschneiden /-fräsen
Gruß
Uwe
Wieso um alles in der Welt willst Du denn den ganzen Putz abschlagen? Es wird nur geschlitzt, wo die Kabel und Dosen erneuert werden. Dann kann man den Putz ausbessern und weiter bearbeiten. Zm Beispiel, wenn er sehr sandig ist verfestigen und dann streichen, oder tapezieren. Laß Dir mal ein Angebot machen. 
uwe.
01714770963